John Asht – Twin-Pryx. Zwillingsbrut

Ausnahmsweise greife ich an dieser Stelle auf den Klappentext zurück, da ich nicht weit genug gekommen bin, um mehr als die Ansätze der darin geschilderten Handlung zu erleben:

Schicksalhaft gesteuert durch die Nachkriegszeit der Moderne gelangt ein auserkorener Zwilling in die Gesellschaft der unsterblichen Cyan-Grünauge, die schon seit seiner Zeugung unerkannt über seinen Werdegang wacht. Geheimnisvoll lotst sie ihn zu geschichtsträchtigen Orten und wappnet ihn für seine große Aufgabe: der einzigartigen Begegnung mit der Dämonenwelt, welche gerade im Begriff ist, die magischen Quellen des planetarischen Lichts und des Wassers zu erobern.

Bei meinem ersten Versuch mit diesem Buch habe ich es nicht mal bis Seite 30 geschafft, beim zweiten Anlauf immerhin bis Seite 90. Einen Dritten wird es nicht geben. Denn auf diesen Seiten sind mir schon so viele Dinge aufgefallen und haben mir quer im Magen gelegen, so dass ich gar nicht erst wissen möchte, wie es weiter geht.

Das Ganze beginnt bereits im Prolog: eine Art Dämon geht mit der ach so grünäugigen Cyan-Grünauge einen Deal ein. Sie spielt die Handlangerin in seinem lang vorbereiteten Plan und dafür bekommt sie ihren Geliebten zurück. Ihre Bedenken, dass sie ein junges Mädchen durch ein Leben voller Leid und Qual begleiten soll und ihr nicht helfen darf, sondern sie nur am Leben erhalten soll, werden damit beseitigt, dass schließlich nicht sie ihr die Qualen zufügt, sondern der Dämon das auf sich nimmt. Na dann ist ja alles gut!

Auch später, als Hanna, die später die Mutter der titelgebenden Zwillinge werden soll, durch den Schock über den gewaltsamen Tod ihres Vaters kurzzeitig durchdreht und sich vollkommen in sich zurückzieht, kommt nichts an sie heran – weder dreckige Alltag des Kriegsgefangenenlagers der Deutschen, noch die Grausamkeiten und die Qual des Feldhospitals, in dem sie als Aushilfe tätig ist und der ihre zwei Mitgefangenen dazu bringt Selbstmord zu begehen. Doch als sie aus ihrem Drahtkäfig in eine Zelle mit einem echten Bett verlegt wird, da freut sie sich. Ach, wenn alle so einfach zufrieden zu stellen wären …

Noch einige mehr dieser Ungereimtheiten sowie eine ziemlich schwerfällige Sprache haben die Lektüre für mich zu einer Qual gemacht, so dass ich nicht mal ein Zehntel dieses Ziegelsteins geschafft habe. Daher kann ich auch kein einziges Indianer-Armband für unsere Dracula-Nachfahren vergeben.

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411 thoughts on “John Asht – Twin-Pryx. Zwillingsbrut

  1. John Asht sagt:

    Na ja, von einer 23-jährigen Fantasy-Leserin, die mit gehobener Literatur überhaupt nichts anfangen kann, erwarte ich auch nicht mehr als eine solch’ unqualifizierte Pseudo-Rezi.
    Mädel, schreib’s dir hinter die Ohren: Phantastische Literatur ist nicht “Fantasy”.
    Also, tu uns allen einen Gefallen und bleib bei deinen Zwergen und Elfen – für mehr reichts nicht!

  2. John Asht sagt:

    … außerdem werde ich “Myriel” und “Bücherzeit” von meinem Rechtsanwalt gerichtlich ahnden lassen – denn mir sieht diese Einrichtung sehr suspekt aus – etwa so, wie von gewissen Leuten bezahlt, um einem Autor zu vernichten. Das wird teuer, Lady!

  3. Antje Roder sagt:

    Grundregel Nummer 1 für eine Rezension ist, dass man das Buch überhaupt gelesen hat!!!

    Es ist absolut unfair, sich hinter einem anonymen Decknamen zu verstecken und einfach ein Buch zu verreißen, das man gar nicht kennt. Ein Buch mit über 900 Seiten ernsthaft bewerten zu wollen, obwohl man gerade mal 90 Seiten gelesen hat, ist nicht nur höchst unprofessionell, es zeigt auch, dass hier jemand Internetforen missbraucht, um den Autor oder den Verlag anzufeinden. Das sollte von einem seriösen Forum eigentlich angemahnt und unterbunden werden, denn persönliche Differenzen, wie auch immer sie geartet sein mögen, haben in einer Rezension nichts verloren – genauso wenig wie starke Emotionen, egal ob positiv oder negativ, denn diese trüben die Wahrnehmung und verzerren das Bild.

    Aber es ist natürlich bequem, so schön anonym einen Verriss zu posten. Man muss ja dem vermeintlichen “Gegner” dabei nicht in die Augen schauen. Nicht gerade mutig, aber eben einfach. Auf diese Weise kann man auch wunderschön sogenannte “Freundschaftsdienste” erfüllen und sich zum Handlanger anderer machen. Allerdings besitzt jeder Verlag und auch jeder Autor die Handhabe, eine feindliche und destruktive Kampagne ahnden zu lassen, sodass dann vor der Staatsanwaltschaft auch der Deckname nichts mehr nützt. Die Person wird identifiziert und zur Rechenschaft gezogen.

    Literatur ist aber nicht einfach nur gut oder schlecht. Jeder Leser nimmt ein Buch unterschiedlich wahr. Dabei spielt die bisherige Leseerfahrung eine Rolle, der Bildungshintergrund, die persönlichen Vorlieben und und und.

    In der heutigen literarischen Landschaft gibt es eine Flut von Büchern, die Leser bedienen, die nicht mehr nachdenken wollen und keine großen Ansprüche an den Inhalt stellen – immer schön nach dem gleichen Schema gestrickt, denn viele Verlage werfen nur noch möglichst schnell neue Bücher auf den Markt. Anspruch wird ersetzt durch einen entsprechend hohen Werbeetat.

    Daneben gibt es aber noch solche Autoren, die sich Zeit nehmen für ihr Werk, die Handlungsstränge ausarbeiten und eine Geschichte entwickeln. Daraus entstehen Bücher, die nicht zur Massenware zählen und die den Leser zum Mitdenken anregen wollen – keine vorgekaute Kost. Damit bilden diese Bücher ein Gegengewicht zur heutigen Massenware Buch und bereichern das literarische Angebot im deutschsprachigen Raum. Diese Bücher wissen noch etwas zu erzählen und können den Horizont erweitern.

    Wer damit nicht mehr umgehen kann, sollte sich künftig besser nur noch mit anspruchsloser Kost berieseln lassen. Das ist auch den Machthabern lieber, denn diese Art von Fast-Food-Leser lassen sich optimal lenken und kontrollieren – eben weil sie allmählich das rationale Denken verlernen.

  4. Myriel sagt:

    Hallo Herr Asht,
    normalerweise würde ich mich freuen, wenn ein Autor den Weg auf meinen Blog findet. Mit Ihren mich persönlich beleidigenden Kommentaren haben Sie sich jedoch selbst disqualifiziert. Und bevor Sie teures Geld in die Konsultation eines Anwalts investieren, möchte ich Ihnen die (sicherlich sehr aufschlussreiche) Lektüre von Artikel 5 des deutschen Grundgesetzes empfehlen.
    Da ich mich – im Gegensatz zu Ihnen – nur über den Roman selbst geäußert habe, aber kein Wort über den Autor verloren habe, könnte ich mich meinerseits auf Artikel 5 Absatz 2 Grundgesetz stützen. Weitere Kommentare Ihrerseits werde ich daher löschen, da solche persönlichen Beleidigungen hier nichts zu suchen haben.

    Hallo Frau Roder,
    im Gegensatz zu Herrn Asht haben Sie sich immerhin die Zeit für einen ausführlicheren Kommentar genommen. Wie Sie zu Recht bemerkt haben, wäre es unfair, ein ganzes Buch nur auf Basis von 10% des Seitenumfangs zu beurteilen. Daher habe ich auf diesen Umstand auch ausdrücklich hingewiesen, damit sich jeder Leser dieses Posts darüber im Klaren ist und sich ggf. ein eigenes Bild machen kann – genau wie er die Kommentare zu diesem Post in seine Meinungsbildung einbeziehen kann.
    Befremdlich ist jedoch Ihr Hinweis auf die rechtlichen Möglichkeiten zur Ahndung einer rufschädigenden Kampagne. Wenn Sie bereits hinter einem einzigen Post auf einem einzigen Blog eine ganze Kampagne gegen Ihren Verlag und Ihren Autor wittern, dann empfehle ich Ihnen, die Verhältnismäßigkeit dieser Vermutung überdenken.

    MfG Myriel

  5. Antje Roder sagt:

    Hallo Myriel,

    Artikel 5 des Grundgesetzes gibt Ihnen noch lange nicht das Recht, Wirtschaftskriminalität zu betreiben, indem Sie willkülich den Verkauf eines Produktes boykottieren.

    Sie sind keine studierte Literaturkritikerin – das sieht man allein schon daran, dass Sie den fantastischen Abenteuerroman “Twin-Pryx, Zwillingsbrut” fälschlicherweise in die Kategorie “Fantasy” abgeheftet haben. Fantastische Abenteuerromane sind z. B. das Genre des Jules Verne. Fantasy hingegen ist das Genre der modernen Märchengeschichten, wo Fabelwesen um den Menschen agieren.

    Es tut mir leid, Ihnen sagen zu müssen, dass ich mich John Asht anschließen werde und ab Montag gerichtlich gegen Sie vorgehe, falls Sie diese Rezension nicht sofort entfernen.

    Außerdem werde ich den Börsenverein des Deutschen Buchhandels informieren, dass Sie auf launische Weise Literaturkritiken veröffentlichen, ohne überhaupt das Werk gelesen zu haben – abgesehen davon, dass Sie es wie oben beschrieben falsch kategorisiert haben.

    Überlegen Sie sich, was für Konsequenzen das alles für Sie haben wird. Das Recht ist auf unserer Seite!

  6. Myriel sagt:

    Hallo Frau Roder,
    da Sie so plakativ darauf hinweisen, dass das Recht auf Ihrer Seite ist, dürfen Sie mich gern davon überzeugen. Meine postalische Anschrift habe ich Ihnen soeben per E-Mail übermittelt, so dass Sie Ihre Ankündigungen umsetzen können.
    Da dieser Sachverhalt somit ab morgen bei den Gerichten liegt, sind weitere Diskussionen auf dieser Seite unnötig und werden von mir unterbunden.
    MfG Myriel

  7. elsabina sagt:

    Liebe Myriel,
    ich bin gerade mehr als schockiert.
    Ist es heuzutage üblich, dass man sich im Internet den Mund verbieten lassen muss?
    Ich fand und finde (!!) deinen Blog großartig.
    BITTE bleib so wie du bist.

    Glg Sabine (ElSabina aus dem Forum)

  8. [...] äußerst skurriler Fall von unfassbaren Verlags-/Autorenempfindlichkeiten ist bei Myriel zutage getreten. 23.12.11 | Schlagworte: Buchsplitter, News | Kategorien: [...]

  9. umblaettern sagt:

    Eine negative Rezension hält mich nicht davon ab, ein Buch zu kaufen. Nur, weil es jemandem nicht gefallen hat, muss das nicht für mich gelten, denn was derjenige kritisiert, kann perfekt für mich sein.

    Ein Autor, der Rezensenten persönlich angeht,schreckt mich sehr wohl ab. Dass sich eine Verlagsmitarbeiterin dahinterstellt und nochmal schön in die Mainstreamschiene bohrt, ebenfalls. Dass hier mit dem großen bösen A wie Anwalt gedroht wird, erst recht.

    Ob man sich mit solchen Reaktionen nicht deftig ins eigene Fleisch geschnitten hat… man wird sehen. Den Schuh dürfen sich schon die Richtigen anziehen…

  10. SusiB sagt:

    Mir zieht’s die Schuhe aus. Wenn ich ein Buch entweder schlecht bewerte oder gar nicht erst lese ist das ein Boykott, der als Wirtschaftskriminalität geahndet werden muß? Da komme ich nicht mit. Das muß wohl daran liegen, daß ich eine völlig ungebildete Fast Food-Leserin bin.

    Es lebe die Meinungsfreiheit!

  11. Nicole sagt:

    Da fehlen mir doch beinahe die Worte. Darf man nur noch als studierte Literatur-Kritikerin seine Meinung über Bücher kund tun? Und natürlich muss diese Meinung ja dann auch positiv sein, da sie ansonsten in Richtung Wirtschaftskriminalität geht…
    Eine Empfehlung an den Autor und den Verlag: Bitte die PR-Abteilung mal in Sachen Internet fit machen und gerade solche “Verisse” als Chance ansehen, zu werben.
    Mit solch einer Reaktion schreckt man Käufer eher ab. Ich werde mir auf jeden Fall bestimmt kein Buch von dem Autor zulegen und auch beim Verlag werde ich wohl eher auf den Mitbewerb zurück greifen, denn dort werde ich auch als Blogger ernst genommen und man droht mir nicht, wenn ich ein Buch nicht mag. Und diese Entscheidung hat rein gar nichts mit dem ursprünglichen Blog-Posting zu tun, sondern ganz allein mit der Reaktion von Autor und Verlag.

  12. Geologe sagt:

    HOSSA! Niveaulimbo :o) Aber bei allem Schwachsinn: RESPEKT Myriel! Ich hätte nie gedacht, dass eine einzelne Bloggerin so viel Angst einflössen kann. Folgendes Gedankenspiel: du hättest ein neues Buch von einem erfolgreichen Autor (grosser Verlag) verrissen. Und? Kein Hahn hätte danach gekräht. Dir einerseits Kompetenzen abzusprechen, dich aber andrerseits “ahnden” lassen zu wollen (mein Lacher des Tages), zeugt von einer konsequenten Haltung. Hat mich nur amüsiert. Weiter so!

  13. Nicole sagt:

    Hmm, aus deiner Rezension kann jeder herauslesen, das es sich um eine persönliche Meinung handelt, die weder jemanden beleidigt noch zu einem Produktboykott aufruft.
    Sich davon so angegangen zu fühlen, das man einen RA hinzuziehen will, finde ich ähem etwas merkwürdig und weltfremd.
    Zum Glück leben wir immer noch in einem Land, in dem es möglich ist, seine Meinung (die frei von subjektiven Beleidigungen ist) zu äußern, sowohl als Privatperson als auch als Presse, ohne mit juristischen Konsequenzen rechnen zu müssen. Und um dies tun zu dürfen, muss man kein “Experte” auf dem Gebiet sein, zu dem man sich geäußert hat.

    Ich denke nicht, das es zu einem Gerichtsverfahren kommt. Erstens ist wahrscheinlich nur “heiße Luft” verpufft bei den ,um zu drohen und zweitens bezweifle ich die Begündetheit einer Klage.

    Aber es zeigt mir nur, das der Verkauf des Buches schlecht laufen muss, sonst käme es nicht zu einer solchen Überreaktion und deshalb redet man sich jenes Werk schön mit “gehobener Literatur” und das nicht jeder diesem Werk gewachsen wäre.

