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Archiv für die Kategorie ‘Zwischenberichte’

Zu Beginn des Romans lernt man mit Sebastian und Oskar 2 Physiker kennen, die früher in der Uni unzertrennlich waren, aber sich heute eher als Gegensätze gegenüber stehen. Sebastian hat die theoretische Physik mehr oder weniger an den Nagel gehängt, ist jetzt Experimentalforscher an der Uni und hat mit Maike und Liam eine tolle Familie. Oskar hingegen wird von seinem Genie weiter vorwärts getrieben, arbeitet am CERN-Institut und will die Einsteinsche Relativitätstheorie mit der Quantenmechanik vereinen und damit sozusagen den heiligen Gral der Physik finden.

Nachdem der Vorstellung der beiden Hauptpersonen beginnt die eigentliche Handlung: Sebastians Frau Maike begibt sich auf einen mehrwöchigen Ausflug mit ihrem Rennradclub und ihr gemeinsamer Sohn Liam soll die Zeit in einem Ferienlager verbringen. Sebastian selbst will die Zeit nutzen, um einige ihm im Kopf herumspukenden Gedanken zu Papier zu bringen. Doch während er mit seinem Sohn auf dem Weg zum Ferienlager ist, wird Liam auf einem Rastplatz entführt. Der Preis für seine Freilassung: ein Mord!

Bereits auf den ersten Seiten von “Schilf” kommt der gleiche trockene Erzählton zum Vorschein wie bei “Spieltrieb” und ich habe mich sofort wieder wohl gefühlt. Teilweise werden nur abgehakte Sätze aneinandergereiht, dann wieder schafft die Autorin es mit ungewöhnlichen Metaphern und Vergleichen eine beeindruckende Atmosphäre zu erschaffen, die mich gefangen nimmt. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Stil nicht jedem zusagt, aber ich finde ihn genial.

Leider werde ich das Buch nach rund 1/3 der Seiten aber erst mal wieder beiseite legen. Momentan ist es nicht die Art Buch, auf die ich nach Feierabend noch Lust habe. Und ehe ich mir den Roman und die Autorin mit einer erzwungenen Lektüre vergälle, warte ich lieber auf einen besseren Zeitpunkt.

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Mit diesem Buch bin ich jetzt schon eine Weile beschäftigt, habe aber erst rund 1/3 gelesen. Inhaltlich geht es um die historische Vorlage des Navigators Blackthorne aus James Clavells Roman “Shōgun”, William Adams, der zu Beginn des 16. Jahrhunderts in Japan strandete und in die Auseinandersetzungen der dortigen Feudalherren untereinander und in das Intrigenspiel der Jesuiten hineingezogen.

Was Clavell auf über 1200 Seiten ausführlich schildert – wie Toranaga (= Tokugawa Ieyasu) listenreich seinen Konkurrenten Ishido (= Ishida Mitsunari) ausmanövriert und sich gegen den Regentschaftsrat durchsetzt, um schließlich das Shogunat zu erlangen – ist bei Milton innerhalb weniger Seiten abgehandelt, wobei Adams Anteil daran bei Weitem geringer ausfällt als in Clavells Verarbeitung des Stoffes. Die Frage, die sich jetzt natürlich stellt ist, was hat Adams noch alles in Japan erlebt, was keinen Eingang in Clavells Roman fand? Schließlich hat Milton noch über 200 weitere Seiten gefüllt. Hoffentlich aber nicht mit weiteren Expeditionen nach Japan! Ich fand es zwar ganz nett, dass er die (gescheiterten und erfolgreichen) Reisen nach Japan vor Adams vorgestellt hat, aber das Thema seines Buches ist immer noch der Samurai William. Hoffentlich hat er das beim Schreiben nicht vergessen.

