Wochenrückblick [KW17]

Auch diese Woche gibt es wieder Neuigkeiten, aber diesmal sind es SUB-Abgänge anstatt SUB-Zugänge. 😉

Ausgelesen habe ich nach längere Zeit „Morbus Konstantin“ von T. Aaron Payton. In diesem Steampunk-Roman aus der Mitte des 19. Jahrhunderts sorgt eine mysteriöse Krankheit, die bei den Überlebenden zu einer Geschlechtsumwandlung führt, zu einigen Unruhen in London. Als zu Beginn des Romans der Hobby-Privatdetektiv in die Machenschaften des Verbrechers Abel Value hineingezogen wird, dessen Huren ermordet und vor seinen mechanischen Bordellen abgeladen werden, ahnt er noch nicht, dass er am Ende an der Seite seiner Königin kämpfen wird. Obwohl natürlich auch einige der typischen Steampunk-Elemente nicht fehlen dürfen, hat hier die titelgebende Krankheit Morbus Konstantin ein größeres Gewicht als Dampfkraft und Zahnräder. Die Charaktere selbst sind alle gelungen und sogar die Bösen haben eine nachvollziehbare Motivation, auch wenn sie abgehoben sein mögen. Insgesamt eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die gern Steampunk lesen.

Außerdem habe ich als abendfüllende Lektüre des gestrigen Abends spontan „Maurice, der Kater“ von Terry Pratchett zwischengeschoben. Für mich war dies das erste Scheibenwelt-Märchen und als solches hat es mich gut unterhalten. Die Hauptpersonen sind Maurice, ein sprechender Kater, zahlreiche ebenfalls intelligente Ratten und „ihr“ Rattenfänger. Gemeinsam zogen sie von Stadt zu Stadt um ihre Masche einer Rattenplage abzuziehen und so das Geld der Städter zu erhalten. Doch dann kommen sie in eine Stadt, in der alle ortsansässigen Ratten verschwunden zu sein scheinen und in der auch sonst so einiges im Verborgenen vor sich zu gehen scheint. Mit der ungewollten Unterstützung der Tochter des Bürgermeisters machen sich unsere Protagonisten daran aufzuklären, was hier läuft. Und obwohl die Hauptpersonen sprechende Tiere und Jugendliche sind, so ist die Handlung doch keineswegs gewaltfrei und wie üblich hat Pratchett auch mit diesem Buch wieder dafür gesorgt, dass ich als Leserin über einige Dinge ins Grübeln gekommen bin.

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