  14. Miriam R. sagt:

    Ich arbeite selbst in einem Verlag und kann daher sagen: Entspannt zurücklehnen und müde lächeln. Bei einer Rezension, gleichgültig ob diese dem Autoren und seinen Jüngern “schmeckt” oder nicht, hat niemand rechtlich Schlimmes zu erwarten.
    Wäre dem anders, hätten sich bereits lauter Z-Autoren auf A*azon daran gesundgestoßen.

  15. Patricia sagt:

    Ha! Hahaha. Oh man. Wie geil.

    Mensch, was mich davon abhalten wird, das Buch zu lesen, sind die Kommentare, nicht deine Rezension. Eigentlich sind es gerade negative Rezensionen, die mich neugierig machen.

    Aber.. Das muss ja unbedingt geahndet werden. (Schließe mich da dem Geologen an: Lacher des Tages!)

    Was ich gerade nicht nachvollziehen kann, ist, wie es in irgendeiner Weise ein Rechtsfall werden könnte. Du hast deine Meinung geäußert. Schlimm. Find es zumindest bewundernswert, wie du darauf reagierst. Mir wäre es peinlich, würde ich der Autor sein. Und dann kommt auch noch ein Kommentar vom Verlag. DAS ist der Kracher.

    Wieso man nun studierter Literaturkritiker sein muss, um seine Meinung öffentlich zu machen, wo doch der Großteil der Leser auch nicht Literaturkritik studiert haben wird.. Egal. *kopf schüttel*

    Wenigstens hab ich jetzt auch mal ein gutes deutsches Trolling gefunden. Und auch noch vom Autor/Verlag!

  16. Myriel sagt:

    Hallo zusammen,
    vielen lieben Dank für euren Zuspruch und die Aufmunterung. Einige eurer Kommentare haben mir echt ein breites Grinsen beschert. (Niveaulimbo – genial! :mrgreen: )
    Ich wünsche euch allen ein frohes Fest und ruhige Feiertage.
    Liebe Grüße
    Myriel

  17. Nadine sagt:

    Hallo Myriel,
    erstmal Herzlichen Glückwunsch, Du und Dein Blog haben offenbar dermaßen großen Einfluss, dass eine negative Rezension sofort Wirtschaftskriminalität und dem Aufruf zum Boykott gleichkommt. Das muss man erst mal schaffen.
    Die Reaktion von Autor und Verlag ist mehr als lächerlich und die Drohungen rechtlich auf seeeehr dünnem Eis gebaut. Ich hoffe, die Geschichte verhagelt Dir nicht die Weihnachtstage, denke aber, dass Du darüber stehst.
    Mit lieben Grüßen,
    Nadine

  18. Karo sagt:

    Wow! Ich weiß nicht, ob ich schockiert oder amüsiert sein soll oder mich einfach fremdschäme?! Dass sich hier Autor und Verlag dazu hinreißen lassen, einem Blogger, der einfach das gemacht hat, was wir alle machen, nämlich unsere Meinung über ein Buch kundzutun, öffentlich zu drohen, ist doch wirklich ein dickes Ding. Schließe mich den anderen an: Damit tun sie ihrem Buch mehr Schlechtes, als diese Rezension es jemals gekonnt hätte. Wenn das nicht kriminell ist… :P
    Liebe Myriel, lass Dich davon nicht beeindrucken, ich bin mir sicher, das ist nur heiße Luft. Ich bin trotzdem gespannt, wie das ganze weitergeht, seeehr gespannt. :)
    LG!

  19. TomInMuc sagt:

    Erstaunlich wie impertinent Autor und Verlag sind. Anscheinend wissen beide nicht um die Macht des Internet. Die Kommentare beider finde ich dummdreist, kindlich und kränkend. Für die Geschäftsschädigende Seite haben beide jetzt selbst gesorgt.

    Lass dir durch die Vollpfosten das Fest nicht verderben!

  20. Robert sagt:

    Frau Roder, Herr Asht, lassen Sie mich ehrlich sein, Sie beide haben es mit nur 4 Kommentaren geschaft sowohl sich selbst als auch Ihren Verlag ins schlechtest mögliche Licht zu rücken.
    Hunderte von Blogeinträgen auf privaten Internetseiten hätten dies niemals so effizient bewerkstelligen können.
    Sicherlich ist auch Ihnen virales Marketing ein Begriff, dann sollten Sie auch wissen dass sowas auch in die andere Richtung funktioniert und ich rede hier nicht vom Blogeintrag selbst.
    Ich frage mich ernsthaft ob dies nicht in Ihrem Hause Konsequenzen für Sie beide haben wird. Wäre ich Ihr Vorgesetzter würde ich auf dieses “friendly fire” nicht positiv reagieren.

    Dennoch wünsche ich allen hier, auch Ihnen beiden, ein frohes Fest.

  21. Jen sagt:

    Hallo Myriel,
    durch den Kommentar von John Asht bin ich auf deine Seite gestoßen. Peinlich für den Autor und Verlag. Schlimme Ausdrucksweise von beiden. Komme selber aus dem Juristischen und kann dich da auch beruhigen, dass du nichts verwerfliches geschrieben hast. Im Gegenteil: Du hast sogar geschrieben, dass es dir schwerfällt das Buch zu Ende zu lesen. Bei manch anderen Rezensionen (besonders auf a-zon usw.) kann man da so seine Zweifel haben. Also, Weihnachtsfest geniessen – Alles richtig gemacht!
    Habe gleich im Bekanntenkreis Geschichte mit Namen des Autors und Verlags erzählt. Natürlich wird der Verlag jetzt gemieden, Autor auch. Völlig niveaulose Beiträge beider. Beschämend noch dazu!
    Halt uns da mal auf dem Laufenden. Diese Geschichte ist offensichtlich spannender als das ganze Buch!
    Gesegnete Weihnachten und einen guten Start ins Neue Jahr!

  22. Jo sagt:

    Der Name John Asht bleibt in Erinnerung, allerdings glaube ich nicht, dass es für Autor und Verlag von Vorteil ist. Peinlich, peinlich, peinlich!

  23. [...] Über Irina bin ich auf die Selbstdemontage eines Autoren und seines Verlags gestoßen. Bei Bücherzeit hatte Myriel eine Rezension geschrieben, welche nicht sehr positiv ausfiel, aber sachlich und fair [...]

  24. Stephie sagt:

    Ich würde es ja schon fast wieder toll finden, wenn Autor und Verlag rechtliche Schritte einleiten würden, nur um dann vom Richter mal gehörig die Meinung gesagt zu bekommen, wenn die Klage nicht schon von vorneherein abgewiesen würde. Wirklich absolut lächerlich. Über das mit der Wirtschaftskriminalität könnte ich mich immer noch amüsieren. Das war echt der Kracher.

    Schöne Feiertage noch ;)

  25. Neyasha sagt:

    Der Eintrag ist zwar nicht mehr ganz taufrisch, aber ich bin erst jetzt darauf gestoßen und habe das gerade fassungslos gelesen.

    Robert hat es ziemlich gut in Worte gefasst: 100 Rezensionen hätten dem Roman nicht annähernd so sehr schaden können wie eine derartig unprofessionelle Reaktion.
    Eine solche Lesermeinung allein macht mich manchmal sogar sehr neugierig auf einen Roman – ich möchte mich dann immer gern davon überzeugen, ob das Buch wirklich so schlecht ist.
    Aber eine solche Reaktion darauf? Damit ist jetzt der Verlag in meinem Kopf mit einem Schlag negativ besetzt. Und dann auch noch ein persönlicher Angriff des Autors auf unterster Ebene …

    Bloß nicht davon ärgern lassen, Myriel, und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

  26. karfie sagt:

    Wow!
    Da muss man erst zweimal lesen und dann immer noch staunen.

    Um mal ein Wort an den Verlag und den Autor zu richten, die hier leider mehr als unproffessionel zu Werke gehen: Auch ich kaufe Bücher die negativ bewertet werden, manchmal macht es den Reiz aus, etwas zu erkennen was der andere Leser evtl. nicht erkannt hat.
    Hier aber haben sie Verlag und Autor disqualifiziert. Seine sie sich sicher, das ich ein Buch von Ihnen nicht mehr zur Hand nehmen werde. Sie Über und Unterschätzen die Blogwelt und besonders das geschriebene Wort und das Netz vergisst nie.

    An die Bloggerin:
    Kopf hoch und weiter so, ich weiß das Verlage und auch Autoren an sich, gerne die ehrliche Meinung hören. Also weiter so!!!

    Mein Gott unfassbar, wenn man länger darüber nachdenkt.

  27. Pero sagt:

    Ich bin sprachlos! Auch ich würde das Buch aufgrund der Reaktionen nicht mehr lesen…

  28. CJ sagt:

    Hallo,

    ich finde das Ganze nur peinlich für den Autor und den Verlag. Als Rezensenten dürfen wir doch wohl unsere Meinung schreiben und wenn wir ein Buch so grottenschlecht finden, dass wir es abbrechen und eventuell nur noch querlesen, dann muss unsere Meinung doch erlaubt sein. Meine Zeit ist mir zu kostbar um mich durch einen 900 Seiten Wälzer zu quälen, der mir nicht gefällt. Obwohl 900 Seiten auch ausgesprochen kurzweilig sein können. Gute Autoren gibt es ja. “Frohe Weihnachten” und ein friedliches neues Jahr 2012 wünsche ich allen.

    LG Claudia

  29. HD sagt:

    Liebe Myriel,
    ich finde diese Geschichte köstlich und werde das ganz sicher meinen Freunden auch erzählen. Ich finde das so typisch “Deutsch”: Menschen, die angeblich nicht der “gleichen Klasse” entsprechen, versuchen einzuschüchtern und dann gleich mit dem Anwalt zu drohen. Chapeau, dass Du Dich nicht “kleinmachen” lässt! Liebe Grüße :)

  30. erik schreiber sagt:

    ich bin eher zufällig hier, weil ich nach dem buch twin-pryxt per suchmaschine suchte. Ich bin von der “NICHT-Rezension” positiv angetan. du gehst sehr offen mit deiner meinung um und stehst dazu. gut so. der autor scheint da nicht sonderlich erfreut gewesen sein, wirft dir vor, hinter einem pseudonym zu stecken. frage muss sein: wer versteckt sich hinter dem namen john asht? dass frau roder so aggressiv antwortet, ist verständlich, es ist ihr verlag, in dem das buch erschien. zum buch sage ich nichts, ich habe es nicht gelesen. die art wie der autor sich meldet ist beleidigend. zeugt von keinem guten umgang und von mangelnder kritikfähigkeit. wenn frau roder auf grund dieser besprechung einen umsatzeinbruch befürchtet, zeigt nur, dass ihr hauptautor wohl nicht sehr viel umsetzt. die ganze art wie hier mit dir umgegangen wird ist nicht schön. wer bücher versendet (oder hast du es gekauft) um besprechungen zu erhalten, muss damit rechnen, dass keine gefälligkeitsrezensionen geschrieben werden. nicht von rezensenten, die etwas auf sich halten. die unfähigkeit mit kritik umzugehen zeigt nur, dass da jemand noch viel lernen muss.
    solltest du hilfe benötigen, ich helfe gern.
    erik schreiber (herausgeber phantastischer bücherbrief)

  31. HD sagt:

    PS: Sie, John Asht und Antje Roder, haben sich, meiner Meinung nach, soeben selbst disqualifiziert!

  32. Derjenige Der sagt:

    Hi Myriel,

    Ich wollte dich nur wissen lassen, dass ich ebenfalls das Buch als ziemlich “niedere” Lektüre empfinde. Da sei es hingestellt, dass du es falsch kategorisiert hast. Ich meine, würde ich ein Musikstück bewerten, würde ich auch kaum wissen, wo es hingehört. Heute gibt es so viele Abstufungen in den Kategorien, dass man gar nicht weiß worum es geht.

    Einziger Wermutstropfen. Ich denke ebenso, dass man sich für eine umfassende Meinung die Zeit nehmen muss das ganze Buch zu lesen. Sei es noch so schlimm. Das gehört einfach dazu. Manchmal muss man durch die Hölle gehen, um erzählen zu können, wie böse die Welt ist.

    Es ist einfach so, dass man Glaubwürdigkeit verliert, wenn man etwas zu früh bewertet. Ein Restaurantkritiker wird auch das ganze Menü gekostet haben, bevor er sich seine Meinung bildet.

    Versteh es nicht als Böswilligkeit, aber als freundlichen Hinweis. Wer kritisieren will, muss auch das Ganze erfahren haben, um seine Meinung zu bilden. Sonst versickert fundierte Kritik in die Subjektivität. Angenommen, du liest jetzt ein anderes Buch. Dir ebenso unangenehm, aber, du hast gerade kein anderes zur Verfügung und liest einfach weiter. Dir fallen dann zwei drei Textstellen auf, die was Gutes haben und schon bewertest du dieses Produkt besser, als jenes, dass du nie zu Ende gelesen hast.

    Hoffe du versteht meine Kritik und nimmst sie dir zu Herzen. Ansonsten kann ich dir eine instinktiv durchaus annehmbare Rezension bescheinigen.

    MfG

  33. wortsplitter sagt:

    Hallo Myriel,

    danke für deine Rezension, denn wenn ein Autor und ein Verlag so auf Kritik reagieren, habe ich kein Bedürfnis das Buch zu lesen. Wer weiß, vielleicht käme ich dann auf die Idee meine Meinung öffentlich kund zu tun und das scheint ja nicht gewollt zu sein. Die Rezension finde ich, für die gelesene Seitenzahl, durchaus gelunhgen. Nochmal danke.
    LG Simone

  34. CharleneO sagt:

    Liebe Myriel,
    ich finde es toll wie ruhig du reagiert hast! Ich wäre wahrscheinlich gleich auf 180 gewesen. Ich hatte schon einmal über Amazon so einen ähnlichen fall und ich kann dir auch nur sagen: Du hast niemanden persönlich angegriffen odr wirtschaftlich geschädigt. Du hast deine Meinung über 90 Seiten geäußert und diese auch begründet. Also keine Angst, das sind nur leere Worte eines Autors, der wohl nun erst recht nicht mehr gelesen wird und einer Verlegerin, die sich selbst ins Abseits gestellt hat. Manche Menschen haben anscheinend den falschen Beruf ergriffen.
    Hier ein Zitat von http://www.foren-und-recht.de/urteile/Amtsgericht-Hamburg-20080624.html

    Amtsgericht Hamburg
    Urteil v. 24.06.2008 – Az.: 36A C 28/08 – Meinungsäußerungen in einem Blog

    Leitsatz:

    1. Meinungsäußerungen in einem Blog sind grundsätzlich rechtlich zulässig, es sei denn, sie überschreiten die Grenze zur Schmähkritik.

    2. Auch eine überzogene ungerechte, ausfällige oder gar polemisierende Kritik macht eine Äußerung für sich genommen noch nicht zur unzulässigen Schmähung.

  35. Dass man als Autor von einer Rezension unter Umständen nicht begeistert ist, ist okay. Dann jedoch gerichtliche Maßnahmen anzudrohen, kleingeistig.

