Urlaubsfazit

Viel zu schnell ist die Zeit vergangen und ich bin leider schon wieder zu Hause – bei 18°C und bedecktem Himmel.  Die Ankunft zurück in der Normalität wird dadurch nicht gerade versüßt, denn viel stärker könnte der Unterschied kaum sein, herrschten in Griechenland doch ständig über 30°C und strahlender Sonnenschein. Dieses Wetter lud förmlich dazu ein, es sich mit einem kühlen Getränk am Pool gemütlich zu machen und in aller Seelenruhe zu schmöckern. Folgende Bücher hatte ich dafür eingepackt:

  • Sara Douglass – Die Macht der Pyramide
  • Stieg Larsson – Verblendung
  • Stieg Larsson – Verdammnis
  • Stieg Larsson – Vergebung
  • Ken Follett – The pillars of the earth

Trotz zahlreicher Ausflüge, bei denen wir alle Ecken der Insel erkundet haben, blieb genug Zeit zum Lesen übrig. Neben den 2 1/2 Büchern hiervon, die ich selbst mitgenommen hatte, gab es noch einen munteren Tauschhandel mit meinen Freunden sowie einen Abstecher ins hoteleigene Bücherregal, in dem wohl von Gästen vergessene Bücher gesammelt wurden. Somit ergibt sich die folgende Urlaubslektüre:

  • Sara Douglass – Die Macht der Pyramide
  • Stella Bettermann – Ich trink Ouzo, was trinkst Du so? Meine griechische Familie und ich
  • Tom Rob Smith – Kind 44
  • Stieg Larsson – Verblendung
  • Arturo Pérez-Reverte – Alatriste
  • Stieg Larsson – Verdammnis (ca. bis zur Hälfte)

Während Stella Bettermann als Halbgriechin sich an ihre Kindheitsausflüge zu ihrer griechischen Verwandtschaft und die Gegenbesuch in Deutschland erinnert und dabei auf eine herrlich amüsante, aber keinesfalls herabwürdigende Art die Eigenheiten der Griechen treffend beschreibt, geht es in „Kind 44“ weitaus düsterer zu, als ein Geheimdienstoffizier entgegen der offiziellen Parole in einer Mordserie an Kindern ermittelt und dabei in Ungnade fällt und selbst verfolgt wird. „Alatriste“ schließlich ist ein lupenreiner Abenteuerroman im Musketier & Degen Metier, dessen namensgebender Hauptmann Alatriste im Spanien zu Beginn des 17. Jahrhunderts sich als käuflicher Degenkämpfer verdingt und damit seinen Lebensunterhalt und den seines Zöglings bestreitet, wobei er in die eine oder andere Intrige am Königshof verwickelt wird und schließlich sein Heil im 30jährigen Krieg in Flandern sucht.

Gemeinsam mit dem Fantasyroman der Australierin Sara Douglass und den Krimis des schwedischen Erfolgsautors Stieg Larsson war die Urlaubslektüre genretechnisch bunt gemischt und durchgängig auf gutem Niveau – eine perfekte Abrundung des wundervollen Urlaubs.

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2 Kommentare zu “Urlaubsfazit

  1. Soleil sagt:

    Ich habe „Die Macht der Pyramide“ vor gar nicht allzulanger Zeit gelesen und bin gespannt, was Du dazu meinen wirst.

  2. Myriel sagt:

    Hallo Soleil,

    die Rezi wird wohl leider noch etwas auf sich warten lassen, da vorher noch ein paar andere Bücher auf dem Stapel liegen, aber als Kurzfassung kann ich Dir sagen, dass ich das Buch nicht schlecht fand. Aber vor allem die zu schnelle Fügung von Tirzah in ihr Schicksal und wie sie streckenweise zur überragenden Alleskönnerin mutiert ist, nur um kurz darauf wieder zu einem heulenden Wrack zu werden, hat mir die Lektüre streckenweise verhagelt. Der Plot gefiel mir hingegen gut, da er mal etwas anderes als die übliche Queste im Pseudo-Mittelalter beinhaltet. Fazit: Kann man gelesen haben, muss man aber definitiv nicht.

    LG Myriel

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