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Da mich meine aktuelle Lektüre, der erste Band der Elfenritter-Trilogie von Bernhard Hennen, gerade nicht so ganz begeistern konnte und ich schon am überlegen war, ob ich das Buch abbreche und lieber später noch einen Versuch starte, war ich für die Verlockungen offen, die ich im Internet über die marine-historische Reihe aus der Feder von C.S. Forester gelesen hatte: Hornblower

Was ich las, machte mir den Mund wässrig, denn die Mischung aus Seeluft, Pulverdampf und einem jungen Fähnrich, der seinen Weg erst noch finden muss, klang genau nach dem, worauf ich Lust hatte und was mir Hennen momentan nicht geben konnte: simple, spannende Aktion mit einem sympathischen Helden. Ein kurzer Blick ins Internet verriet mir, dass die Stadtbibliothek das erste Buch der Reihe im Bestand und sogar verfügbar hatte – eine Mittagspause später befand sich dieses Buch dann schon wohlbehütet in meiner Tasche:

  • C.S. Forester – Fähnrich zur See Hornblower

Tja, und nur wenige Stunden später wanderte das Buch dann mit einem zufriedenen Gefühl auf den Stapel der zu rezensierenden Bücher. Vorab schonmal soviel: ich bin sehr froh, dass die Bibliothek auch die restlichen Bände der Reihe hat. ;-)

Dieses aufbauende Leseerlebnis hat mir dann auch ausgereicht, um neue Kraft zu schöpfen für die weitere Lektüre von Hennen – und die Pause hat sich gelohnt: Nach ca. 350 Seiten, in denen nicht sonderlich viel passiert ist, nimmt die Geschichte nun langsam Fahrt auf und das Lesen macht wieder mehr Spaß, obwohl mir die beiden Hauptpersonen Gishild und Luc immer noch nicht wesentlich näher gekommen sind.

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Diese Woche sind die hoffentlich letzten Neuzugänge für diesen Monat bei mir eingezogen. Nachdem mich die Verfilmung von “Harry Potter und der Halbblutprinz” dazu animiert hat, die gesamte Reihe mal wieder zu lesen, musste ich meine deutschen Ausgaben am Montag mit:

  • Joanne K. Rowling – Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

vervollständigen. Die englische Ausgabe des 7. Bandes hatte meine Neugier soweit befriedigt, dass ich bei Erscheinen der deutschen Übersetzung nicht die geringste Lust hatte, sie mir zu kaufen. Diese Lücke im Bücherregal habe ich nun endlich geschlossen.

Zudem habe ich heute mein Freiexemplar für eine weitere autorenbegleitete Leserunde auf leserunden.de auf der Post abgeholt. Nach zwei mystisch angehauchten Büchern handelt es sich diesmal um einen historischen Roman:

  • Iris Kammerer – Varus

Um jedoch rechtzeitig am Donnerstag in diese römisch-germanische Tragödie einsteigen zu können, muss ich mich langsam mal mit Lesen ranhalten und einige meiner mittlerweile recht zahlreichen Parallellektüren beenden. Während mir bei meinem Harry Potter-Reread nur noch die Märchen von Beedle dem Barden fehlen und diese kleine Büchlein schnell gelesen sein dürfte, komme ich bei den Großen Mythen der Menschheit nur sehr zögerlich voran, da keine Mythen spannend nacherzählt sind, sondern zu einem bestimmten Thema die Mythen der verschiedenen Völker angeschnitten werden und Gemeinsamkeiten und Unterschiede beleuchtet werden. Keineswegs also die flüssig zu lesende Kost, die ich mir vorgestellt habe. Das Sachbuch über die Geschichte und die Kultur des alten Ägyptens, welche ich gestern Abend im Rahmen einer Leserunde auf Literaturschock begonnen habe, ist dahingegen (soweit ich das jetzt schon sagen kann) eine Offenbarung, vor allem was die Verständlichkeit angeht.

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Neuigkeiten

Nachdem ich über die Weihnachtsfeiertage nicht zu Hause war und daher auch nicht zum Rezi schreiben oder bloggen gekommen bin, gibt es mal wieder ein Lebenszeichen von mir.