    Ich finde es gut, wenn ein Rezensent seine ehrliche Meinung kundtut – und wenn ein Buch einfach nicht lesbar ist, dass ist das halt so. Dann kan man das auch sagen, dann muss man das auch sagen.

    Das ist das Risiko – Wenn man sich diesem nicht stellen will. sollte man als Autor am besten direkt in seine Bücher hineinschreiben, dass man keine Rezensionen wünscht … oder man sollte sie einfach nur seinen Freunden und seiner Familie zu lesen geben, in der Hoffnung, dass es dort keine ehrlichen Menschen, sondern nur Speichellecker und Ja-Sager gibt…

  36. Jacki sagt:

    Ich glaub mein Schwein pfeift o.0 DAS KANN JA WOHL NICHT WAHR SEIN!! Also…ich bin völlig sprachlos! Wie KANN man sich als Autor und Verlag SO dermaßen daneben benehmen? Unglaublich… Ich werde auf jeden Fall allen meinen Bekannten und Freunden UND Arbeitskollegen (Ich arbeite in einer Bücherei) davon erzählen. Das ist ja wohl ein Scherz! Lächerlich… Also, Myriel: Dir noch einen letzten schönen Weihnachtsfeiertag und wenn es tatsächlich Ärger geben sollte bin ich sicher, dass wir alle hier hinter dir stehen!

    Liebe Grüße,
    Jaqueline

  37. Myriel sagt:

    Hallo zusammen,
    nochmals vielen Dank für eure tollen Kommentare. Die Feiertage lasse ich mir von solchen Reaktionen, wie Herr Asht und Frau Roder sie hier abgelassen haben, nicht versauen, aber ihr versüßt sie mir nochmal zusätzlich. :-)

    @Erik Schreiber: Besonderen Dank für dein Hilfsangebot. Ich kenne deine Rezensionen aus dem Magira Jahrbuch und freue mich daher besonders über deinen Zuspruch. :-)
    Das Buch habe ich übrigens über Bookcrossing erhalten, dem der Autor es (wohl in der Hoffnung auf begeisterte Meinungen) zur Verfügung gestellt hatte. Das Prinzip von Bookcrossing wurde von ihm und seiner Verlegerin anscheinend nicht verstanden.

    @Derjenige Der: Recht hast Du, wenn Du meinst, dass die ersten Seiten nicht unbedingt viel über ein Buch aussagen müssen. Bestes Beispiel ist für mich immer noch “Der Drachenbeinthron” von Tad Williams, bei dem die ersten 200 Seiten eine Herausforderung sind, aber der Rest des Buches eine wahre Freude. Aber bei “Twin-Pryx” sind mir auf den ersten 90 Seiten schon so einige Dinge aufgestoßen, dass mir ganz einfach das Bedürfnis abgegangen ist weiterzulesen und auf bessere Stellen zu hoffen. ;-)

    @CharleneO: Vielen Dank für das zitierte Urteil. Das trifft den Nagel auf den Kopf. Für zukünftige Fälle (die hoffentlich nicht eintreten mögen) werde ich es mir aufheben.

    @all: Bisher habe ich übrigens nicht Neues mehr von Autor oder Verlegerin gehört – und von der Staatsanwaltschaft auch nicht. Falls Autor und/oder Verlegerin versucht haben ein Verfahren einleiten zu lassen, das aber abgewiesen wurde, werde ich leider auch nie etwas davon hören. Schade eigentlich (zumindest in diesem Fall).

    Ich wünsche euch allen noch ruhige Feiertage. Ich für meinen Teil habe sie bisher genossen (u.a. mit echt guter Fantasy-Literatur :mrgreen: ).

    LG Myriel

  38. Caro sagt:

    Oje, kommt jetzt der böse Knecht Ruprecht und haut der Myriel eins auf die Finger weil sie ihren Rosenkohl nicht aufgegessen hat. Und dann das Gemüse noch fälschlicherweise als Blumenkohl bezeichnet hat? Hm?
    Lasst uns die Fantasy-Polizei holen. Was kriegen freche Kinder denn für eine Strafe? Einen Nachmittag mit einem Ork spielen? Tante Trudes Gebiss putzen?
    Mir schlottern die Knie.
    Myriel, nimm das in deine Vita auf: Wirtschaftskriminalist. Macht sich bestimmt gut.

  39. Julia sagt:

    Das ist doch wirklich der Hammer! Nicht deine Rezension hat das Buch in ein schlechtes Licht gerückt, sondern die Kommentare des Autors/Verlages. Anke hat mich gerade über Facebook darüber aufmerksam gemacht und ich bin wirklich geschockt. Meinungsfreiheit?
    Das ganze hat auch ein Gutes – ich lerne deinen Blog kennen und er gefällt mir so gut, dass ich ihn direkt auf meinem Blog verlinken muss :-)
    Liebe Grüße
    Julia

  40. Friedelchen sagt:

    Ich bin eben erst auf diese Auseinandersetzung gestoßen und weiß nicht, ob ich ungläubig lachen oder schockiert sein soll.
    Herr Asht, Frau Roder, das war ein ganz schönes Eigentor! Allein aufgrund ihrer Reaktionen werde ich einen weiten Bogen um Buch und Verlag machen.

  41. Oh Man,
    die Kommentare von dem Autor und Co. sollen doch ein Scherz sein, oder nicht?! Ich sehe auch keine Beleidigungen in deiner Rezension und mit einer schlechten Rezension muss man auch mal rechnen denn nicht alle Menschen sind gleich und haben den selben Geschmack!! Ich bin total auf deiner Seite und der Autor sollte sich mal überlegen wie er selbst seine Worte formuliert!
    Wünsche dir trotzdem nich schöne Feiertage!
    LG Alice

  42. Yvonne sagt:

    Hallo Myriel,
    ich habe das Buch noch hier auf meinem Lesestapel liegen. Ich schreibe “noch”, weil ich nach den Kommentaren des Autors hier darauf verzichten werde es zu lesen. Auch ich habe das Buch über BC erhalten, aber solche Autoren möchte ich nicht unterstützen. Ich werde es ungelesen weitergeben.

    Auch ich bin der Meinung, dass man sich nach 90 Seiten absolut ein Urteil erlauben kann. Wenn mich ein Buch nach 90 Seiten nicht angesprochen hat, dann brauche ich auch nicht die nächsten 500 Seiten zu lesen um herauszufinden, dass das Buch nicht meinem Geschmack entspricht.
    Schöne Rest-Festtage wünsche ich dir
    LG
    Monchi1980

  43. hannah sagt:

    Wow. Ich wurde grade auf diese Diskussion hier aufmerksam gemacht und kanns kaum glauben.
    Klarer Fall von Eigentor.
    Wirtschaftskriminalität? Den Anwalt würd ich ja gerne mal kennenlernen.

    Der Herr hat wohl weder damit gerechnet, dass sein Buch im Internet besprochen werden könnte (was ihm ja eigentlich zugute kommt), noch dass irgendjemandem sein Meisterwerk nicht gefallen könnte. Leider gibt es auch keinen Verlag, der ihn in seinem Größenwahn bremsen könnte. Schade. Oder war das ein Scherz?

    PS: Wenn das ganze Buch im gleichen Stil gehalten ist und so viele Grammatikfehler enthält, wie die Posts hier, dann hätte ich es wohl schon deutlich vor 90 Seiten wieder aus der Hand gelegt.

  44. Razorback sagt:

    @Myriel: Ich kann Johns Ärger in sofern verstehen, als ich es auch nicht mag, wenn man meine Bücher rezensiert (ich bin ebenfalls Autor) ohne sie ganz gelesen zu haben. Das empfinde ich als etwas unfair, weil es ja immerhin sein kann, dass Fehler oder Ungereimtheiten am Anfang beabsichtigt sind und einen dramaturgischen Sinn haben, der später aufgelöst wird. Andererseits sagst Du ja ganz offen, warum Du nicht weiter gelesen hast und legst Deine Gründe nachvollziehbar dar. Wer also meint, Du habest voreilig gehandelt, dem steht es ja frei das Buch dennoch – oder gar gerade deshalb – zu lesen.

    @John Asht: Von Kollege zu Kollege – alle, die Dir hier empfehlen Dein Auftreten zu überdenken haben meines Erachtens absolut Recht! Kampagne gegen Dich? Wirtschaftskriminalität? Komm mal auf den Boden. Wer sollte denn bitte aus welchen Gründen Zeit, Geld und Engagement in eine Kampagne gegen Dich stecken wollen? Hast Du etwas so Welterschütterndes geschrieben, dass finstere Mächte sich versammeln müssen, um Dir Einhalt zu gebieten?

    Nein, Du hast eine schlechte Kritik kassiert. Das passiert uns allen, wir haben keinen Anspruch darauf, dass man unsere Werke mag. Und wenn sie so gut begründet ist wie die von Myriel, die auch noch zugibt, dass sie Dein Buch nicht ganz gelesen haben, ist das kein Grund für Drohungen und Geifer, sondern für eine Mischung aus mildem Ärger und Dankbarkeit. Immerhin decken Kritiker idealerweise wirkliche Schwächen auf und sagen uns, wie man es besser machen kann.

    Ich habe auch eine Amazon Kritik eines Menschen, der einem meiner Bücher nur einen Stern gibt, dass Buch aber ganz offensichtlich nicht bis zum Ende gelesen hat (er beschwert sich darüber, dass Dinge nicht erklärt würden die gegen Ende erklärt sind). Ärgerlich ist das schon, ich wünschte, er wäre so ehrlich wie Myriel gewesen. Andererseits hat es sicher auch Gründe, dass er nicht bis zum Ende gelesen hat.

    Letztlich ist die Aufnahme jedes künstlerischen Werkes Geschmacksache. Also freue ich mich über alle, die meine Bücher mögen und versuche aus der Kritik derer, die das nicht tun, Nutzen zu ziehen. Aber letztlich werde ich es niemals allen Recht machen können – und Du auch nicht. Das sollte auch nicht der Anspruch sein.

    Und selbstverständlich hat jeder das Recht, unsere Texte scheußlich zu finden – und das auch offen zu sagen. Wir leben gottseidank in einem Land, in dem man seine Meinung offen sagen darf. Jeder! Du – und Deine Kritiker.

  45. Michael sagt:

    Tach auch, bin gerade über ein Posting von “Dystopische Literatur” auf facebook hierher gelotst worden und … verstehe ich das tatsächlich richtig, dass sich hier zwei enorm wichtige Menschen aus dem Marketing-Umfeld oben genannter Weltliteratur die Mühe gemacht haben, dir wegen einer nicht ganz so euphorischen Rezension a) den Kommentarbereich zuzutexten und b) mit rechtlichen Schritten zu drohen?!? Wegen MEINUNG!? Ich kann nur sagen … mich würde noch nicht mal wundern, wenn die damit durch kämen, ich erlebe auch gerade die Sonnenseite deutscher Rechtsprechung (wenn auch auf anderem Gebiet …). Ich muss sagen, mir imponiert das Vorgehen dieser Personen zutiefst, ich finde es gut und richtig, dass man endlich wieder dahin kommt, den Leuten vorzuschreiben, was sie gut zu finden haben. Tatsächlich möchte ich noch vorschlagen, einen Kaufbefehl für dieses Buch durch administrative Einrichtungen in jeder größeren deutschen Stadt durchsetzen zu lassen, verbunden mit stichpunktartigen Hausdurchsuchungen. Wer das Buch dann nicht vorweisen, wenigstens 17 Textstellen fehlerfrei aufsagen und glaubhaft die absolute und bedingungslose Liebe zu diesem so wertvollen Stück Kulturgut bekunden kann, darf nach Ermessen der Staatsgewalt gezüchtigt werden. Zum Beispiel mit öffentlichen Zwangsvorlesungen selbigen Buches, zum Beispiel. DAS muss der Weg sein, nur so geht’s. Ich bin entzückt, und suche schon mal nach ein paar Büchern zum Verbrennen … .

  46. Norbert Fiks sagt:

    Hallo Myriel,
    Amazon sei Dank, ich habe den Anfang dieses Buches von John Asht gelesen. Was für ein Sprachdilettant! Und meine Hochachtung, Myriel, dass du mehr als eine Seite davon geschafft hast ;-)

  47. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man ein Buch nicht vollständig verreißen sollte und man darf die eigene Meinung nicht zu ernst nehmen (schon gar nicht, wenn man das Buch nicht beendet hat). Du hast aber recht gut dargelegt, warum Du das Buch beendet hast. Besser wäre gewesen Du hättest zumindest noch ein wenig quergelesen, aber gut.
    Freilich ist das Verhalten von Verlag und Autor absolut unwürdig. Das waren sozusagen die Pausenclowns im Blog. ;) Immer wieder glauben Autoren oder Verlage, sie könnten gegen eine Meinung mit der Begründung der Rufschädigung rechtlich vorgehen. Natürlich kann man das, aber die Chancen eines Siegs vor Gericht sind astronomisch klein und der Verlust der Rufs gewaltig. Denn natürlich hat all dies hier in den einschlägigen Kreisen die Runde gemacht, sodass Verlag und Autor bei Bloggern und Rezensenten nun bekannt und geächtet sein dürften. ;)

  48. [...] einigen Tagen verfolge ich die Kommentare zu einer Rezension von Myriel. Diese hat sich kritisch über ein Buch geäußert, mit dem sie auch nach zwei Anläufen nicht [...]

  49. einfach müde lächeln Myriel :)
    Manche Autoren/ Verlage demontieren sich und ihre Bücher einfach selber :)

  50. Nette sagt:

    Ich bin eben durch meine Tochter auf diese Seite aufmerksam gemacht worden, wir sind beide Viel-Leser, und meine Tochter in einer großen Bibliothek beschäftigt. Aber sowas ist uns bis heute noch nicht untergekommen, weder auf der Buchmesse, noch in irgendwelchen Bewertungsforen. Ich bin schockiert über den Autor und sein Verlagshaus. Schon allein der Satz “das wird teuer, Lady”…fragt sich doch, für wen? Bei der kindischen Ausdrucksweise ! Da scheinen sich aber die zwei Richtigen gefunden zu haben :-). Haben beide nicht verstanden, wie man ein Buch richtig vermarktet, also John Asht merke ich mir……damit ich mir nicht versehentlich mal ein Buch von ihm kaufe.

  51. Wenn manche Autoren und Verlage nicht mit negativer Kritik umgehen können, haben sie ihren Beruf verfehlt.
    Außerdem sollte mal beachtet werden, dass der Großteil der Leser wohl kein Literaturstudium hinter sich hat.

  52. Mogwai sagt:

    Hi,
    ich finde die Kommentare des Autoren u. der Verlegerin nur peinlich. Persönlich sind die auch geworden. Was für eine “tolle Werbung” für das Buch und den Verlag. Ich werde meinerseits keine Bücher von diesem Verlag u. von diesem Autoren lesen! (Na hoffentlich werde ich jetzt nicht auch noch verklagt, wegen Verweigerung von Buchkonsum eines bestimmten Anbieters, hihi).
    Wahrscheinlich wären gar nicht so viele Leute auf deine Rezi aufmerksam geworden, durch ihre Kommentare haben der Autor und seine Verlegerin genau das Gegenteil bewirkt, von dem, was sie wollten, hihi. Recht so! Das spricht sich jetzt in Bloggerkreisen leider, leider herum,

    Und ich finde es klasse, dass ich in einem Land lebe, in dem Meinungsfreiheit gilt!

