Wochenrückblick [KW9]

Obwohl es in meinem Leben gerade immer noch etwas turbulent zugeht, habe ich es doch geschafft, mal wieder mehr zu lesen. Noch im alten Monat habe ich mein Leserundenbuch „Teufelsacker“ endlich ausgelesen. Dieser Horrorroman im historischen Gewand hatte einige interessante und auch gruselige Seiten, aber auch Stellen, wo ich mich maßlos über die Personen im Roman aufgeregt habe und am liebsten das Buch in die Ecke geworfen hätte. Zusammen mit einigen losen Fäden (keine bedeutenden, aber Details, die ungeklärt bleiben), bleibt ein eher durchwachsener Eindruck hängen.

Außerdem habe ich im alten Monat endlich mal das offizielle Filmbuch zu „Der Hobbit – Smaugs Einöde“ gelesen. Wie immer schafft es Brian Sibley, einen tollen Blick hinter die Kulissen zu bieten und lässt nicht nur die Schauspieler und Regisseure zu Wort kommen, sondern auch Kostümbildner, Sounddesigner, Gestalter der visuellen Effekte und sogar „Baum-Bildner“. Ein rundum gelungener Band mit tollen Fotos aus dem Film und dem Weg zum Endprodukt.

Im neuen Monat schließlich, auf der Rückfahrt vom langen Wochenende in Prag, habe ich im Zug „Sterneneis“ von Kristín Marja Baldursdóttir gelesen, meine erste Begegnung mit isländischer Literatur. Überrascht hat mich gleich zu Beginn, dass das ganze Buch wie der Monolog einer Ich-Erzählerin gestaltet ist, die von ihren Erlebnissen eines Wochenendes berichtet, als sie völlig überraschend auf die Tochter einer Bekannten aufpassen soll und da eben erst in ihr Haus eingebrochen wurde, mit der Teenagerin aufs Land ins Sommerhaus ausweichen muss, wo es weder Fernsehen noch Internet gibt, um das Mädchen zu beschäftigen. Eine schwierige Situation, in der die Protagonistin immer wieder Geschichten aus ihrer Kindheit und Jugend erzählt und so nicht nur für Unterhaltung sorgt, sondern auch den Kontrast zur Gegenwart aufzeigt und damit zum Nachdenken anregt – sowohl ihre Zuhörerin im Buch als auch den Leser.

Diesen drei gelesenen Büchern steht schließlich auch ein Neuzugang gegenüber, denn im Laufe der letzten Woche hat mich das erste Buch aus dem Jahresprogramm des ANDEREn Literaturklubs erreicht:

  • Luiz Ruffato – Mama, es geht mir gut

Somit bringt die Woche insgesamt einen SUB-Abbau von 2 Büchern, wobei eines davon erst im neuen Monat gelesen wurde. Wie damit die Februar-Statistik aussieht, gibt es in den nächsten Tagen zu erfahren. Jetzt muss ich erst mal meine Taschen auspacken und den Muskelkater vom vielen Treppensteigen pflegen.

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