Der Auswachs des weihnachtlichen SUB-Zuwachses hielt sich (leider?) äußerst stark in Grenzen – genau genommen war er gleich Null. Zwar habe ich ein Buch-Geschenk heute im Briefkasten gefunden, jedoch wurde mir danach telefonisch mitgeteilt, dass es ein (leicht) verspätetes Geschenk zu meinem Geburtstag ist (er war im Juni). :mrgreen: Bei diesem Buch handelt es sich um:

  • David Safier – Mieses Karma

Im Buchladen bin ich schon des Öfteren darum herumgeschlichen. Gut, dass ich mich bisher zurückhalten konnte!

Ansonsten schulde ich euch noch eine Handvoll Rezis zu diesen Büchern, die ich in letzter Zeit gelesen habe:

  • Pierre Grimbert – Die Magier (1) – Gefährten des Lichts
  • Bernd Keiner – Dunkles Herz der Südsee. Die magische Inselwelt Melanesiens
  • Walter Wangerin – Das Buch von Gott. Die Bibel als Roman

Ich habe mir fest vorgenommen, dass ich nicht mit ausstehenden Verpflichtungen ins neue Jahr starten will, also werd ich mich die Tage wohl ranhalten müssen.  :?

Hinsichtlich meines SUHs tut sich gerade nicht viel. Ich habe mir von “Der Wüstenplanet” Teil I von II gerade die CDs 7-12 auf meinen MP3-Player gezogen und werde wohl Morgen wieder nach Arrakis reisen, doch stehen danach immer noch 12 weitere CDs aus. *puh* Da werden noch einige Stunden im Fitnessstudio fällig sein, ehe ich damit durch bin, doch die Geschichte wird wirklich sehr gut vorgetragen und die Qualität stimmt auch. Einziges kleines Manko ist die manchmal etwas unpassende musikalische Untermalung, die sich jeweils am Anfang und am Ende einer CD findet und nicht am Anfang/Ende eines Erzählabschnitts. Nichtsdestotrotz eine tolle Umsetzung dieses Meisterwerks.

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Neben einem Neuzugang im Bücherregal, der allerdings nur vorübergehend bei mir wohnen wird, gibt es mal wieder einige Fortschrittsmeldungen von mir.

Nachdem ich den ersten Band der Tintenwelt-Trilogie von Cornelia Funke (“Tintenherz”) rasch ausgelesen hatte und auch davon angetan war, steckt mein Lesezeichen in “Tintenblut” nun schon seit bestimmt 2 Wochen auf Seite 96 und rührt sich nicht. Irgendwie verspüre ich momentan überhaupt keine Lust, in die Tintenwelt einzutauchen. Einerseits hängt das wohl mit meiner vorherigen Lektüre zusammen, die mich immer noch stark beschäftigt, aber einzig und allein daran kann es auch nicht liegen. Ich werde deshalb “Tintenblut” fürs Erste zurück ins Regal stellen und zu einem hoffentlich besserem Zeitpunkt einen zweiten Anlauf wagen.

Meine vorherige Lektüre, die immer noch sehr präsent ist, war “Die Schlafwandler” von Jens Lossau, welches ich in einer tollen Leserunde mit Autor auf leserunden.de zu mir genommen habe. Ohne Zweifel gehört dieses Buch zum Besten, was ich dieses Jahr gelesen habe. Allerdings reicht seine Wirkung bis tief unter die Haut, so dass ich bis heute noch keine Rezi schreiben konnte. Auf alle Fälle erhält der Roman von mir das Prädikat

Vorübergehend bei mir eingefunden hat sich der 9. Band von Wolfgang Hohlbeins “Chronik der Unsterblichen – Das Dämonenschiff”, welches wohl ziemlich sicher in den nächsten Tagen verschlungen wird. Innovativ ist zwar ein Adjektiv, welches ich dieser Reihe bestimmt nicht verpassen würde – dafür ähneln sich die einzelnen Roman vom Aufbau her viel zu sehr – aber zum Ablenken und Konsumieren sind die Bücher auf alle Fälle gut geeignet.