    Liebe Grüße
    Biggi

  53. laberladen sagt:

    Ist das hier ernst? Oder etwa eine Satire? Ich fasse es nicht und reagiere mit der einzig möglichen Maßnahme, die mir sinnvoll erscheint. Ich lehne mich zurück und lache aus vollem Halse.

    Danke Myriel für diese „unqualifizierte Pseudo-Rezi“ (ich zitiere den Autor aus Kommentar Nr. 1), die eine derartige Welle ausgelöst hat. Die weiteren Kommentare sind eindeutig und der „mündige Leser“ wird schon wissen, wie er oder sie sich dazu stellt. Lass Dich nicht unterkriegen und ich hoffe, Du ärgerst Dich nicht, sondern beobachtest gelassen, was hier abgeht. Dein Blog ist klasse!

  54. Grit sagt:

    Hallo,

    ich bin selber gerade auf dem Weg eine Verlegerin zu werden, mein Verlag ist in der Gründungsphase. Darum habe ich mich auch fleißig über Blogger informiert, für mich sind sie ein ganz wichtiger und wertvoller Bestandteil meines Verlags-Konzepts.

    Als ich dann auf diesen Blog stieß und die Kommentare von Autor und Verlegerin las wusste ich nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Wie kann man sich selbst nur so dermaßen ins Bein schießen?

    Selbstverständliche hätte ich den Aufstand vollkommen verstanden, wenn es sich um einen wirklich böswilligen Verriss gehandelt hätte, doch der Beitrag ist in meinen Augen vollkommen sachlich. Also bitte hör nicht auf zu schreiben Myriel!

  55. Jessy Rey sagt:

    Ach du scheiße^^ Glaub denen ist nicht bewusst, wie sehr mittlerweile die Meinung von Bloggern zählt. Ich für meinen Teil lese erstmal mehrere Rezensionen von Bloggern bzw. auf Amazon, bevor ich mir ein Buch kaufe. Und Blogger sind noch dazu gut vernetzt, heißt der Bericht geht rum wie ein Lauffeuer. Damit haben sie sich nun ins eigene Fleisch geschnitten, ich jedenfalls werde keinen Cent für Bücher dieses Autors opfern :D Mal abgesehen davon, dass mir der Verlag selber auch nicht viel sagt.

  56. Hey Myriel! Ich finde es gut, dass du deine Meinung sagt. Wie du schon sagtest gibt es im Gesetz einen Paragraphen, der jedem Menschen das Recht auf freie Meinungsäußerung gewährt. Ausnahmen sind:Ein Verstoß gegen das Jugendgesetzt, Volkshetzung oder Verherrlichung der Nazivergangenheit. Auf deine Rezension trifft aber keine Ausnahme zu und deshalb ist deine Rezension auch in Ordnung. Ich finde es toll das du deine Meinung sagt.

    Mach weiter so und lass dich nicht unterkriegen!

  57. Fabella sagt:

    Hui, das war mal richtig interessant zu lesen. Ich finde es toll, daß hier nichts gelöscht wurde.

    Ich habe Deine Buchbeschreibung gar nicht als wirkliche Rezension gesehen um ehrlich zu sein, denn Du schreibst ja, Du hast in zwei Anläufen nach 90 Seiten abgebrochen. Dann folgt die Begründung warum und der Versuch, den Inhalt nahezulegen. Du gibst keine Empfehlung es zu lesen oder halt hier nicht zu lesen. Sondern nur Deinen persönlichen Eindruck. Nun frage ich mich wirklich, was hier diese Reaktion von Autor und Verlag eigentlich ausgelöst hat. Weder bist Du Literaturkritiker – auf die hören ja doch so einige (wobei ich mich ernsthaft frage, ob ein wirklicher Literaturkritiker ein Buch eines solchen Genres überhaupt in die Hände nimmt – ich weiß es nicht). Noch wurdest Du vom Verlag/Autor für positive Werbung engagiert und bezahlt. Zumindest glaube ich das bei Deinen Worten nicht.

    Was also ziehe ich für mich daraus (also ebenfalls laienhafter Blog-Rezensent)? “Uhhh” um diesen Verlag und Autor mache ich einen meisterhaft großen Bogen, da würd ich mich ja nie trauen, Kritik in welcher Form auch immer zu äußern, geschweige denn eine Vermutung auf das Genre zu äußern. Und .. das hat mit Deiner Ausführung rein gar nichts zu tun, sondern einzig und allein mit den Reaktionen von Autor und Verlag, die mich wirklich zum lachen brachten und mich in meine Kindergartenzeit zurück versetzten.

    Ich finde jedoch die Zusprüche der Kommentatoren hier wirklich toll, denn ich habe bei den meisten immer nur zustimmend nicken können. Sehr gut auf den Punkt gebracht von vielen, wie traurig solche Reaktionen sind.

    Übrigens .. ich hatte einmal ein – in meinen Augen – wirklich schlechtes Buch eines Autors. Ich bin gar nicht über die ersten 20 Seiten hinweg gekommen. Ich hab den Autor angeschrieben und gesagt … ich möchte nicht bewerten, weil es so schlecht werden würde und habe ihm persönlich die Begründungen geliefert. Das aber auch nur, weil ich das Buch vom Autor persönlich bekam. Ansonsten – hätte ich wohl wie Du reagiert :)

  58. Myriel sagt:

    Hallo Grit,
    wie Du selbst schreibst, sind Blogger auf dem Weg zu Bekanntheit mittlerweile eine wichtige Größe geworden und haben schon so manchem Geheimtipp zu Erfolg verholfen. Man kann diesen Fakt nutzen – oder man macht es wie Frau Roder und Herr Asht. Anhand der vielen Kommentare hier werden sie es mittlerweile vielleicht selbst bemerkt haben, dass sie so garantiert keine Leser gewinnen. ;-)
    Dir jedenfalls wünsche ich viel Erfolg mit deinem Verlag.

    @Fabella:
    Die Reaktionen hier haben mich auch sehr positiv erstaunt. So viel Zuspruch ist Balsam für die Seele, denn besonders die ersten Tage wusste ich selber nicht so recht, wie ich mit der Sache umgehen sollte. Dank der tollen Kommentare konnte ich dem Ganzen aber immer mehr mit einem Grinsen begegnen.
    Wäre das Buch vom Autor an mich persönlich gegeben worden mit der Bitte um eine Rezi, dann hätte ich diesen Post auch nicht verfasst. Wer jedoch seinen Roman einer so großen Community wie Bookcrossing zur Verfügung stellt, der darf nicht überrascht sein, wenn es nicht jedem gefällt.

    LG Myriel

  59. Sandra sagt:

    An dieser Stelle möchte ich mich mal bei Herrn Asht und seiner Verlegerin bedanken: Sie haben mir großartiges Lesevergnügen beschert.
    Zwar leider nicht mit dem Zwillingsbuch, aber ich bin ja auch kein Literaturkritiker (kann man das studieren???), sondern nur eine Fantasy-Blümchen-Elfen-Orks-Drachen-Leserin.

    Dementsprechend gilt meine Begeisterung deinem Blog, deiner wirklich freundlich und einfühlsamen Formulierung von persönlichen Gründen, ein Buch nicht zu mögen und dieser Community.

    Ich gratuliere dir, Myriel, du hast dank eines falsch gewickelten Autors mit deiner Rezi so viele Menschen erreicht, wie es Mr Asht wohl niemals schaffen wird …
    Das muss dir erst mal einer nachmachen! :)
    Ansonsten schließe ich mich vollinhaltlich allem an, was bereits gesagt wurde und werde den Link hier mit Begeisterung weiterverbreiten.

    LG,
    Sandra

  60. Janine S sagt:

    Hallo Myriel

    Ich habe gerade deine Rezension und die dazu gehörigen Kommentare auf Facebook gefunden. Ich muss sagen, dass ich es ebenfalls lächerlich finde, und zu mal die aussage, dass du das Buch unter dem falschen Genre eingeteilt hast. Ich habe das Buch mal bei Amazon gesucht unter dem Namen des Verlages und finde es in der Kategorie “Fantasy & Science-Fiction” das gibt mir doch zu denke, wie viele von uns es nicht als “Phantastische Literatur” erkannt habe*Lachflash*. Da du gesagt hast, dass du noch kein Schreiben der Staatsanwaltschaft bekommen hast, ist das was der Autor und der Verlag gesagt haben nur *Heißeluft*. Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffe das Du deine Meinung auch weiterhin offen sagst.

    Lg Janine

  61. Kathrin sagt:

    Muaha!!! Ich lag erst mal ne Weile unterm Tisch, als ich von deiner neuen Karriere in der WIrtschaftskriminalität gelesen hab, Myriel!
    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein halbwegs seriöser Anwalt da überhaupt nur nen Finger rührt. Da ist die Lage so eindeutig, dass es wirklich Energieverschwendung wäre. Mach dir bitte keinen Kopf & grins weiter über dieses “interessante” Erlebnis.
    Man kann sich mit unsachlichen Kommentaren durchaus selbst disqualifizieren. Und Twin-Pryx? Klingt definitiv nicht nach einem Buch, welches *mich* interessieren würde.

  62. Baseni sagt:

    „Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.“ (1.Moses 1.2-5)
    Diese Worte kamen mir bei der Beschreibung des Autors auf der Seite des Roder Verlags und seinen Ausführungen zu Beginn dieser Kommentare in den Sinn. Denn Twin-Pryx ist der Anfang einer 7-teiligen Reihe um Cyan-Grünauge. Der erste Band und 900 Seiten, einmal hochgerechnet ergibt dies 6.300 Seiten, „damit bilden diese Bücher ein Gegengewicht zur heutigen Massenware Buch und bereichern das literarische Angebot im deutschsprachigen Raum“, wie Frau Antje Roder treffend bemerkt. Deshalb ist die Kritik von Myriel auch zu kurzgesprungen. Wir bewegen uns nicht nur im literarischen Raum mit höchsten Ansprüchen, nein, es wird geradezu ein eigener Raum geschaffen. Dies zeigt sich in der langen Vorbereitungszeit sehr deutlich, hier fließen nicht nur die „jahrelangen Forschungen und Studien im Bereich der Völkerkunde und Religionsgeschichte, sowie der Astrologie und Grenzwissenschaften der Parapsychologie“ (John Asht auf seiner Home Page), sondern auch die, wie obige Rezension beweist, wohlbegründete Absicht ein, Lesern, insbesondere den jüngeren, eine Richtschnur an die Hand zu geben, sich im Genre der „Phantastischen Literatur“ souverän bewegen zu können. Natürlich setzt dies auf der anderen Seite eine gewisse Annäherungsbereitschaft voraus. Leider ist das „Literarische Quartett“ Geschichte, aber, so ist zu vermuten, MRR wäre sprachlos ob dieses Werkes gewesen. Sollte man schon vom Opus magnum des Autors sprechen? Wahrscheinlich ist es angesichts seines Alters wohl verfrüht, vielleicht erscheint uns im späteren Rückblich „Cyan-Grünauge“ als Kurzgeschichte? Wir sollten dem Autor und seinem Verlag, so wie es sich im Internet darstellt, ein gelungenes 2-Personen-Unternehmen, auch für die Zukunft alles Gute wünschen.

  63. Geologe sagt:

    2-Personen-Unternehmen? Trifft mein Komikzentrum – das Imperium schlägt zurück …..muahahahahahaha

  64. Nicole sagt:

    Hmm, die Ausführungen des Herrn Asht (siehe Baseni) auch und insbesondere zu Beginn dieser Kommentare mit der Genesis in Verbindung zu bringen erscheint mir schon sehr ketzerisch.
    Denn nur weil es ich um eine siebenteilige Reihe handelt mit vielleicht 6000 Seiten, ist nicht per se von einem einmaligen gottesgleichen Meisterwerk auszugehen.
    Auch wenn das Werk von jahrelanger Recherche im Bereich der Pseudowissenschaften Astrologie und Parapsychologie zehrt, die der Autor als Wissenschaften ausgibt, ist dies noch lange kein Hinweis darauf, das es ich hier um hochwertige Literatur handelt.

    Selbst der Autor scheint an dieser Hochwertigkeit zu zweifeln, ansonsten hätte er mehr in sich geruht und diese vermeintlich schlechte Rezension müde lächelnd zur Kenntnis genommen ob dieser Unwissenheit und nicht derart unangebracht reagiert.

    Das MRR sprachlos gewesen wäre, mag sein. Fraglich ist nur aus welchem Grund …

    Übrigens erinnert mich der Titel Twin-Pryx stark an den Titel einer Serie in den 1980er Jahren: Twin Peaks. Na ja.

    Ich bezeifle die Absicht des Herrn Asht ein wenig besonders die jüngeren Leser an die Hand nehmen zu wollen. Äußert er sich doch gerade über eine solche Leserin sehr negativ am Anfang dieser Kommentare. Dies sprich nicht gerade für Verständnis für jüngere Menschen.

    “Na ja, von einer 23-jährigen Fantasy-Leserin, … , erwarte ich auch nicht mehr als eine solch’ unqualifizierte Pseudo-Rezi.”

  65. Nemo sagt:

    Ui. Hab grade erst über Twitter von den Kommentaren erfahren (hab den Kommentarfeed nicht abonniert, mein Feedreader läuft so schon über). Ich dachte erst, das müssen Trolle sein, das darf doch nicht wahr sein… wie peinlich für Autor und Verlag. Ich werde beim Lesen um beide einen Bogen machen (was nicht schwerfällt, da ich bisher noch nie etwas von ihnen gehört habe).

    Lange Rede, kurzer Sinn: Der Fall scheint sich ja erledigt zu haben, aber falls Du da noch Probleme bekommen solltest, kannst Du auf meine Unterstützung zählen. Sicherlich auch auf die anderer Buchblogger. Mit solchen Drohungen sollte niemand allein bleiben.

    LG Nemo

  66. Dirk sagt:

    Willkommen in meiner Blogroll. Bewahr dir bitte dein Rückgrat! Und solltest du jemals einen meiner Kurzromane verreißen, wäre es mir dennoch eine Ehre.

  67. Mela sagt:

    Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast eine, doch sehr umfangreiche Rezension für ein derartiges Machwerk zu verfassen. Ich persönlich hätte schon beim Klappentext aufgegeben. Jener weist bereits ausreichend auf den Sprachstil hin, der dem Leser im Buch droht. Und der ist nun mal keine hohe Kunst.

    Immer noch wird eine aufwendig verklausulierte Sprache mit gutem Stil und Können verwechselt. Im Gegenteil. Nur ungeübte oder untalentierte Schreiber wenden dieses Stilmittel in hohen Dosen, an um ihrem Text einen Anschein von Bedeutungsschwere zu geben. Gute Texte dagegen sind einem guten Ballett ähnlich: Sie wirken schwerelos.

    Und nein, ein Rezensent muß nicht das ganze Buch gelesen haben um etwas darüber schreiben zu dürfen. (Ehrlich gesagt, im journalistischen Tagesgeschäft lesen viele Rezensenten die Bücher nur an oder quer, aber nicht vollständig durch.) Eine Rezension die aus “Konnte ich nicht weiterlesen, weil ..” besteht, ist für Leser hilfreich und erspart 90 Seiten Frust (und herausgeschmissenes Geld).

