Ariana Franklin – Die Totenleserin (Zwischenbericht)

Mein allererstes Hörbuch – und bisher bin ich ganz angetan davon. Genretechnisch habe ich einen historischen Krimi erwischt: Adelia ist eine Ärztin aus Salerno, die grausame Kindsmorde in Cambrigde aufklären soll. Allerdings gestaltet sich das Ganze im England des 12. Jahrhunderts nicht so einfach, da sie erstens eine Frau ist und zweitens keine Christin. Deswegen gibt sich ihr Leibwächter als Arzt aus und sie sowie ihr zweiter Begleiter spielen die Gehilfen. Kurz bevor sie Cambrigde erreichen, erkrankt der Prior eines Klosters, der sich mit ihnen gemeinsam in der selben Reisegruppe aufhält. Nachdem Adelia ihn geheilt hat und in der Öffentlichkeit ihrem Leibwächter die Leistung zuschreibt, bietet der Prior ihnen an, sie bei ihrer Aufgabe zu unterstützen.

Die Stimme der Vorleserin, Beate Himmelstoß, trägt die Geschehnisse relativ ausdrucksstark vor und spricht die verschiedenen Handelnden mit unterschiedlichen Tonlagen, so dass an manchen Stellen fast Bilder vor dem inneren Auge auftauchen. Nur an einigen wenigen Stellen wirkt das Ganze etwas lustlos. Nachdem ich bisher ca. 1/6 gehört habe, ist mir bisher auch noch nicht aufgefallen, dass ich eine gekürzte Lesung genieße. Falls bisher schon Schnitte erfolgt sind, wurden sie gut in den Handlungsablauf eingepasst.

Insofern sind meine ersten Schritte auf dem Gebiet der Hörbücher durchaus positiv und ich hoffe, dass dies auch so bleibt.

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