Ansonsten lese ich momentan im zweiten Teil der Sachbuch-Leserunde zum Thema Maya auf literaturschock.de “In den Städten der Maya”, einen Reisebericht von John Lloyd Stephens mit Zeichnungen von Frederick Catherwood über ihre Reisen nach Mittelamerika und Yucatan, während derer sie einige Ruinenstädte der Maya besuchten, teilweise freilegten, vermaßen und zeichneten. Bisher liest es sich sehr interessant. Nach einem Aufenthalt in Copan sind die beiden mittelerweile in Palenque eingetroffen. Leider handelt es sich bei der deutschen Ausgabe im DuMont-Verlag von 1980 nur um die gekürzte Wiedergabe von Stephens Reiseberichten “Incidents of Travel in Yucatan” und “Incidents of Travel in Central America, Chiapas and Yucatan”, welche im englischen Original wohl mehr als 1500 Seiten umfassten. Vermutlich wären diese Ausgaben meinen Sprachkenntnissen weit überlegen, so dass ich über die deutsche Fassung – ungeachtet der Kürzung – sehr froh bin. ;-)

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Mein allererstes Hörbuch – und bisher bin ich ganz angetan davon. Genretechnisch habe ich einen historischen Krimi erwischt: Adelia ist eine Ärztin aus Salerno, die grausame Kindsmorde in Cambrigde aufklären soll. Allerdings gestaltet sich das Ganze im England des 12. Jahrhunderts nicht so einfach, da sie erstens eine Frau ist und zweitens keine Christin. Deswegen gibt sich ihr Leibwächter als Arzt aus und sie sowie ihr zweiter Begleiter spielen die Gehilfen. Kurz bevor sie Cambrigde erreichen, erkrankt der Prior eines Klosters, der sich mit ihnen gemeinsam in der selben Reisegruppe aufhält. Nachdem Adelia ihn geheilt hat und in der Öffentlichkeit ihrem Leibwächter die Leistung zuschreibt, bietet der Prior ihnen an, sie bei ihrer Aufgabe zu unterstützen.

Die Stimme der Vorleserin, Beate Himmelstoß, trägt die Geschehnisse relativ ausdrucksstark vor und spricht die verschiedenen Handelnden mit unterschiedlichen Tonlagen, so dass an manchen Stellen fast Bilder vor dem inneren Auge auftauchen. Nur an einigen wenigen Stellen wirkt das Ganze etwas lustlos. Nachdem ich bisher ca. 1/6 gehört habe, ist mir bisher auch noch nicht aufgefallen, dass ich eine gekürzte Lesung genieße. Falls bisher schon Schnitte erfolgt sind, wurden sie gut in den Handlungsablauf eingepasst.

Insofern sind meine ersten Schritte auf dem Gebiet der Hörbücher durchaus positiv und ich hoffe, dass dies auch so bleibt.

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Immer noch habe ich keine neue Rezi zu veröffentlichen, deswegen ein neuer Zwischenbericht zu meinen aktuellen Lektüren:

Don Quixote von la Mancha:

Nachdem sich der Anfang doch ziemlich wie Kaugummi gezogen hat und ich mich gefragt habe, ob denn das ganze Buch nur mit sinnfreien Abenteuern des Ritters von der traurigen Gestalt gefüllt ist, vollzog sich ab dem 23. Kapitel eine Wendung. Der edle Ritter ohne Verstand war nicht mehr die Hauptfigur, sondern trat mehr in den Hintergrund, während andere Personen ihre Lebens- und Liebesgeschichten vorbrachten. Obwohl es zeitweise arg übertrieben wirkte, konnten doch alle unvergleichlichen Schönheiten ihren geliebten und vergötterten Besitzer ihrer Herzen in die Arme schließen und es herrschte Friede, Freude, Eierkuchen-Atmosphäre.

