David Macinnis Gill – Mars (2) – Die Mars-Verschwörung

In der Zukunft hat die Menschheit den Mars besiedelt, ihre Kolonie dann aber sich selbst überlassen. In der Zivilisation, die sich seitdem entwickelt hat, stehen die großen Konzerne an der Spitze der Nahrungskette und ihre Elitesoldaten sorgen dafür, dass es so bleibt.

Durango war einst einer dieser Elitesoldaten, doch dann wurde er zu einem Ausgestoßenen, einem Dalit. Ihn begleitet nur seine Geliebte und ebenfalls Dalit Vienne. Gemeinsam nehmen sie verschiedenste Aufträge an, um sich über Wasser zu halten, so wie z.B. im ersten Band der Reihe „Das Mars-Labyrinth“ den Auftrag, ein Camp von Minenarbeitern zu beschützen. Dieses Mal stehlen sie geheime Forschungsunterlagen, die sie zur Zielscheibe von skrupellosen Gangstern werden lassen, die verborgen im Untergrund den Sturz der Regierung vorbereiten.

Wie auch schon im vorherigen Buch erleben wir die Ereignisse aus Sicht des Ich-Erzählers Durango, der als besonderes Gimmick mit einer künstlichen KI „gesegnet“ ist, die die Persönlichkeit seiner ehemaligen Ausbilderin Mimi besitzt. Dass solche eine Situation ein Garant für Sticheleien und Reibereien ist, versteht sich von selbst und genau diese Momente habe ich genossen. Etwas ermüdender fand ich hingegen die Beziehungsgeschichte zwischen Durango und Vienne. Persönlich hat mir das die eigentliche Handlung zu sehr ausgebremst, aber das mag Geschmackssache sein. Als die Actionszenen die Oberhand hatten, habe ich mich jedenfalls pudelwohl gefühlt. Schießereien, Verfolgungsjagden und haarsträubende Stunts hat der Roman jedenfalls einige zu bieten und dank der fortschrittlichen Technik, die Durango zur Verfügung steht, kann er die meisten dieser Intermezzos mit einem coolen Spruch auf den Lippen meistern – wenn nicht gerade seine Höhenangst ins Spiel kommt.

Einen Dämpfer versetzt hat mir das Ende dieses Buches. Während der erste Band in sich abgeschlossen ist und man ihn nach dem Auslesen ruhig beiseite legen kann, endet dieser mit einem echten Cliffhanger, der mich ungeduldig auf den nächsten Band warten lässt. Für diesen Roman vergebe ich 3,5 von 5 Symbipanzerungen.

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