Wochenrückblick [KW6]

Nach der langen Liste an Neuzugängen letzte Woche war ich der Meinung, dass es dies für diesen Monat gewesen sein sollte. Dachte ich! Doch als ich am Samstag mit einer Freundin unterwegs war, sind wir an einigen Grabbeltischen hängen geblieben und dann mussten wir natürlich auch noch eine Runde an den regulären Regalen vorbeischlendern – mit diesem Ergebnis:

  • Kristín Marja Baldursdóttir – Sterneneis
  • Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind
  • Daniel Glattauer – Alle sieben Wellen
  • Daniel Glattauer – Theo
  • Lev Grossman – Fillory (2) – Der König der Zauberer
  • Matthew Sturges – Midwinter

Den zweiten Fillory-Band habe ich mir gegönnt, da ich den ersten Teil der Reihe unter der Woche ausgelesen hatte und er mir gegen Ende doch wieder ganz gut gefiel. Der zwischenzeitliche Hänger war ausgestanden und dementsprechend will ich wissen, wie es Quentin und seinen Freunden bei ihrem zweiten Abenteuer in Fillory ergeht.

Die beiden Glattauer-Romane um Emmi und ihren E-Mail-Verkehr mit Leo habe ich aus einer eher sentimentalen Laune heraus mitgenommen. Ich habe gerade Lust auf romantische Geschichten und dementsprechend habe ich mir auch „Deine Juliet“ als Zwischenhäppchen gegriffen, bevor die autorenbegleitete Leserunde zu „Teufelsacker“ begann.

In „Deine Juliet“ dürfen wir als Leser die Briefe der jungen Autorin Juliet lesen, die sie sich in den 1940er Nachkriegsjahren schreibt – zuerst mit ihrer besten Freundin und ihrem Verleger, doch dann wird sie von einem Bewohner der Kanalinsel Guernsey kontaktiert, der eines ihrer Bücher erstanden hat. Es entwickelt sich ein reger Briefwechsel nicht nur mit Dawsey, sondern auch mit den anderen Mitgliedern des „Club der Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf“, die Juliet immer mehr in ihr Herz schließt. Eine tolle Geschichte, die zeigt, dass auch in den Nachkriegsjahren, als überall die Zerstörungen offenkundig an den Krieg erinnerten und als Geschwüre eine schnelle Heilung der Gräuel der vorherigen Jahre verhinderte, doch Glück zu finden war, wenn man seine Augen offen hielt. Und manchmal liegt es eben in einem unscheinbaren Brief, der die Tür zu einer ganz anderen Welt öffnet.

Zum „Teufelsacker“ kann ich bisher noch nicht viel sagen, denn ich habe gerade mal knapp 70 Seiten gelesen. Aber bisher handelt es sich um einen historischen Roman, der im Deutschland des 13. Jahrhunderts spielt und in dessen bisher ruhiges Leben eine wie auch immer geartete übernatürliche oder gar dämonische Erscheinung tritt und schon erste Opfer gefordert hat. Nähere Eindrücke gibt es bei leserunden.de.

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