Auch die Mission des Pfarrers und des Barbiers aus Don Quixotes Heimatdorf glückte, so dass sich der Ritter wieder in seinem Haus befand, wo er von Haushälterin und Nichte umsorgt wurde. Und damit endet dann auch der erste Band. Allerdings deutet Cervantes schon an, dass es einen dritten Auszug geben wird und man daher getrost davon ausgehen kann, dass Don Quixote seinen Verstand nicht so bald (wenn überhaupt) wiedererlangt.

Zur Halbzeit gibt es daher folgendes Fazit:

Da steh ich nun, ich armer Tor,
Und bin so klug als wie zuvor!

Währenddessen beschäftige ich mich in einer Sachbuchleserunde zudem mit den Maya – Gottkönige im Regenwald:

Dieses großformatige und reich bebilderte Werk hat es mir angetan. Neben der tadellosen Verarbeitung und den hervorragenden Materialien ist insbesondere der Inhalt ein wahrer Augenschmaus. Obwohl ich schon einige Bücher über die Maya gelesen habe, lerne ich mit dieser Lektüre immer neue Tatsachen hinzu. Bisher gefiel mir insbesondere der Abschnitt über die Politik der Maya hervorragend, in dem detailliert dargestellt wurde, wie die Vormachtstellung im Kernland zwischen Tikal und Calakmul hin und her schwankte.

Ergänzt werden die Ausführungen von wunderschönen Fotos und Zeichnungen, die einerseits archäologische Funde und Stätten der Maya zeigen und andererseits erfreue ich mich immer wieder an rekonstruierten Stadtplänen und der akuraten Darstellung der Hieroglyphen. Positiv gefällt mir, dass teilweise ganze Passagen von Stelen sowohl in der Bildschrift als auch als Übersetzung parallel gezeigt werden und damit zum Vergleichen einladen.

Mein Zwischenfazit hier: Ich brauch mehr Zeit zum Lesen! Und ich brauch einen Lottogewinn für eine ausführliche Reise nach Yukatan!!! Allerdings sollte ich für einen Lottogewinn erstmal anfangen, Lotto zu spielen.

P.S.:

Mein Langzeitaufenthalt in Mittelerde wurde leider aus akutem Zeitmangel um einige Wochen verschoben, um dann umso intensiver wahrgenommen zu werden.

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In Umsetzung meines Vorhabens, mir einige Klassiker zu Gemüte zu führen, nehme ich aktuell an einer Leserunde auf literaturschock.de teil, die sich den Abenteuern des seltsamen Dons widmet.

Die Sprache ist dabei ziemlich gewöhnungsbedürftig, ist die Übersetzung doch auch schon etwa 200 Jahre alt, das Originalwerk sogar um die 400 Jahre. Deshalb verlangt es eine hohe Konzentration, wenn man den Don begleitet. Dabei erlebt man viel Skurriles, biegt sich der Don die Welt doch so zurecht, dass sie in seine Fantasien eines irrenden Ritters passt. So wird aus den Wirt einer Schankstube schnell mal der Kommandant eines Kastells. Leider sind nicht alle Menschen fried- und verständnisvoll, so dass es des öfteren zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommt, die der Don meistens sogar einigermaßen heil übersteht.

Die berühmte Episode mit den Windmühlen habe ich bereits hinter mir gelassen und nun bin ich gespannt, was mich die restlichen 1100 Seiten noch erwartet.

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Irgendwie komme ich im Moment mit diesem Buch nicht so richtig klar. Weder kann mich die Handlung fesseln noch ist die Sprache interessant. Zudem ist der Erzähler, der sich immer wieder auf eine überhebliche Art und Weise mit dem Leser unterhält eine Nervensäge erster Gattung. Ich werde es mir heute Nachmittag auf dem Balkon bequem machen und hoffe, dass ich danach Herrn Moon ad acta legen kann. Schließlich warten noch viele Bücher darauf, gelesen zu werden, als dass ich mich noch lange mit diesem Albtraum aufhalten möchte.

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