    Naja, ich geh jetzt mal kopfschüttelnd und fremdschämend ins Bett. Als Geisteswissenschaftlerin mit Schwerpunkt Literatur und Geschichte, kann ich die Fremdschämfähigkeit der Beiträge 1-3 und 5 durchaus beurteilen. Und worum ich in Zukunft einen Bogen machen muß.

  68. Mela sagt:

    Ach, einen muß ich noch loswerden. Das “Meine Hirngespinste(Dämonen) sind besser als deine Hirngespinste(Elfen)”-Ding. Großes Kino. Ganz großes Kino. :-)

  69. Martini sagt:

    Hallo Myriel,

    es macht diese ganze Farce zwar nicht besser, ist aber vielleicht ein kleiner Trost für Dich: Du bist nicht allein! Aktuell bin ich über zwei weitere Angriffe von Autoren auf Rezensenten gestolpert. In einem Fall (h**p://juliehalpern.blogspot.com/2012/01/google-trash.html) gibt es kindische Beschimpfungen und Kommentare, im anderen (h**p://www.goodreads.com/user_status/show/10254573?page=1) ruft die Autorin sogar ihre Freunde und Bekannten dazu auf, die “böse” Rezension auf Amazon nach unten zu pushen.

    Lass Dich nicht unterkriegen! :-)

    @John Asht & @Antje Roder: Vielleicht sollten Sie mal dieses Statement (h**p://juliekagawa.blogspot.com/2012/01/authors-and-negative-reviews-re-posted.html) lesen und beherzigen.

  70. Wundervoll schon die Leseprobe auf Ashts eigener Seite:
    “Zurück in ihren Räumen trocknete sie völlig erfrischt ihren wohlgeformten, sportlichen Körper ab, warf noch einen fast scheuen Blick in den Spiegel und schlüpfte in eine ihrer geliebten Reitermonturen – es war eine dieser Einzelkreationen, wie sie nur die Mutter, bedingt durch ihre indianische Abstammung, hatte anfertigen können.”

    Das steht im Literaturlexikon unter “Kitsch”. Und davon will er 6000 Seiten erbrechen? Ich erkenne Mist, wenn ich ihn lese, und brauche dazu keine 20 Seiten.

    Laß dich nicht einschüchtern, da ist einer nur sehr sehr empfindlich. Übrigens schreibt er selber ja “schätzet meine Werke oder bindet mich auf den Scheiterhaufen. Egal wie, ich werde mein Haupt neigen vor euch” – dann sollte er sich auch daran halten.

  71. Sleeksorrow sagt:

    Hallo Frau Streisand! *winkt* Schön, daß Sie vorbeigucken: http://topsy.com/buecherzeit.wordpress.com/2011/11/16/john-asht-twin-pryx-zwillingsbrut/

    Ich schmeiß mich weg vor Lachen XD

  72. Jessi sagt:

    Hallo Myriel,
    ich bin gerade durch Hannah auf die Diskussion hier aufmerksam geworden (http://lektuereliebe.blogspot.com/2012/01/blogger-vs-autor.html).
    Ich finde es einfach unerhört, was sich der Autor rausnimmt. Wenn er keine negative Kritik ertragen will, soll er sich weiterhin an die studierten Literaturkritiker halten (denn die scheinen sein Werk ja gut zu finden). Allerdings hat er dann einen Punkt weit verfehlt: Das Erreichen der Leserschaft, die die das Buch kaufen und lesen.
    Ich würde jetzt nicht aufgrund deiner negativen Kritik zu dem Buch (jeder hat mal ein Buch, was er schrecklich findet, der nächste findet es wieder sehr gut) nicht kaufen, sondern eher boykottieren, da der Autor dir gleich aufgrund einer negativen Rezension mit einem Anwalt drohen will. Lass ihn nur kommen, ich glaube nicht, dass er viel gegen dich ausrichten kann. Du hast nie gesagt “Kauft bloß nichts von diesem Autor, der schreibt scheußlich”, sondern “Ich bin der Meinung, dass das Buch nicht gut ist” (sinngemäß). Und freie Meinungsäußerung ist im Grundgesetz verankert, da kann keiner was gegen dich sagen.
    Mach bitte weiter wie bisher !
    Liebe Grüße, Jessi

  73. Herr von Aster sagt:

    verdammt. so macht man das also als professioneller autor. ich hätte es wissen müssen. ich hätte ein ganz großer werden können…

    (ironie off)

    es ist wirklich unglaublich.
    und ob auch ich schon unter einigen wenig wohlgeformten und unsportlichen rezensionen zu leiden hatte, ist die oben angeführte doch derart dezidiert und nachvollziehbar, dass ein autor besser schlucken, dann schweigen und zuletzt vielleicht überdenken sollte, was er als nächstes schreibt.

    myriel, du scheinst mir ein wahrhaft tapferer mensch. vorrangig nicht der veröffntlichung dieser offenen und ehrlichen rezension wegen, sondern schon ob der tatsache, es in besagtem buch bis seite 90 geschafft zu haben (allein hinsichtlich der zitierten leseprobe eine leistung).

    niveaulimbo ist an dieser stelle allerdings ein euphemismus par excellene.
    herr asht und seine herrin schieben allenfalls noch die leiche des niveaus unter der stange hindurch.

  74. [...] Hier die ganze Story: http://buecherzeit.wordpress.com/2011/11/16/john-asht-twin-pryx-zwillingsbrut/ [...]

  75. Solche Autorenkommentare haben meistens nichts mit der Rezensenten-Befähigung zu tun. Ich (als nicht studierter Literaturkritiker ;) ) habe jahrelang für diverse Rezensions-Portale geschrieben und meist kommt so ein Mumpitz von schlechten Autoren, die Kunden von DKZ-Verlagen sind.

    Wenig Können, wenig Kritikfähigkeit, keine Ahnung vom Literaturbetrieb.

    Aber schön, dass sich die Blog-Betreiberin nicht einschüchtern lassen hat.

  76. Gudrun Hahn sagt:

    Liebe Myriel,
    ich bin Verlegerin und würde mich freuen, wenn Sie eines unserer künftigen Bücher rezensieren würden.
    Übrigens: Eine Rezi muss bei uns nicht zwingend positiv sein, darf es aber gerne :-)
    Ich melde mich demnächst per E-Mail.
    Herzlich
    Gudrun

    P.S.: Wer das Pseudonym Myriel als “anonym” wahrnimmt, sollte mal “Über..” und das Impressum lesen ;-)

  77. Lilith sagt:

    Faszinierend. Was muss das für ein Gefühl gewesen sein, dass der Autor persönlich sich meldet und einem dann sowas um die Ohren haut. Aber die anderen Kommentare hier sind ja grandios genug, ihre eigene Show zu kriegen :)
    Christian von Aster hat mich auf die Seite gebracht und die Story hat mich inspiriert: http://www.seitenhain.de/2012/01/09/freiheit-ist-das-h%C3%B6chste-gut-des-menschen/
    Viel Erfolg noch, ich werd jetzt öfter bei dir reinschaun ;)

  78. Liebe Myriel,
    sie reagieren souverän und sympatisch!
    Mancher schießt sich wirklich mit seinen Reaktionen selbst ins Aus.
    Jeder, der ein Buch gelesen hat, darf es rezensieren.
    Ende der Durchsage.
    Und wenn das dem Autor nicht gefällt – dann muss er trotzdem damit leben.
    Man nennt das “Professionalität”. lieber Herr Asht.
    Ansonsten fehlen mir wirklich die Worte – und das ist selten :)
    Herzliche Grüße, Carla

  79. Anonym sagt:

    [...] [...]

  80. Alfred B. sagt:

    Ich muss es auf Bayerisch sagen … I brich grad voi zamm …

    So ein Beispiel von Selbstdemontage hab ich noch nicht erlebt …

  81. Myriel sagt:

    Liebe Leute,

    ich bin absolut geplättet von so viel Zuspruch und Unterstützung. :shock: :cool:
    Vielen lieben Dank dafür. :-)

    Im Übrigen kann ich bekannt geben, dass ich immer noch nichts von der Staatsanwaltschaft gehört habe. Falls es die Story überhaupt bis zum Staatsanwalt geschafft haben sollte, so dürfte der sich vermutlich ähnlich gut unterhalten fühlen wie ich (die Ergänzung zum Niveaulimbo vom Herrn von Aster – herzallerliebst). :mrgreen:

    LG Myriel

  82. dac-xp sagt:

    Haha, grade hier drauf gekommen. Jetzt weiß ich schonmal welchen Autor ich in Zukunft meiden werde…

  83. Nemo sagt:

    Ja, das kommt gut: “Herr Staatsanwalt, eine böööse Bloggerin hat eine schlechte Rezension über mein Buch geschrieben!!1!” Haha…

  84. Ich hab jetzt, bedingt durch einen Hinweis bei Facebook, alle Kommentare gelesen. Und das vollständig, was schon was heißen will. Ich bin seit vielen Jahren als böser Kritiker bekannt und gefürchtet, bin selbst Rezensent, wenn auch nicht von Fantasy, sondern von Krimis. Ich hätte wohl auch keine 90 Seiten geschafft, bin aber der Meinung, dass man keine 90 Seiten eines Werkes lesen muss, um gequirlte (zensiert :-)) zu erkennen.
    Ich finde, Myriel kann nicht nur stolz darauf sein, wie sie rezensiert hat, sondern auch auf den Zuspruch, den sie bekommen hat. Etwas, was wohl Autor(?) und Verlegerin nie bekommen werden. Und wegen dem Staatsanwalt: Mach dir mal keinen Kopf deswegen. Kein Staatsanwalt, der einen IQ höher als eine Bratkartoffel hat, würde sowas benutzen, um sich bis auf die Knochen zu blamieren.

  85. artphilia sagt:

    Ich habe jetzt mal zum Spaß bei Amazon geschaut, was die Leser dort über das Buch aussagen (nicht, dass ich es lesen würde nach so einer Reaktion von Autor und Verlag). Und dort gibt es bis dato 5 Reviews mit jeweils 5 Sternen. So gehen Meinungen auseinander, würde ich sagen.

    Als Leser lasse ich mir auch nicht den Mund verbieten, lieber Herr Asht. Wenn Sie mit Kritiken nicht umgehen können und dazu gehören Verrisse nun mal genauso wie Lobgesänge, sollten Sie vielleicht aufhören Ihre Werke zu veröffentlichen.

  86. Myriel sagt:

    Hier übrigens noch der Link zu einem (wie ich finde) gelungenen Artikel beim Zauberspiegel: Zu viel Adrenalin, zu wenig Vernunft – Verleger, Autoren und Rezensionen

  87. Nadine sagt:

    Ja, der Artikel ist sehr gut geschrieben, mit dem der Sache angemessenen Humor (ist doch wirklich lachhaft). Klasse auch die Reaktionen darauf (und auf die Geschichte an sich).

  88. Philly sagt:

    Hier habe ich einen Link gefunden (von “Damaris liest” gezeigt bekommen): in Amerika ist der Streit zwischen Autoren und Bloggern um negative Rezensionen (“Reviews”) noch stärker.
    Allerdings scheint es da viele Blogger zu geben, die sich von bestimmten Zeitungen inspirieren ließen und einfach einen sehr lustigen, bissigen (und oft unter die Gürtellinie gehenden) Verriss schreiben, anstatt objektiv Infos über das Buch und seine Schwächen zu geben:

    http://m-stiefvater.livejournal.com/224502.html

  89. Myriel sagt:

    Hallo Philly,
    danke für den Link. Ich kann Frau Stiefvater gut verstehen, denn sobald es persönlich wird, hört der Spaß auf. Zum Glück ist es bei uns aber (noch?) nicht so weit wie in den Staaten, auch wenn leider gewisse Tendenzen erkennbar sind.
    Was ich aus dem Artikel noch erwähnenswert finde, ist dass Frau Stiefvater eine recht strikte Trennlinie zieht zwischen dem Feuilleton und der Bloggerszene. Diese Trennlinie, der ich zumindest für meinen Teil nur zustimmen kann, sollte auch bei Reaktionen auf solche “unprofessionellen” Posts beachtet werden (wie gesagt, so lange es nicht persönlich wird): Zweierlei Dinge wollen auch mit zweierlei Maß gemessen werden.
    LG Myriel

  90. McEL sagt:

    Ich bin durch den Zauberspiegel auf diese Seite gestoßen und habe der Diskussion nur noch wenig hinzuzufügen. Das meiste haben die anderen schon sehr treffend gesagt.

    1. Auch jeder Lektor liest nicht mehr als ca. 4 – 5 Seiten (manchmal nur eine einzige Seite) eines ihm angebotenen Manuskripts und erkennt augrund dieses knappen Textes schon die (meist handwerklichen) Mängel, die sich nach den gesammelten Erfahrungen sämtlicher Lektoren durch den gesamten Text ziehen (werden). Denn: ein Autor, der gut schreibt, tut das von der ersten Zeile an und hat allenfalls zwischendurch mal einen “Aussetzer”, der im Eifer des Gefechts uns allen passiert. (Bin auch Autorin.)

    2. Jeder Leser weiß, was ihm gefällt und hat das Recht, ein Buch nicht zu Ende zu lesen, wenn es ihm schon am Anfang inhaltlich und/oder sprachlich nicht “schmeckt”. Ich muss NICHT zwingend ein Buch vollständig lesen, um zu merken, dass es mir nicht liegt. Irgendjemand hatte hier einen Satz/Absatz aus besagtem Werk zitiert. Der hat für meinen Geschmack derart sprachliche Mängel (Bandwurmsatz, Ausdrucksweise), dass ich für mich persönlich schon aufgrund dieses Satzes entschieden hätte, das Buch lieber nicht zu lesen.

    3. Wer Kritik nicht vertragen kann (besonders wenn sie so sachlich wie von Myriel vorgebracht wird), hat im Literaturbetrieb meiner Meinung nach nichts verloren. Natürlich gefällt keinem Autor negative Kritik. Aber die gehört nun mal zum Autorenleben dazu. Wer derart unsouverän damit umgeht und mit Kanonen nach Spatzen schießt (Drohung mit dem Anwalt), disqualifiziert sich selbst als ernstzunehmender Autor und ernstzunehmende Verlegerin. Allein AUS DIESEM GRUND werde ich niemals ein Buch dieses Autors und/oder dieses Verlages lesen.

    Liebe Myriel, solltest du jemals eins meiner Bücher negativ bewerten, würde mir das garantiert nicht gefallen, aber du kannst dir sicher sein, dass ich mich trotzdem dafür bedanken werde. Denn deine Kritik wird sachlich begründet sein, und daraus kann ich immer noch was lernen, um meine Fähigkeiten zu verbessern. Man lernt schließlich auch als Profi niemals aus. (Positive Bewertungen dürfen es natürlich auch sein ;-) …) Und du darfst gern z. B. meine Okkult-Krimis bei Fantasy einordnen, denn dort gehören sie als “Urban Fantasy” (auch) hin!

