Neuzugänge der letzten Woche [KW51]

Bevor die Weihnachtsfeiertage Zeit zum gemütlich auf der Couch liegen und lesen mit sich bringen, muss natürlich auch ein Stapel an passender Lektüre besorgt werden. Dank der lieben Llyren sollte es mir die nächsten Tage jedenfalls nicht an Büchern fehlen

  • Marcus Brotherton – A Company of Heroes. Personal memories about the real Band of Brothers and the legacy they left us
  • Marcus Brotherton – We who are alive and remain. Untold stories from the Band of Brothers
  • George E. Koskimaki – Hell’s Highway. A chronicle of the 101st Airborne in the Holland Campaign, September – November 1944
  • George E. Koskimaki – The Battered Bastards of Bastogne. The 101st Airborne in the Battle of the Bulge, December 19, 1944 – January 17, 1945
  • Donald R. Burgett – Currahee! A Screaming Eagle at Normandy
  • Donald R. Burgett – The road to Arnhem. A Screaming Eagle in Holland
  • Donald R. Burgett – Seven roads to hell. A Screaming Eagle at Bastogne
  • Donald R. Burgett – Beyond the Rhine. A Screaming Eagle in Germany
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5 Kommentare zu “Neuzugänge der letzten Woche [KW51]

  1. nomadenseele sagt:

    Woher kommt dein plötzliches Interesse an amerikanischer Militärgeschichte?

  2. Myriel sagt:

    Hi nomadenseele,
    tja, Ausgangspunkt der ganzen Affäre war das Buch „Band of Brothers“, das mir mit begeisterten Kommentaren ans Herz gelegt wurde. Normalerweise bin ich für Kriegsbücher und alles, was damit zusammenhängt, wenig zu haben. Jedoch steckte ich zu dem Zeitpunkt in der 3. Wiederholung der TV-Serie M*A*S*H, die im Koreakrieg spielt, und war dahingehend schon „gelockert“. Nun ja, das Buch hielt, was mir versprochen wurde und damit war der Virus ausgebrochen.
    Ein Grund für das momentan anhaltende Interesse ist, dass wir in der Schule oftmals nur in der Vogelperspektive über den 2. Weltkrieg gesprochen haben und sich die Details nur auf die Judenverfolgung bezogen. Doch wie viel mehr noch eine Rolle spielte (insbesondere die Geschehnisse im Pazifikraum), ging an uns damals vorbei. Diese Wissenslücke möchte ich jetzt füllen, am besten nicht nur anhand von harten Fakten, sondern auf der persönlicheren Ebene von Erinnerungen von Beteiligten, da ich mir auf der Basis das Ganze viel besser vorstellen kann. D.h. wenn wir (Llyren spielt da eine herausragende Rolle 😉 ) mit Europa für uns persönlich soweit durch sind, dann geht es auf in den Pazifik und dann werden hier einige Bücher à la „Helmet for my pillow“ und „With the old breed“ zu sehen sein.
    VG & eine schöne Weihnachtszeit
    Myriel

  3. nomadenseele sagt:

    Diese Wissenslücke möchte ich jetzt füllen, am besten nicht nur anhand von harten Fakten, sondern auf der persönlicheren Ebene von Erinnerungen von Beteiligten, da ich mir auf der Basis das Ganze viel besser vorstellen kann.

    Da bin ich zu mißtrauisch. Die Autoren werden es so hinstellen, als wenn Kriegsverbrechen (z.B. die Erschießung von Gefangenen) von allen, nur nicht von ihnen begangen wurden. Würde ich auch nicht zugeben.

  4. nomadenseele sagt:

    Wobei ich hinzufügen möchte, dass ich das durch die Brille einer Historikerin sehe. Selbstzeugnisse aller Art haben da immer ein gewisses Geschmäckle.

  5. Myriel sagt:

    In der Hinsicht habe ich bis jetzt keine schlechten Erfahrungen mit den Büchern der Easy Company gemacht. Zu Beginn dachte ich auch, dass mir der amerikanische Patriotismus und die bösen bösen Deutschen schnell die Lektüre vergällen, aber ich fand wenig von Beidem in den bisher gelesenen Büchern.
    Die Deutschen wurden nicht pauschal als grausame Sadisten verurteilt (wobei es davon natürlich auch genug gab) und die US-amerikanischen Soldaten hatten keine blütenreine Weste an. Es wurde z.B. mehrfach angesprochen, wie Kriegsgefangene getötet wurden und im späteren Kriegsverlauf, als die Kapitulation nur noch eine Frage der Zeit war, wurden hochrangige Nazis, die gefangen genommen wurden, durch die Soldaten selbst per Erschießungskommando gerichtet anstatt sie der Gerichtsbarkeit zu übergeben. Auch die allseits vertretenen Plünderungen werden nicht verhehlt oder beschönigt, sondern als Tatsache vermerkt.
    Insofern kann ich deine Bedenken zwar nachvollziehen, aber für diese Bücher treffen sie jedenfalls nicht zu. Ich habe eher die Befürchtung, dass sie bei den Büchern aus dem pazifischen Kriegsgeschehen (z.B. Flags of our Fathers) vermehrt zutreffen. Wir werden sehen …

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