Dies und Das

Neben einem Neuzugang im Bücherregal, der allerdings nur vorübergehend bei mir wohnen wird, gibt es mal wieder einige Fortschrittsmeldungen von mir.

Nachdem ich den ersten Band der Tintenwelt-Trilogie von Cornelia Funke („Tintenherz“) rasch ausgelesen hatte und auch davon angetan war, steckt mein Lesezeichen in „Tintenblut“ nun schon seit bestimmt 2 Wochen auf Seite 96 und rührt sich nicht. Irgendwie verspüre ich momentan überhaupt keine Lust, in die Tintenwelt einzutauchen. Einerseits hängt das wohl mit meiner vorherigen Lektüre zusammen, die mich immer noch stark beschäftigt, aber einzig und allein daran kann es auch nicht liegen. Ich werde deshalb „Tintenblut“ fürs Erste zurück ins Regal stellen und zu einem hoffentlich besserem Zeitpunkt einen zweiten Anlauf wagen.

Meine vorherige Lektüre, die immer noch sehr präsent ist, war „Die Schlafwandler“ von Jens Lossau, welches ich in einer tollen Leserunde mit Autor auf leserunden.de zu mir genommen habe. Ohne Zweifel gehört dieses Buch zum Besten, was ich dieses Jahr gelesen habe. Allerdings reicht seine Wirkung bis tief unter die Haut, so dass ich bis heute noch keine Rezi schreiben konnte. Auf alle Fälle erhält der Roman von mir das Prädikat

Vorübergehend bei mir eingefunden hat sich der 9. Band von Wolfgang Hohlbeins „Chronik der Unsterblichen – Das Dämonenschiff“, welches wohl ziemlich sicher in den nächsten Tagen verschlungen wird. Innovativ ist zwar ein Adjektiv, welches ich dieser Reihe bestimmt nicht verpassen würde – dafür ähneln sich die einzelnen Roman vom Aufbau her viel zu sehr – aber zum Ablenken und Konsumieren sind die Bücher auf alle Fälle gut geeignet.

Ansonsten lese ich momentan im zweiten Teil der Sachbuch-Leserunde zum Thema Maya auf literaturschock.de „In den Städten der Maya“, einen Reisebericht von John Lloyd Stephens mit Zeichnungen von Frederick Catherwood über ihre Reisen nach Mittelamerika und Yucatan, während derer sie einige Ruinenstädte der Maya besuchten, teilweise freilegten, vermaßen und zeichneten. Bisher liest es sich sehr interessant. Nach einem Aufenthalt in Copan sind die beiden mittelerweile in Palenque eingetroffen. Leider handelt es sich bei der deutschen Ausgabe im DuMont-Verlag von 1980 nur um die gekürzte Wiedergabe von Stephens Reiseberichten „Incidents of Travel in Yucatan“ und „Incidents of Travel in Central America, Chiapas and Yucatan“, welche im englischen Original wohl mehr als 1500 Seiten umfassten. Vermutlich wären diese Ausgaben meinen Sprachkenntnissen weit überlegen, so dass ich über die deutsche Fassung – ungeachtet der Kürzung – sehr froh bin. 😉

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