    Liebe Grüße
    Mara

    PS: Wen es interessiert: Die Definition von “fantastische Literatur” lautet laut Schülerduden Literatur (S. 120/121): “Sammelbegriff für Literatur, die vom Einbruch übernatürlicher und unheimlicher Mächte in das alltägliche Leben handelt (…) Danenben entwickelten sich spezielle Zweige der fantastischen Literatur, nämlich die Science Fiction und die Fantasy.”
    Die Definition für “Fantasy” lautet (S. 121/122): “Ein Nebenzweig der fantastischen Literatur, der sich im 20. Jahrhundert entwickelt hat und seine Themen aus Märchen und Sagen sowie der keltischen, skandinavischen, orientalischen oder antiken Mythologie bezieht. (…)” Als Beispiele für Fantasyromane werden genannt: Herr der Ringe, Momo, Die unendliche Geschichte, Die Nebel von Avalon und Harry Potter. Wobei Michael Endes Romane und Harry Potter in die Unterkategorie “Urban Fantasy” eingeordnet werden.
    Alles klar?

  91. Sehr amüsant, das ganze – ich bin auf diesen Blog-Text ebenfalls aufgrund der »Zauberspiegel«-Lektüre gestoßen und sitze kopfschüttelnd davor. Großartige Realsatire.

    Mittlerweile tun mir Autor und Verlegerin allerdings leid. Wer einen derartigen »Shitstorm« abbekommt, wird wohl kaum mit Begeisterung weiterschreiben können.

  92. Tom sagt:

    Mein Mitleid hält sich bei selbst verursachtem und vor allem selbst weiter befeuerten Shitstorm in relativ engen Grenzen.
    Der Herr hört ja nicht auf (wie man auf seinem Blog sieht). Und wer sich unbedingt selbst demontieren will, dem sollte man nicht im Weg stehen.

  93. Mittlerweile verkündet John Asht stolz, dass er Klage erhoben hat:

    http://john-asht.blogspot.com/2012/01/literatur-kriminalitat-im-internet.html?spref=bl

    Wo kämen wir auch hin, wenn hier jeder seine Meinung über John Ashts Bücher sagen dürfte?

    Folgender Satz aus seinem Blog ist aber leider keine Selbsterkenntnis: “Heute aber, im zweiten und vielleicht auch letzten noch freiem Internetjahrzehnt, kann jeder veröffentlichen was er will – egal ob er was drauf hat oder auch nur eine frustrierte Niete ist:”

    Peinlich. Aber schrecklich, weil hier aktiv von Verlag und Autor versucht wird, jede Kritik im Keim zu ersticken und die Meinungsfreiheit abzuschaffen.

  94. autorphilipp sagt:

    Wir haben nun hier schon zum zweiten Mal unseren Spaß:

    Vielen Dank dafür! :-)

  95. Jetzt hat John Asht nochmals zugeschlagen:

    http://john-asht.blogspot.com/2012/01/literatur-kriminalitat-im-internet.html?spref=bl

    Tja, liebe Rezensenten wagt es ja nicht, verkannte Autoren zu rezensieren. Denn die kennen keine Gnade und rufen sofort den Kadi an. Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen dürfte, welche Bücher ihm nicht gefallen? Traurig, Peinlich.

  96. Hey Myriel,

    schau mal, was ich gerade (via Facebook-Autoren, die sich genauso drüber amüsieren können) gefunden habe:

    http://john-asht.blogspot.com/2012/01/john-asht-literatur-kriminalitat-im.html

    Echt spannend – geht’s Dir soweit gut? ;)

  97. Smarte sagt:

    @Klaus N. Frick

    … och doch, er kann:
    Freitag, 20. Januar 2012 – http://john-asht.blogspot.com/2012/01/literatur-kriminalitat-im-internet.html?spref=bl

    Da ist eine Menge Begeisterung erkennbar. Eine reichlich kontraproduktive Begeisterung allerdings.

    Es gibt Menschen, die will ich niemals kennen lernen. Weder persönlich noch als Autor noch sonst irgendwie. John Asht gehört definitiv dazu.

  98. Hikari sagt:

    Wie lächerlich benimmt sich denn hier der Autor? Ich würd sagen, er hat sich damit selbst ins aus geschossen. Negative Rezensionen von Lesern führen nicht zu weniger Lesern – Geschmäcker sind eben verschieden. Und ich kann verstehen, wenn man seine Zeit nicht mit etwas verbringen will, dass einem nunmal nicht gefällt.
    Aber der Autor steht jetzt nach seinem ! Kommentar und seiner Falschdarstellung der Sache auf seinem eigenen Blog definitiv auf der Liste: Wird NIEMALS gelesen, sondern nur belacht.

  99. Dirk sagt:

    Herr Asht hat sich jetzt in einem Blogbeitrag geäußert:

    http://john-asht.blogspot.com/2012/01/literatur-kriminalitat-im-internet.html?spref=bl

    Er kündigt darin tatsächlich eine Strafanzeige an. Und überschreitet m. E. mehrfach die Grenze des Erlaubten. Ich bin kein Anwalt, aber wenn er sich so über mich geäußert hätte, dann hätte ich wohl schon Strafanzeige wegen Beleidigung, Verleumdung und falscher Verdächtigung erstattet.

    ICH WERDE KEIN BUCH DIESES MENSCHEN ODER SEINES VERLAGES LESEN!

    (Allerdings auch deshalb,weil ich mir die Leseprobe angeschaut habe. Du hast von dem Geschwurbel echt 90 Seiten hinuntergewürgt? Respekt.)

  100. Philly sagt:

    Faszinierend, ich erfahre soeben von dem Autor des Buches, dass Du ja für gute Rezensionen Geld bekommst, und einfach motzig warst, dass Dir keiner etwas angeboten hat…
    … bzw. dass Du von einer ganz anderen Frau aufgestachelt wurdest, die bei dem Verlag nicht unterkommen konnte und einen perfiden Racheplan verfolgt.

    Irgendwie konnte sich der Mann nicht entscheiden, welche Verschwörungstheorie er nun vertreten möchte :-D
    Praktischerweise kann man bei ihm nicht kommentieren

    http://john-asht.blogspot.com/2012/01/literatur-kriminalitat-im-internet.html

  101. spamdora sagt:

    Wenn es schon so weit gekommen ist, dass man Bücher nur noch dann rezensieren / konsumieren und beurteilen kann, wenn man professioneller Literaturkritiker ist, dann brauchen die Verleger und Autoren auch keine Bücher mehr veröffentlichen, die für den Pöbel sind. Myriel, Du hast das gut geschrieben und abgesehen davon, dass mich dieses Genre absolut gar nicht interessiert würde ich zudem diesen Autoren, nach deiner sachlichen am Buchtext gebliebenen Kritik, auch schön meiden. Danke für das Warnen im Bücherwald.

  102. Exponaut sagt:

    Hallo Myriel,
    ich selber rezensiere seit 30 Jahren – und ich schreibe auch. Dass einem das eine Werk mal nicht gefällt, das gibt es immer. Und man kann das auch durchaus als eigene Meinung darstellen. Damit muss man leben, sowohl als Autor als auch als Leser.
    Rechtliche Schritte gegen private Meinungen einzuleiten sind inzwischen leider nicht mehr so selten – aber mehr als überflüssig. Es ist das Wesen einer Demokratie, dass man seine Meinung äußern kann.
    Als Demokrat werde ich dafür kämpfen, dass Du auch weiterhin Bücher zerreißen kannst – und wenn es meine eigenen sind.

  103. Katja sagt:

    Liebe Myriel,
    ich bin durch das Forum durch das wir gemeinsam streifen auf das hier aufmerktsam geworden und ehrlich gesagt bin ich total durch den Wind.

    Ich finde Deine Kritik gerechtfertigt – denn es ist DEINE MEINUNG und wir leben in einem Land, in dem freie Meinungsäüßerung groß geschrieben wird.

    Das die Drohungen mit der Staatsanwaltschaft nur heiße Luft sind war ja klar. Kaum vorstellbar was die Gerichte zu tun hätten, wenn jeder Autor der eine schlechte Kritik bekommt, denjenigen der sie schreibt verklagt. Das wäre ein Chaos.

    Deinen Blog finde ich übrigens sehr gelungen, anonym ist der auf Grund des Impressums ja nun wirklich nicht *kopfschüttel*

    Aber wahrscheinlich denken Autor und Verlag sich, das auch Negativwerbung eine gute Werbung ist. Immerhin bleiben sie so im Gespräch.

    Bleib wie Du bist
    Katja (Sternchen28)

  104. Susanne sagt:

    LOL. “studierte Literatur-Kritikerin” – das ist der Hammer. Wahrscheinlich muss man auch mindestens “Diplom-Autorin” und “vereidigte Verlegerin” sein, um seinen Job machen zu dürfen. Oder? OMG, ich arbeite illegal! ROFL

  105. [...] von vorn: Myriel hat in ihrem Buchblog Bücherzeit über das Buch Twyn Prix – Zwillingsbrut vom Autor John Asht geschrieben. Sie hat das Buch [...]

  106. Darkstar sagt:

    Hallo Myriel,

    auch von mir ganz herzliche Grüße und die Zusicherung, dass auch ich 100% auf deiner Seite bin. Vor allem bin ich begeistert, wie beherrscht und treffsicher auf die Kommentare von Autor und Verlag reagiert hast. Kompliment!

  107. Chräcker Heller sagt:

    Bisher könnte man noch über Herrn Asht schmunzeln, aber, wahrscheinlich schon hier bekannt, auf der folgenden Seite hätte die hiesige Blogbetreiberin eine Fülle von Verleumdungen, so meine rechtsunwissende Laienmeinung, zur Hand, falls Herr Asht doch noch unlustiger wird: http://john-asht.blogspot.com/2012/01/literatur-kriminalitat-im-internet.html?spref=bl

    Myriel: halt die Nerven zusammen, das ist absolut lächerlich, was Herr Asht da fabriziert.

  108. yerainbow sagt:

    Oh, John….
    der du schon immer nix vertragenkonntest – Aber sich so eine Blöße geben?
    Bin mal gespannt auf die Umsetzung Deiner Drohungen.

    Im übrigen – wie man sie auch nennt, die Rose…. hm?
    Wußte ich halt immer schon. Im Westen ist alles besser. Klaro?

  109. Ria sagt:

    Aus reiner Sensationslust habe ich mich in diese Sache reingelesen, aber habe mit Herrn Ashts Seite begonnen.
    Es ist immer gut zu verstehen, warum jemand spricht und handelt, wie er es eben tut.
    Daher empfehle ich Herrn Ashts ‘Kolumne’ über das, was er ‘übertriebene Emantipation’ nennt. Ein echter Augenöffner, sowohl sprachlich – was auch auf seinen anderen Auswurf zutrifft – als auch inhaltlich.
    Anschließend kann frau sehr leicht antizipieren, um welche Bücher es sich handeln muss. Gleichzeitig beleuchtet es den Verlag, der so etwas nimmt.
    Ergo: Weiter so, Myriel!
    Und keine Angst vor Herren, die fürchten, ihr Zipfel könne zu kurz sein.

  110. sherly sagt:

    Ich werf hier mal Popcorn in die Runde. Ist ja sehr unterhaltsam was hier von Autor und Verlegerin geboten wird.

  111. Thomas sagt:

    Der betreffende Autor hat sich auf seiner Internetseite: http://john-asht.blogspot.com/2012/01/literatur-kriminalitat-im-internet.html dazu geäußert. Sein Text enthält genau das, was der Titel andeutet.

  112. Lilienzauber sagt:

    Wow, zunächst war ich entsetzt, was ich da gelesen habe, aber dann … hab ich laut losgelacht. Myriel, ich frag mich, was so falsch daran sein soll, auch mal eine schlechte Kritik zu veröffentlichen, zumal du auch noch ordentlich dargelegt hast, weshalb du das Buch abgebrochen hast und es dir nicht gefallen hat. Ich bin selbst auch Buchbloggerin und jeder liest mal ein Buch, das ihm nicht gefällt. Was soll man denn tun? Keine Rezension dazu schreiben? Und wenn es ein Rezensionsexemplar war?
    Ich werde mir den Autor auf jeden Fall merken und seine Bücher meiden, was viel mehr mit seinem negativen Kommentar zu tun hat, als deiner Rezension zum Buch.

    Deinen Blog finde ich übrigens ganz toll und ich würde dir bloß raten: Mach weiter so!
    LG

    P.S. Bei Facebook gibt es eine Gruppe “Buchblogger”, bei der wir alle miteinander verknüpft sind. Vielleicht hast du ja Lust, auch beizutreten. Ansonsten wäre da noch “Käsekuchenland der Blogger”, die du bei Facebook aufsuchen kannst, falls du es lieber lustig hast. Oder auch beide Gruppen ;D

  113. [...] nicht weiß, worum es geht, es geht im Wesentlichen um diese Rezension (einschließlich der ersten 4-5 Kommentare). Und heute kam dann dieses Posting des Autors in [...]

  114. Klaus, die Resonanz ist hausgemacht.

    Wer einer Meinung das Existenzrecht abspricht, nur weil sie nicht akademisch unterfüttert ist, dem fehlen schlicht die Argumente. Wenn sich das noch mit juristischer Unkenntnis paart, ja, dann wird’s wirklich bedauerlich.

    Ich hoffe für den Autoren, daß „John Asht“ ein Pseudonym ist – der Name wird jetzt wirklich nach Asche riechen, weil er verbrannt ist.

    ^mm

  115. [...] Myriel von der „Bücherzeit“, die seine „Zwillingsbrut“ nicht zu Ende lesen konnte und darüber hat sie am 16. November 2011 auch geschrieben: Bei meinem ersten Versuch mit diesem Buch habe ich es nicht mal bis Seite 30 geschafft, beim [...]

  116. [...] las ich auf LiesMit!, dass es bei Bücherzeit Drohungen von Autor und Verlegerin gab, weil eine Rezi negativ war, bzw. das Buch abgebrochen [...]

  117. nomadenseele sagt:

    Na ja, von einer 23-jährigen Fantasy-Leserin, die mit gehobener Literatur überhaupt nichts anfangen kann, erwarte ich auch nicht mehr als eine solch’ unqualifizierte Pseudo-Rezi.
    Mädel, schreib’s dir hinter die Ohren: Phantastische Literatur ist nicht „Fantasy“.
    Also, tu uns allen einen Gefallen und bleib bei deinen Zwergen und Elfen – für mehr reichts nicht!

    Loool, *für mehr reichts nicht* von einem, der es nicht einmal geschafft hat, sein Buch bei einem bekannten Verlag zu platzieren. Aber dafür hat die Schreibe wohl nicht gereicht xD.

  118. Melanie sagt:

    Hallo Myriel,
    ich bin von Hanna auf diesen Link aufmerksam geworden. Ich finde der Autor und der Verlag haben soeben ein Eigentor geschossen! Ich werde jedenfalls Abstand halten von denen wenn sie so negativ auf Buchkritken reagieren. Jedenfalls war ich beim Autor auf seiner Blog Seite und konnte nur Kopfschütteln was er geschrieben hat! Ich finde deine Rezensionen gut und wenn man ein Buch leider nicht zu Ende lesen kann da es für einen nicht gut ist, ist es ganz normal. Die Geschmäcker sind Unterschiedlich.

