Neuzugänge der letzten Woche [KW31]

Die Zombie-Welle hält an und mein Buchbestand dieses Genres hat folgende Verstärkung bekommen:

  • Ben Tripp – Infektion

Zusätzlich hat mich wieder ein Buch aus dem diesjährigen Programm des ANDEREn Literaturklubs erreicht:

  • Jarbour Douaihy – Morgen des Zorns

Immerhin flutscht es jetzt auch beim Lesen wieder besser – wenn momentan auch nur bei Zombie-Büchern. „Das Mars-Labyrinth“ und „Der Wald der tausend Augen“ sind ausgelesen und bei „Die Jahre der Toten“ dürfte es heute Abend soweit sein. *freu*

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9 Kommentare zu “Neuzugänge der letzten Woche [KW31]

  1. Soleil sagt:

    Lohnt sich denn der „Wald der tausend Augen“? Ich überlege schon eine Weile, ob ich ihn mir zulegen soll.

  2. Myriel sagt:

    Hallo Soleil,
    „lohnen“ ist immer relativ. Von den Zombiebüchern, die ich bisher gelesen habe, empfand ich dieses als am harmlosesten. Die Zombies – bzw. hier die Ungeweihten – treten relativ weit in den Hintergrund. Stattdessen dominiert die Protagonistin Mary und ihr Gehader mit ihrem Leben die Seiten. Wobei ihr Leben wiederum von ihrer Sehnsucht nach dem unerreichbar scheinenden Geliebten dominiert wird. Als Romantik im reinen Sinne würde ich es nicht bezeichnen, aber die Liebesgeschichte spielt schon eine große Rolle – für mich persönlich schon recht an der Grenze, insbesondere da ich von den Zombies lesen wollte. Wenn Dir das nichts ausmacht und Du auch keinen gesteigerten Wert auf einen ausgefeilten Schreibstil legst, dann versuch es ruhig mit dem Buch. Wenn Du jedoch von Zombies/Untoten/wandelnden Toten lesen willst, dann kann ich dir bessere Romane empfehlen.
    *Memo an mich: endlich mal wieder ein paar Rezis schreiben!!*
    VG Myriel

  3. Soleil sagt:

    Mhm, ich mag ja Liebesgeschichten, aber ob auch in Romanen dieser Art? Allerdings habe ich eine kleine Schwäche für Zombies (und lese daher alles mir ihnen, was mir so zwischendurch in die Hände fällt). Vielleicht lasse ich einfach den Zufall entscheiden, komme ich an dem Buch vorbei, gehört es mir. Entdecke ich es nicht, dann soll es wohl so sein. 🙂
    Deine Empfehlungen würden mich aber trotzdem interessieren. Vielleicht kenne ich sogar schon manches Buch?

  4. Myriel sagt:

    Also ganz oben auf meiner Zombie-Hitliste steht „World War Z“ vom Max Brooks (in Deutsch leider mit dem unglücklichen Titel „Operation Zombie: Wer länger lebt ist später tot“ gesegnet). Auch der „Zombie Survival Guide“ dieses Autors ist gelungen, allerdings in Art eines Ratgebers geschrieben.
    Ebenfalls empfehlenswert ist „Rot & Ruin“, der 1. Band der Trilogie um den Jugendlichen Benny Imura, der bei seinem großen Bruder Tom, dem berühmten Zombiejäger, in die Lehre geht. Der Blurb auf dem Cover fasst die Handlung sehr gut zusammen: „In a world full of zombies, who are the real monsters?“ Auf Deutsch wird dieses Buch im September unter dem Titel „Lost Land: Die erste Nacht“ erscheinen.
    Wenn es mehr aus der militärischen Perspektive geschrieben sein darf, dann könntest Du es mit „Die Jahre der Toten“ versuchen, in der der Leser eine Gruppe versprengter Militärangehörige begleitet, die sich durch die sich ausbreitende Zombieseuche zurück in die Heimat durchschlagen.

  5. Soleil sagt:

    Die klingen alle irgendwie interessant. Das mittlere werde ich mal ansehen, obwohl es ja eigentlich ein Jugendbuch ist.
    Ich habe mir jetzt, um endlich meine Neugier zu befriedigen, tatsächlich „Die Nacht der lebenden Trekkies“ angeschafft und schon fast gelesen. Der ist aber nicht unbedingt was zum empfehlen. „I kissed a Zombie and I liked it“ war auch eher eine (schlechte) Spielerei. Daran sieht man aber, dass ich es gern mal etwas abgedreht mag 🙂
    Wirklich gefallen hat mir „Mein fahler Freund“ und sehr auch „Nach dem Ende“.
    Reine Abschlachterei ist eher wenig für mich (früher ja, aber man wird ja älter oder so ähnlich), für mich zählt die Story und was die Charaktere draus machen. Na ja, mein Zombieverlangen ist nach Trekkies erstmal wieder gestillt.

  6. Myriel sagt:

    Auf das Label „Jugendbuch“ würde ich bei „Rot & Ruin“ nicht allzu viel geben. Sicherlich, Benny als Hauptperson ist ein Jugendlicher (16), aber er muss sehr schnell erwachsen werden um zu überleben. Außerdem stellt er mit seinen Überlegungen Dinge in Frage, die die Erwachsenen schon längst als gegeben hingenommen haben und das führt zu einem ganz neuen Blickwinkel auf manches.
    „Die Nacht der lebenden Trekkies“ habe ich mir auf ausdrücklichen Wunsch einer Unbekannten :mrgreen: kürzlich bestellt. Viel erwarte ich mir davon nicht, nur ein bisschen schönen Trash für einen Nachmittag.
    „Mein fahler Freund“ ist überhaupt nicht auf meiner Merkliste. Für mich sollten Zombies die plumben, hungrigen Wesen sein, wie in den schlechten Filmen aus den 80ern. Denkende oder gar fühlenden Zombies passen nicht in mein Weltbild. 😉

  7. Soleil sagt:

    Bei „Nach dem Ende“ ist die Protagonistin auch noch jugendlich, ich würde es aber nie als YA betrachten.
    Die Trekkies hast Du wahrscheinlich tatsächlich fix durch, ich drücke mich ja seit Tagen vor der Rezi, weil ich nicht so recht weiß, was ich dazu sagen soll. Bin aber gespannt, was Du nach dem Lesen so meinen wirst 😉
    Der fahle Freund denkt nicht so wirklich und die Zombies um ihn herum sowieso nicht. Falls Du mal eine Leselücke haben solltest (haha) lass ihn Dir nicht entgehen. 🙂

  8. Myriel sagt:

    So, die Trekkies waren während des Urlaubs fällig und es hat mich wie erwartet nur einen Nachmittag beschäftigt. Die SciFi-Komponente fand ich passend in die Handlung eingeflochten und dass die Hauptperson Jim heißt, hat mich auch amüsiert. Ansonsten wurden meine Erwartungen voll und ganz erfüllt – nette, trashige Unterhaltung ohne lange Haltbarkeitsdauer. 😉

  9. Soleil sagt:

    Nur der Jim, nicht auch der Pike? 🙂 Wobei ich auch eine Weile überlegt habe, bis ich drauf kam. Beim Rest stimme ich Dir zu. Allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass ich das alles schon mal genauso gelesen habe …
    Ich überlege jetzt, mich an Mira Grant zu versuchen.

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