Kurt Tucholsky – Rheinsberg

Nachdem mir bereits Schloß Gripsholm sehr gut gefallen hat und ich Lust auf ein sommerlich leichtes Lesevergnügen verspürte, griff ich zu Rheinsberg. Im Großen und Ganzen kein Fehlgriff, dennoch konnte es mich nicht so vollständig überzeugen wie Schloß Gripsholm.

Wolfgang und Claire entkommen für kurze Zeit aus dem Großstadttrubel Berlins und verbringen eine unbeschwerte Zeit auf dem Land. Im Mittelpunkt stehen dabei Spaziergänge in der schönen Landschaft sowie die unbeschwerte Zweisamkeit. Was bei Schloß Gripsholm jedoch locker leicht wirkte, macht auf mich bei der Lektüre von Rheinsberg einen gedrängten Eindruck, sollte doch die Handlung in nur 3 Tagen stattgefunden haben. Auch die beiden Hauptpersonen kamen mir etwas überzogen vor, ohne dass ich einen Punkt nennen könnte, an dem ich diesen Eindruck festmache.

Insgesamt merkt man der Erzählung an, dass es ein frühes Werk Tucholskys ist und nur eine Art Vorläufer für das wesentlich ausgereiftere Schloß Gripsholm darstellt. Nichtsdestotrotz war es eine angenehme Lektüre, für die ich 3,5 von 5 Spaziergänge vergebe.

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