    Ich konnte ein Buch auch nicht fertig lesen da es mir überhaupt nicht gefiel. Kurze Zeit später fing ich das Buch wieder an und fand es doch richtig gut!

    Wie ging es eigentlich weiter mit dieser Sache?

    Schöne Grüße und Kopf Hoch
    Melie

  119. nomadenseele sagt:

    Ich habe gerade das Blog des Autors gelesen: http://john-asht.blogspot.com/2012/01/literatur-kriminalitat-im-internet.html

    Offensichtlich ist weder ihm noch seiner Verlegerin klar, was für einen Bock sie geschossen haben – die fühlen sich nach wie vor vollkommen im Recht :roll: .

    Schade, dass er auf seinem Blog keinen Namen genannt hat, sonst wäre es üble Nachrede und DAS ist wirklich strafbar.

    Ich hatte auch schon Autoren, die enttäuscht wirkten, weil mir deren Buch nicht gefiel und das ist menschlich auch nachvollziehbar. Aber wenn man damit nicht umgehen kann, sollte man seine Ergüsse nicht veröffentlichen.

  120. Myriel sagt:

    Hi Jessy,
    nö, der kann mich gar nicht meinen. Denn erstens habe ich mein Studium schon vor Jahren abgeschlossen und bin seitdem Vollzeit berufstätig. Zweitens habe ich nie einen Roman geschrieben, also kann ich mit meinem nicht vorhandenen Meisterwerk auch nicht bei Verlagen hausieren. Und drittens ist mir auch keine Anzeige wegen … “geschäftlicher Verleumdung” ins Haus geflattert.
    Der muss wohl meinen bösen Zwilling meinen. ;-)
    LG Myriel

  121. Myriel sagt:

    Hallo Susanne,

    “OMG, ich arbeite illegal!”

    wenn Du deine Bücher illegal geschrieben hast, ist dann der Kauf deiner Bücher auch ein Verbrechen? Dann sollte ich deine Bücher lieber ganz schnell wieder von meiner Wunschliste nehmen. ;-)

    Liebe Grüße und vielleicht trifft man sich bei leserunden.de mal. :-)

  122. TomInMuc sagt:

    Langsam gewinne ich (nach dem letzten Beitrag des Herrn Asht auf seinem Blog – Danke: CJ) den Eindruck, dass er entweder unter Verfolgungswahn oder an einer anderen Phobie leidet. Anders kann ich mir die kruden Verschwörungstheorien nicht erklären, die er dort triefen lässt.

  123. Myriel sagt:

    Hallo nomadenseele,

    “Schade, dass er auf seinem Blog keinen Namen genannt hat, sonst wäre es üble Nachrede und DAS ist wirklich strafbar.”

    Jaa, darauf habe ich eigentlich gewartet und hatte den Finger schon auf der Kurzwahltaste zum Anwalt meines Vertrauens. Leider nennt der gute Herr Asht aber keine Personen, so dass mein Anwalt leider leer ausgehen muss. Kann er vielleicht Herrn Asht deswegen auf Geschäftsschädigung wegen eines entgangenen Mandats verklagen? :mrgreen:

    Viele Grüße
    Myriel

  124. nomadenseele sagt:

    Jaa, darauf habe ich eigentlich gewartet und hatte den Finger schon auf der Kurzwahltaste zum Anwalt meines Vertrauens.
    ____

    Immer diese Boshaftigkeiten gegenüber dem liebenswürdigen Herrn Asht.

    Solltest du dich nicht schon für die Rezi in die Ecke gestellt und geschämt haben, wäre nun ein geeigneter Zeitpunkt dies nachzuholen.
    :mrgreen:

  125. Myriel sagt:

    Hallo fandomoberserver,
    meines Wissens nach ist “John Asht” ein Pseudonym des Autors – allerdings weder das erste noch das letzte. Soweit ich informiert bin, schreibt er wohl gerade unter seinem dritten Pseudonym an einem neuen Roman.
    Viele Grüße
    Myriel

  126. Myriel sagt:

    Hallo autorphilipp,
    vielen Dank für den Link zur zweiten Facebook-Diskussion. :-)
    Ich hatte schon gemerkt, dass das Thema bei FB präsent ist, aber da ich dort nicht angemeldet bin (und mich auch nicht anmelden werde), habe ich leider nichts dazu gefunden.
    Magst Du vielleicht auch den Link zur ersten Runde hier reinstellen?
    Viele Grüße
    Myriel

  127. Asaviel sagt:

    Uff…
    da ist mir ja richtig was entgangen. o.O
    Ich bin grad durch Stephan R. Bellems Blog auf diese… ja, wie soll ich es nennen? ehm… naja, sagen wir mal: dieses Geschehen gestoßen.
    Wow… Ich wusste ja schon zu Beginn nicht, ob ich eher geschockt oder eher amüsiert sein sollte, aber mit dem Blogeintrag von Herrn Asht…
    ehm hallo???
    Da fällt einem ja wohl nichts mehr zu ein.
    Insbesondere weil er nicht von dir sprechen kann.

    Oh man,
    auch wenn hier schon sehr viele gesagt haben, dass sie hinter dir stehen: Ich schließe mich an. Lass dich auf keinen Fall unterkriegen.

    Viele Grüße
    Asaviel

  128. nomadenseele sagt:

    Ich hatte schon gemerkt, dass das Thema bei FB präsent ist, aber da ich dort nicht angemeldet bin (und mich auch nicht anmelden werde), habe ich leider nichts dazu gefunden.
    ___

    Ich sehe schon, dass könnte deine Chance werden, zu einem der bekanntesten Bücherblogs zu werden.

  129. Denah sagt:

    Hey Myriel, kannte dich vor dieser Sache gar nicht, aber jetzt schau ich regelmäßig vorbei – also wenn das mal keine erstklassige Werbung ist ;)

    Unfassbar, wie viele Leute auf einmal man mit einem Kommentar wie jenem von Herrn Asht vor den Kopf stoßen kann. Alle Blogger/Rezensenten aus den neuen Zeiten des Internets sind also frustrierte Hobbyautoren, die ohne einen Batzen Geld keine positive Rezension rausrücken. ( Würde sagen, da hast du schon einiges verdient, Myriel! ) Hach, was waren das für schöne Zeiten, als die Kritiker noch objektiv waren :D
    Und der Bookcrosser wird auch noch mit reingezogen. Was kann man da tun, außer den Kopf zu schütteln?!

  130. [...] Oder gleich zum ungefilterten Orginal: John Asht – Twin-Pryx. Zwillingsbrut [...]

  131. Ja, liebe Myriel, du bist in aller Munde – ein großes Rauschen im “wirr-tuellen” Blätterwald.
    Für dich ist es verdient gute Werbung – für Herrn Asht ist es eine große Aufmerksamkeit, die er für gute Werbung hält.
    Möchtest du mein Buch auch rezensieren ? ;)
    Herzlich, Carla

  132. Konrad Wolfram sagt:

    Hallo Myriel,
    ich schreibe ja selbst Rezensionen im Zauberspiegel und habe darüber auch hiervon erfahren. Ich frage mich ehrlich gesagt, ob der Autor samt Verlegerin nicht selbst per Gericht bestraft werden sollten, denn eigentlich haben sie sich mit ihrem Verhalten selbst das Bein gestellt, mit dem sie nun quasi auf den Hintern fallen.
    Ich drück dir in diesem Fall jedenfalls die Daumen, denn alles was negativ für Autor oder Verlag hier sein kann, haben sie sich selber durch ihr eigenes Verhalten verschuldet und nicht deine Meinung zu den ersten 90 Seiten.
    Man kann über manche Autoren (sieht man dann ihre Gegenargumentationen auf ihren eigenen Blogs) eben nur noch den Kopf schütteln. Im Fall des Herrn Asht trifft da ein bekannter Filmtitel den Nagel förmlich auf den Kopf – “Denn sie wissen nicht was sie tun”!

  133. Susanne sagt:

    Hallo Myriel,

    so wird man berühmt. Wenn ich bei Facebook sehe, worüber geredet wird – und nicht nur da … gratuliere. Davon würde der besagte Herr samt seiner Verlegerin wahrscheinlich träumen, wenn’s für ihn nicht negativ gelaufen wäre. Ups. Nach hinten losgegangen.
    Und ansonsten schließe ich mich Carla Berling an. *g*

    LG!
    Susanne

  134. Myriel sagt:

    Hallo Konrad,
    ich bin mir nicht ganz sicher, ob der Filmtitel den Nagel wirklich so ganz auf den Kopf trifft, oder ob es nicht vielmehr heißen müsste “Denn sie wissen nicht, was die Konsequenzen sein werden”. ;-)
    Viele Grüße
    Myriel

  135. nomadenseele sagt:

    … außerdem werde ich „Myriel“ und „Bücherzeit“ von meinem Rechtsanwalt gerichtlich ahnden lassen – denn mir sieht diese Einrichtung sehr suspekt aus – etwa so, wie von gewissen Leuten bezahlt, um einem Autor zu vernichten. Das wird teuer, Lady!

    _____

    Es wäre eine interessante Frage, ob diese Unterstellung nicht schon den Straftatbestand der Verleumdung erfüllt. *Üble Nachrede* sollte es auf jeden Fall sein.

    Im deutschen Recht ist Verleumdung im StGB folgendermaßen definiert:

    „Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

    – § 187 StGB

    Es ist erforderlich, dass eine Mitteilung einer Tatsache gemacht wird. Das ist jeder Umstand, der dem Beweis zugänglich ist. Den Gegenbegriff zu einer Tatsache stellt die Meinung dar. Die Tatsache muss ehrenrührig sein. Zu einer konkreten Verächtlichmachung oder Herabwürdigung in der Öffentlichkeit braucht es aber nicht gekommen zu sein. Die Tatsache muss sich auf einen anderen beziehen, das heißt der Rezipient der Äußerung und der Herabgewürdigte dürfen nicht personengleich sein.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Verleumdung

  136. Susanne sagt:

    Ah, übrinx: Wenn du ein Buch von mir auf der Wunschliste hast, wäre es mir ein Vergnügen und eine Ehre, es dir schicken zu dürfen. Aber hallo. Und ich erwarte gar nix – werde also weder meckern, wenn du es nicht rezensierst oder verreißt. :-))))

  137. nomadenseele sagt:

    Uberings kann man Anzeigen auch Online bei der Polizei aufgeben, habe ich auch schon gemacht, nachdem das Verhalten der Blognutzer meines WoW-Blogs mir zu bunt wurde (und einge über Monate keine Ruhe geben wollten). Es gibt Leute, die brauchen eine Vorladung von der Polizei, um zu halbwegs klaren Verstand zu kommen.

  138. Anne E. sagt:

    Hat sich sonst noch jemand mal die (ausnahmslos positiven) Rezensionen zu dem Buch bei Amazon angeschaut und wie ich den Verdacht, dass mindestens drei der vier vom selben Verfasser stammen? Wäre ja nicht das erste Mal, dass ein Autor/Verlag dafür sorgt, dass sein Buch durch gefakete Rezensionen besser da steht.

  139. Josephine sagt:

    Als Autor sollte man schlechte Kritik wegstecken können, ja sogar ungerechtfertigte. Auch wen ich der Meinung bin, dass hier auch nur über den Teil des Buches gesprochen wurde, den Myriel gelesen hat.

    Dei Gründe für deine Abneigung, hast du ja klar geschildert. Und dass dieses Buch für einen Menschen unlesbar war, hat doch gar nichts zu sagen.

    Die Reaktion des Autors und des Verlages (der immerhin nicht persönlich beleidigend wird wie der Autor selbst), allerdings schon. Selbst wenn das Buch eine versteckte Literaturperle der “fantastischen Abenteuerliteratur” ist – oder Fantasy, wo ein “Fabelwesen” bzw. in diesem Falle ein Dämon im Prolog rumgurkt – wird bei mir und in meinem Bekanntenkreis seit dieser Aktion ein riesiger Bogen um den Namen Asht gemacht werden.

    Mögen viele Menschen diesen Blog-Post und vor allem die Antwort des Autors auf seinem eigenen Blog lesen. Dann weiß man wenigstens, worauf man sich hier einlässt und dass man – wenn überhaupt – nur Lobeshymnen auf dieses scheinbar so hoch-literarische Werk singen darf. (Ich habe das Buch gar nicht gelesen, bitte nicht auch deshalb verklagen.

  140. Denah sagt:

    @Anne E.
    Auffällig ist zumindest, dass buchjope, Nora und Franziska alle nur zu diesem einen Buch eine Rezension verfasst haben und dann auch noch so untypische Rezensentennamen haben.

    Ist das nicht eigentlich ein Thema für Anonymous? ;)

  141. Chräcker Heller sagt:

    Hallo Anne E. ich gehe fest davon aus, daß drei der vier Amazonkritiken aus dem engstem Kreise kommt, zu sehr sind es Klappentextsätze, nur halbherzig als Leserkommentare getarnt. Den vierten “Kritiker”, beim lesen so verwirrte, vermute ich aus einem genrefreundlichem Fanumfeld, der Text liest sich ebenso.

    Solche handvoll Eigenrezensionen sind für mich immer sehr hilfreich, erleichtern sie gleich meine Kaufentscheidung und sparen mir so Geld.

  142. McEL sagt:

    Zitat: “Hat sich sonst noch jemand mal die (ausnahmslos positiven) Rezensionen zu dem Buch bei Amazon angeschaut und wie ich den Verdacht, dass mindestens drei der vier vom selben Verfasser stammen? ”

    Ja, ich. Und nachdem ich überprüft hatte, welche Werke die Rezensenten noch rezensiert haben oder eben nicht, “müffelt” das auch für meine Nase stark nach bestellten Gefälligkeitsrezensionen bzw. selbst verfassten Beweihräucherungen. Das würde auch zu der heftigen Reaktion auf die (einzige?) negative Kritik von Myriel passen. Wenn ich als Autorin echte (!) positive Rezis erhalte, GERADE DANN kann es mich nicht erschüttern, wenn mal eine darunter ist, deren Rezensent das Buch nicht gefallen hat.

    Ansonsten:
    Ich bin zwar Autorin, keine Anwältin, muss aber des Öfteren für meine Krimis auch die Gesetze recherchieren und kenne mich ein bisschen (!) aus. Deshalb müsste ich mich schwer täuschen, wenn irgendein Staatsanwalt in Myriels Rezension auch nur den Hauch einer Straftat erkennt. Wenn Herr Asht einen halbwegs fähigen Anwalt hat, wird der ihm das auch sagen und von jeder Anzeige abraten, da die achtkantigabgeschmettert werden wird.

    Jedenfalls hat “das Neueste von der Verschwörungstheorienfront” mir ein schmerzendes Zwerchfell beschert, weil ich nicht mehr aufhören konnte zu lachen. Jetzt weiß ich, wie Kitzelfolter wirkt ;-)

  143. Eva sagt:

    Liebe Myriel,

    ich bin über das Literaturschock-Forum hier gelandet und fühle mich sehr gut unterhalten. Übrigens ist sein Blogpost nicht sein letzter Streich, es geht noch weiter in einer Facebookgruppe: https://www.facebook.com/groups/slv.redor/

    Dort übrigens benennt er dich konkret beim Namen.

    Ganz liebe Grüße an dich!

