Wochenrückblick [KW34]

Halleluja, die abstinente Phase hält an. Auch diese Woche hat kein einziges neues Buch seinen Weg zu mir gefunden und so meinen SUB nicht noch weiter wachsen lassen. Darüber bin ich ziemlich froh, denn schließlich möchte ich auf lange Sicht meinen SUB etwas zum Schrumpfen bringen und momentan bin ich – aus Jahressicht – noch ein kräftiges Stück über meinem Startwert vom Jahresbeginn. Aber wenn ich mich mit Lesen weiter so ranhalte, bekomme ich das spätestens nächsten Monat in den Griff.

Denn Lesen tue ich und die Star Wars-Phase hält ebenfalls weiter an. Wie schon letzte Woche geschrieben, hatte ich mal wieder meinen Spaß mit Boba Fett. Für mich einer der faszinierendsten Charaktere dieses Universums, so undurchschaubar wie er hinter seinem mandalorianischen Helm ist. Und obwohl ich die Kopfgeldjäger-Trilogie schon mehrmals gelesen hatte, so habe ich mich auch dieses Mal nicht gelangweilt. Und das will schon was heißen!

Im Anschluss griff ich mir dann „Der Pakt von Bakura“ von Kathy Tyers, welches ich letztes Jahr beim großen Kaufrausch bei medimops mitgenommen hatte. Gut gefällt mir an diesem Roman, dass er unmittelbar nach Episode 6 angesiedelt ist und die große Euphorie, die am Ende von „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ herrscht, hier verflogen ist und die Rebellen feststellen, dass zwar der Imperator tot sein mag, das aber noch lange nicht für das Imperium gilt und noch ein langer Kampf auf sie wartet – und zu allem Überfluss greifen die saurierartigen Ssi-Ruuk aus einer fremden Galaxis an und zwingen den imperialen Planeten Bakura und die zu Hilfe eilenden Rebellen zu einem ungewöhnlichen Bündnis.

Last, but not least, habe ich eben „Entführung nach Dathomir“ von Dave Wolverton ausgelesen. Dieser Roman ist einige Jahre nach „Der Pakt von Bakura“ angesiedelt. Die Neue Allianz hat sich stabilisiert und sogar die Kernwelten um Coruscant eingenommen. Jedoch gibt es auch 4 Jahre nach der Schlacht bei Endor noch imperiale Widerstandsgruppen, von denen Kriegsherr Zsinj den ehemaligen Rebellen die größten Kopfzerbrechen bereitet. Han, der von der andauernden und erfolglosen Verfolgungsjagd zermürbt wird, muss bei seiner Rückkehr nach Coruscant feststellen, dass seine Geliebte Leia vom Thronfolger des hapanischen Reichs einen Heiratsantrag erhalten hat. Um um ihre Liebe zu kämpfen, beschließt er sie nach Dathomir zu entführen und dort, weit weg von den ganzen Einflüssen der Zentralwelten, sie erneut zu umwerben. Was er nicht weiß: auf Dathomir lauern die gefürchteten Nachthexen, die die dunkle Seite der Macht nutzen, auf eine Fluchtmöglichkeit, die sich ihnen in Form des Millenium Falken fast wie auf dem Silbertablett präsentiert.

Wie bei so ziemlich allen Star Wars-Romanen, die ich bisher gelesen habe, gilt auch für diese, dass man schon ein Fan des gesamten Universums sein sollte, um daran seine Freude zu haben. Wer nur die Filme kennt, wird hier wohl eher etwas verloren in die Röhre, pardon, ins Buch schauen.

Als absolut lesenswert stufe ich die Trilogie ein, die als nächstes auf meinem Leseplan steht: Timothy Zahns Thrawn-Trilogie. Auf diesen Reread freue ich mich total!

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