CLAMP – Magic Knight Rayearth I

  • Von Tokyo nach Cephiro
  • Die Quelle Eterna
  • Entscheidung in Cephiro

Während eines Schulausflugs auf den Tokyo Tower werden die drei Mittelschülerinnen Hikaru, Umi und Fuu plötzlich in die fantastische Welt Cephiro gesogen. Dort werden sie von Guru Clef, einem Zauberer empfangen, der ihnen eröffnet, dass sie zu den legendären Magic Knights werden sollen, um Cephiro zu retten. Doch bevor er ihnen weitere Einzelheiten mitteilen kann, werden sie angegriffen und die drei Mädchen fliehen, während Clef zurückbleibt um zu kämpfen. Auf sich allein gestellt versuchen sie, sich in der fremden Welt zurecht zu finden und die ihnen zugedachten Rollen zu erfüllen. Nur so können sie jemals zurück in ihre eigene Welt finden.

Bereits anhand der drei 14jährigen Protagonistinnen wird deutlich, dass sich dieser Manga vor allem an ein weibliches jugendliches Publikum richtet. Die Charakterisierung der Mädchen ist eindeutig und bietet für jeden Geschmack etwas zur Identifikation: die burschikose Hikaru, die offen und ehrlich ist, sich bei allen Erlebnissen aber eine kindliche Ader bewart, die etwas schüchterne und zurückhaltende Fuu, die die Rolle der intelligenten Brillenschlange übernimmt, oder die ungestüme und vorlaute Umi, die zwar oberflächlich wirkt, aber sich für ihre Freunde aufopfern würde.

Aufgrund ihrer unterschiedlichen Wesenszüge ergänzen sich die Drei sehr gut und werden im Laufe ihrer Abenteuer zu engsten Freundinnen. Dabei fand ich es besonders zu Beginn ihres Aufenthalts in Cephiro amüsant zu sehen, wie sie sich versuchten die Welt anhand ihrer Kenntnisse von Computer-Rollenspielen zu erklären, was natürlich nicht immer aufging und besonders die Bewohner Cephiros oft ratlos zurücklies. Diese humorvolle Komponente tritt jedoch im 3. Band zunehmend in den Hintergrund und die Wahrheit hinter der Legende der Magic Knights wird offenbart. Obwohl ich die Mangas bereits mehrmals gelesen hatte und daher wusste, was geschehen würde, hatte ich beim Lesen der letzten Seiten trotzdem wieder einen Knoten im Hals. Die enthaltene Moral trat dabei zwar deutlich, für meinen Geschmack aber nicht übertrieben plakativ an die Oberfläche, so dass auch Menschen, die nicht der eigentlichen Zielgruppe entsprechen, eine kurzweilige Lektüre mit nachdenklichem Ausgang erwartet.

Kurz noch zwei Worte zu den Zeichnungen: die Linienführung ist klar und man kann die verschiedenen Personen einwandfrei identifizieren. Positiv ist zudem, dass man bei den diversen Kämpfen, die nicht übertrieben ausführlich dargestellt werden, auch nicht den Durchblick verliert, sondern nachvollziehen kann, wer gerade wie agiert bzw. reagiert.

Obwohl meine erste Lektüre der Mangas schon einige Jahre zurückliegt, konnte mich die Story dennoch problemlos wieder gefangen nehmen. Von mir gibt es nostalgische 4 von 5 reifenden Waffen.

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