Douglas Adams – The Ultimate Hitchhiker’s Guide

Dieser edel aufgemachte Sammelband mit Ledereinband und goldenem Schnitt enthält Adams komplette Trilogie in fünf Teilen

  • The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy
  • The Restaurant at the End of the Universe
  • Life, the Universe and Everything
  • So long and thanks for all the fish
  • Mostly Harmless

sowie die dazugehörige Kurzgeschichte „Young Zaphod plays it safe“.

Zu Beginn des ersten Bandes erlebt der überaus durchschnittlichen Engländer Arthur Dent einen miesen Tag, denn sein Haus soll wegen eines Autobahnbaus abgerissen werden. Leider sollte das aber noch nicht die schlimmste Nachricht des Tages werden, denn sein Freund Ford Prefect entpuppt sich als Alien von Beteigeuze und erklärt Arthur, dass die gesamte Erde gesprengt werden soll, um einer Weltraumautobahn Platz zu machen. In letzter Minute können sich Ford und Arthur an Bord eines der Zerstörer der Vogonen retten, wo sie aber entdeckt und wieder ins All hinaus befördert werden. Durch einen unglaublichen Zufall taucht gerade das Raumschiff „Herz aus Gold“ auf und rettet die Beiden. An Bord befinden sich Zaphod Beeblebrox und Trisha McMillian sowie der depressive Roboter Marvin, womit jetzt alle Hauptpersonen der Reihe versammelt sind.

Immer wiederkehrendes Thema der Reihe ist die Frage, wie die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest, auf die die Antwort 42 ist, genau lautet. Im ersten Band treffen unsere Protagonisten den Planetenbauer Slartibartfaß, der ihnen erklärt, dass die Erde der Supercomputer war, der die ultimative Frage finden sollte. Da die Erde aber durch die Vogonen vernichtet wurde, sind allein Arthur Dent und Trisha McMillian, die letzten Überlebende der Erde, in der Lage, die Frage zu finden. Leider kennen sie sie beide nicht und so beschließen sie am Ende des ersten Bandes erstmal einen Happen zu essen …

… vorauf hin sie dank des unendlichen Unwahrscheinlichkeitsdrive im „Restaurant am Ende des Universums“ landen. Dies allerdings nicht ohne einige Komplikationen, bei denen ich allerdings den Durchblick verloren habe, wer jetzt mit wem was wann und warum unternimmt. Den roten Faden habe ich leider auch bis zum Ende des gesamten Sammelbandes nicht wieder gefunden, was mir den Spaß an den Büchern gehörig verdorben hat. Der erste Band besticht noch mit unverbrauchten Ideen und sprühendem Witz, von dem die Zahl 42 die größte Bekanntheit erreicht hat. Doch der Humor verliert sich leider immer weiter bis nur noch eine bizarre Skurrilität vorherrscht.

Auch die Charaktere, mit denen ich am Anfang noch sehr gut mitfühlen und mitfiebern konnte, verloren in Laufe der Seiten ihren Charm. Stellenweise hatten sie die Erlebnisse überhaupt nicht verändert und stellenweise habe ich sie nicht mehr wieder erkannt. Wäre wenigstens die Handlung eine durchgängige mit genügend Spannung, hätte ich diese Mankos verkraften können. Doch leider machen wiederholte Zeitsprünge und Wechsel in alternierende Realitäten es nicht leichter, sich in die Geschichte hinein zu finden.

Für den Auftakt der Anhalter-Reihe hätte ich für sich genommen noch eine gute Bewertung gegeben, doch leider wird diese durch die Folgebände immer weiter herunter gezogen, so dass ich insgesamt gerade mal noch auf 2,5 von 5 Handtüchern komme.

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