Rudy Josephs – Starfleet Academy (2) – Die Grenze

Obwohl dies der zweite Band der Star Trek-Reihe „Starfleet Academy“ ist, ist er chronologisch vor „Die Delta-Anomalie“ einzuordnen. Denn im Gegensatz zur Handlung in „Die Delta-Anomalie“ ist der junge James T. Kirk und seine späteren Kameraden nicht schon länger an der Sternenflottenakademie, sondern sie sind gerade erst angekommen und müssen sich erst mal zurechtfinden. Nicht umsonst ist die Sternenflottenakademie eine der härtesten Ausbildungsstätten und die Anforderungen an die Kadetten sind sehr hoch gesteckt.

Jim Kirk, dessen Bekanntheit unter seinen Mitstudenten aus der Heldentat seines Vaters herrührt, hat sich eigentlich nur an der Akademie eingeschrieben, weil er nichts besseres zu tun hatte und testen wollte, wie weit er kommt. Doch dann muss er ebenso schnell wie alle anderen Kadetten erkennen, dass man seine ganze Kraft, seinen ganzen Willen und seinen ganzen Ehrgeiz braucht, um den hohen Anforderungen gerecht werden zu können.

Als einer von Kirks Mitstudenten nach wenigen Wochen scheinbar im Schlaf stirbt, wird Kirks Freund „Pille“ McCoy in die Untersuchung verwickelt und der stellt schon bald fest, dass nicht alle Kadetten dem Druck der Studien gewachsen sind und mit illegalen Mitteln versuchen, sich einen Vorteil zu verschaffen – nicht immer zu ihrem eigenen Vorteil. Zuerst berührt dies Kirk wenig, doch als Pille als Verdächtiger ins Visier der ermittelnden Offiziere gerät, fühlt sich Kirk in der Pflicht, seinem Freund beizustehen und nimmt die Sache selbst in die Hand.

Dass das Buch erst nach dem jüngsten Star Trek Film erschienen ist, merkt man ihm an. Die Szenen, in denen darauf eingegangen wird, wie Kirk seinen Weg an die Akademie findet, sowie einige weitere, sind beinah 1:1 dem Film nachempfunden. Dementsprechend hatte ich die meiste Zeit auch nur die Filmbilder vor meinen Augen. Das Buch selbst konnte leider überhaupt keine individuelle Note ins Star Trek Universum einbringen und hat nur verschiedene Szenen und Ereignisse aufgegriffen und neu miteinander verbunden. Die eigentliche Story kam dabei auch viel zu kurz, denn es dauert beinah das halbe Buch, bis der Fall Fahrt aufnimmt.

So hinterlässt das Buch nur einen faden Beigeschmack von abgekupferten Filmszenen und fehlender mitreißender Handlung. Mehr als 1,5 von 5 Wüstenrennen ist mir das wahrlich nicht wert.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s