  144. Yvonne sagt:

    Ich habe mich gerade entschieden, dass ich das über Bookcrossing erhaltene Exemplar nicht nur nicht lesen möchte, sondern auch nicht verantworten möchte es weiterzugeben. Der Sinn von BC ist es, Kommentare zu den Büchern zu verfassen und das ist anscheinend vom Autor nicht gewünscht.
    Ich habe es gerade in einen Umschlag gesteckt und schicke es an den Autor zurück. Soll er entscheiden wohin es weiterreist.

  145. McEL sagt:

    Nachtrag was den Umgang mit negativer Kritik betrifft:

    Auf einer Lesung warf mir mal ein Zuhörer an den Kopf, mein Buch sei “ein unsägliches Machwerk, das keinen vom Hocker haut”. Natürlich habe nicht nur ich erstmal geschluckt, sondern der Rest der Zuhörer auch. Dann habe ich dem “Kritiker” RECHT gegeben:
    Jawohl, es ist ein Machwerk, da der Verlag und ich es “gemacht” haben. Jawohl, ich werde mich schwer hüten, damit jemanden vom Hocker zu hauen, weil das ja 1. Körperverletzung wäre und 2. dem Gehauenen scheußlich weh tut, was ich meiner Leserschaft ums Verrecken nicht antun werde. Lediglich dem “unsäglich” habe ich widersprochen, weil sich theoretisch darüber doch eine Menge sagen ließe und den “Kritiker” aufgefordert, mir bitte ganz konkret zu sagen, was genau ihm an dem Buch nicht gefallen hat, damit ich daraus lernen und es demnächst besser machen kann. – Unnötig zu erwähnen, dass das Kerlchen ganz schnell ganz still war und, als die übrigen Zuhörer anfingen zu lachen, ganz schnell verschwunden war.

    SO geht man mit unsachlicher (!) negativer Kritik um, wenn man denn schon auf sie reagiert. Für sachliche negative Kritik sollte jeder Autor sich bedanken, wegen des darin enthaltenen Potenzials zur eigenen Weiterentwicklung. Oder – wenn er das nicht kann – den Mund halten und sie ignorieren.

  146. Myriel sagt:

    @Susanne:
    Bin ich bestechlich, wenn ich dein liebes Angebot annehmen würde? *grübel*
    Ach egal, Du verlangst ja schließlich keine Gegenleistung, da kann ich auch gestehen, dass es sich um “Das gefrorene Lachen” handelt. “Elbenzorn” klingt auch interessant, aber da wartet schon eine Freundin darauf, es mir ausleihen zu können. “Schuld” ist übrigens das Litschock-Forum, in dem Du eine Fangemeinde hast. :-)
    LG Myriel

  147. Myriel sagt:

    @Yvonne:
    Da bin ich aber mal gespannt, ob er das Buch überhaupt “fängt” und weiterreisen lässt. Ich setzte mir mal ein Lesezeichen bei dem Exemplar. ;-)

  148. Susanne sagt:

    Myriel: Gerne. Das wäre auch das Buch, das ich dir empfohlen hätte. :-))
    Und meine lieben Hasis bei Leserunden.de … über die sag ich jetzt nix. Die sind allesamt so zuckersüß und lieb zu mir, dass ich aus so einer Leserunde immer rauskomme wie aus einem Wellnessurlaub. (Nicht, dass die unkritisch wären, aber von wegen! Aber Kritik wird immer in viele, viele Streicheleinheiten verpackt, das verkraftet die zarte Autorenseele dann ganz locker. :-))
    Jetzt brauch ich bloß noch deine Adresse .(PN an susanne (at) susannegerdom (dot) de …)

  149. Myriel sagt:

    Jaha, die lieben Hasis – die haben eine ganz verheerende Wirkung auf meinen SUB, denn durch die ganzen Buchempfehlungen sammelt sich so einiges an, das auch gelesen werden möchte. :-)
    Vielleicht klappt es auch mal, dass ich an einer von deinen Leserunden teilnehmen kann.
    Viele Grüße
    Myriel

  150. Sonja sagt:

    Ein Autor sollte sich lieber auf das konzentrieren, was er kann oder zu können meint: das Schreiben.
    Das Auslegen von Recht und Gesetz sollte er denen überlassen, die es gelernt haben.
    Was für eine kindische Reaktion…

  151. Susanne sagt:

    Myriel: Ich würde mich freuen! Halt mal die Augen offen, Julian Frost hat, glaube ich, Anfang Mai eine Leserunde. Die Dame ist mir *räusper* näher bekannt. :-)

  152. Philly sagt:

    Übrigens sagt Asht in der Facebook-Gruppe, dass a) der Verkauf ja jetzt so gut läuft weil es viele Leute kaufen, um sich selbst eine Meinung zu bilden, und im gegensatz zu “Greenhorns” sind die auch in der Lage, das Werk zu würdigen (das ist doch schön, dann soll er aufhören, im Netz rumzuhacken), und er ist bekommt lauter Privatnachrichten von anderen Autoren, die es auch satt haben, “kriminellen Rezensenten” Geld für positive Rezensionen zu bezahlen…
    … na irgendwas mache ich falsch, ich habe bisher nur Autogramme bei Buchmessen-Treffen angeboten bekommen für positive Rezensionen :-D

  153. Philly sagt:

    Liebe Myriel,
    in der Facebook-Gruppe, die Du als Nicht-Mitglied der Plattform ja nicht einsehen kannst, wirst Du mit Namen benannt und der Erpressung beschuldigt.
    Ich mache gerade Screenshots und schicke sie Dir per Email, damit Du dies an Deinen Anwalt weiterleiten kannst.

  154. Liebe Myriel,
    meine Hochachtung, dass du 90 Seiten lang durchgehalten hast. Mich hat es schon bei der Leseprobe auf der Verlags-Homepage bei Absatz 4 weggehauen, als sich die Heldin “einen Krug nach dem anderen” über stülpt um sich am Brunnen zu waschen. Ich kenne zwar eine Menge Autoren aus Erlangen, aber der ist mir noch nicht untergekommen. Und ich bin schon seit vielen Jahren bei etlichen Veranstaltungen in der Region dabei.

    Vielleicht macht ja Hans Peter Roentgen noch ein “Zwei Kommentare für einen Shitstorm” draus. :-)

  155. [...] 16. November 2011 hat Myriel auf ihrem Literaturblog “Bücherzeit” eine Rezension zu einem im Februar 2011 im Roder Verlag erschienen Roman von John… veröffentlicht. Da sie sich mit den vielen “Ungereimtheiten” und der [...]

  156. Heike sagt:

    Es geht ums Geld!

    Heute hat er einen Artikel auf seinem Blog veröffentlicht und den auch in die Facebook-Gruppe “Schreiben und Lektorieren und Verlegen” gepostet.
    Eine Autorin hat das folgendermaßen kommentiert: “das alles hier hättest du dir lieber schenken sollen, damit schadest du nur dir selbst, deinem Werk und sogar einbisschen uns anderen Autoren!!”

    John Asht ‎@Stöcklein: im Gegenteil – der Verkauf läuft gerade deswegen prima – die Leute kaufen jetzt TWIN-PRYX, lesen es und geben mir Recht: der Roman ist SUPER, sagen sie – allerdings nichts für Greenhorns.
    ‎…und ich bekomme Inbox soviele Zusprachen von Autoren die es ebenfalls satt haben, Geschenke und Gelder an kriminelle Rezensenten zu zahlen für positive Kritik. Genug ist Genug! Literaturkritiker haben neutral und objektiv zu sein!

    Wow, Myriel, ich glaube, du solltest einen Anwalt einschalten und ihn wegen Verleumdung verklagen – so geht´s ja nun wirklich nicht!
    LG, Heike

  157. Gurkenkönig sagt:

    Das Duo Asht / Roder hat sich nicht das erste Mal selbst ins Knie geschossen, das scheint bei diesen Leuten Standard zu sein. Mich wundert eher, dass der “Verlag” überhaupt noch existiert.

  158. nomadenseele sagt:

    Der Fall ist bekannter, als ich dachte, heute kam bei mir eine Google Anfrage rein: “john asht” myriel

    Ich hoffe sehr für dich, dass sich das für dich nicht so ausweitet, wie für mich, auch wenn ich erste Anzeichen zu erkennen glaube: Bei mir finde es harmloser an und am Ende hatte ich Antiseiten, Stalking ect. am Hals, weil ich an einem Blogger leise Kritik äußerte. Der Psychopath hat über Jahre keine Ruhe gegeben. (Näheres bei mir in den Kommis zur Affaire).

  159. Myriel sagt:

    Hallo Gurkenkönig,
    dazu würden mich jetzt die Details interessieren. Wenn Du magst, gern auch nur per E-Mail an mich.
    Viele Grüße
    Myriel

  160. nomadenseele sagt:

    Geschenke und Gelder an kriminelle Rezensenten zu zahlen für positive Kritik. Genug ist Genug! Literaturkritiker haben neutral und objektiv zu sein!
    ____

    Klar, ich habe mir auf diese Weise schon einen Swimming-Pool zusammengeschrieben .roll: . Und wenn ich eine Rezi schreibe, dann nur, um das Buch mies zu bewerten*** – richtig erkannt.

    (Wer die Ironie findet darf sich behalten).

    ***
    Faiererweise sollte man sagen: Agatha Christie lese ich wirklich nur, um dann einen saftigen Veriss schreiben zu können.

  161. [...] nächste Fall ist wohl auch der aktuellste. Und zwar geht es um eine Bloggerin, die das Buch eines Autoren 2 mal begonnen hat zu lesen. Beim ersten Durchgang schaffte sie es [...]

  162. Unglaublich! sagt:

    “Auffallend ist, dass die meisten Möchtegern-Literaturkritikerinnen im Alter von 18 bis 27 Jahren sind, unter einem postpubertären Syndrom leiden und chronisch arbeitslos wie Single sind. Allesamt sind sie eingefleischte Harry-Potter-Fans und daher Fantasy-Freaks vom gröbsten, die ewig träumend an der realen Welt vorbei vegetieren. Die Rowling-Literatur ist deren heilige Bibel und einziger Parameter – jedes andere Buch wird durch dieses Filter gepresst – und sobald nach den ersten 10 Seiten keine schwachsinnigen Elfen, Zauberer, Drachen, Zwerge, Einhörner, etc. in der Handlung auftauchen, wird das Buch erbarmungslos verrissen.
    Vielleicht sollte ihnen die Krankenkasse eine Therapie bezahlen: eine Kur in lieblichen Gefilden wo es reale Jungs gibt, die ihnen besorgend beibringen, worum es in diesem Leben überhaupt geht.” (http://john-asht.blogspot.com/2012/01/literatur-kriminalitat-im-internet.html)

    DAS ist eine persönliche Beleidigung. DAGEGEN würde ich klagen.

  163. Nicole sagt:

    Ich kann es irgendwie gar nicht fassen, zu was die Beschreibung über eines Buchabbruchs führen kann. Liebe Myriel, für dich tut es mir sehr leid, dass dein Name so in den Schmutz gezogen wird, aber deine ruhige Reaktion darauf bewundere ich.
    Ich hab diese Sache so gut es geht verbreitet, denn solche Autoren und Verlage sollte niemand mit einem Buchkauf unterstützen. Die Reaktionen darauf, auch gut in meinem Blog nach zu lesen, sind eindeutig: Alle stehen hinter dir!

  164. Romy Esche sagt:

    Ich bin erstaunt, das eine einzige Rezension so eine Welle schlagen kann. Ich selbst schreibe gern Rezensionen, aber nur im kleinen Stil und berufe mich dabei auf mein Recht auf freie Meinungsäußerung. Ich bin nur eine Stimme von Tausenden und falle daher nicht so ins Gewicht.
    Das Verlag und Autor hier so ein Drama daraus machen ist für mich nicht verständlich und sie schaden sich damit nur selbst, denn für mich stellt sich hier eindeutog die Frage ob sie zu hundert Prozent Vertrauen in ihr Werk setzen. Wäre das der Fall würden sie diese eine negative Kritik einfach an sich abprallen lassen.
    Nur von einer Rezension lasse ich mich nicht beeinflussen, was ich lese, sondern schaue mir alles an, was ich über ein Buch finden kann. Oder ich kaufe/leihe es einfach und bilde mir selbst eine Meinung. Was anderen nicht gefällt kann ja für mich vollkommen lesenswert sein.
    Mit ihrem Aufbegehren haben sich Asht und Roder jedenfalls keine Gefallen getan, denn jetzt bin ich davon überzeugt, das Myriel wohl doch den richtigen Riecher hatte. Ich werde die Finger von dem Buch lassen, auch wenn ich vorher interessiert gewesen bin. Mit einem solchen Verhalten schadet man sich nur selbst. Als Autor sollte man mit Kritik umgehen können, denn wie bereits oben erwähnt …. Geschmack ist objektiv und nicht bei jedem Menschen gleich! Und das ist gut so!
    In diesem Sinne wünsche ich allen noch einen schönen Tag.

  165. [...] einem hohen Maß an Fantasie und Fabulierkunst zeugt, hat sich John Asht einfallen lassen, um auf Myriels Kosten sein Buch zu pushen und seinen Bekanntheitsgrad zu steigern. Zumindest letzteres scheint [...]

  166. Wolkenfels sagt:

    Amüsiere mich köstlich. Und habe dank des “Dramas” diesen netten Blog entdeckt. Hervorragend.
    Früher hätte ein verschnupfter Autor dem Rezensenten ein herzhaftes “A****ch” zugeworfen, heute muss gleich der Anwalt ran.

  167. Wolkenfels sagt:

    Der Kenner aller Gesetze hat übrigens nichtmal ein Impressum auf seinem Blog. Fröhliches Abmahnen wer mag… :-)

  168. Stephie sagt:

    Oh man, der Artikel vom Autor selbst auf seinem Blog ist ja nun echt die Höhe! Schade, dass man bei ihm nicht kommentieren kann – war ja auch nicht anders zu erwarten. Wenn er Recht hätte, müsste ich mit meinen vielen 4/5-Sterne-Rezensionen ja schon ein Vermögen verdient haben – ist nur leider nicht der Fall. Was für ein … – ich spreche es lieber nicht aus, sonst bemüht er gleich wieder seinen armen Anwalt, wobei der ja mittlerweile viel Spaß gehabt haben dürfte bei solch lächerlichen Anschuldigungen.

  169. Ähm – mal aus Sicht eines Rezensenten/Gutachters, der von so etwas als Lektor lebt: Natürlich kann sich ein Buch auf den ersten zwei, drei Seiten disqualifizieren. Und die Disqualifikation kann man, wenn man einen Blog oder so was betreibt, dann auch veröffentlichen, solange man sie – wegen der Fairness, nicht aus juristischen Gründen – in einer nachvollziehbaren Weise begründet, wie Du das getan hast, Myriel.
    Weiterhin viel Spaß mit Verlag und Autor … obwohl, von denen hörst Du nie wieder was …
    Herzliche Grüße aus Bochum
    Frank Weinreich

  170. Normalerweise halte ich mich ja heraus aus solchen Sachen. Aber diesmal kann ich mir ein paar Zeilen nicht verkneifen. Die Sache zieht ja inzwischen wirklich riesige Kreise! Danke, Myriel, dass Du so gelassen bleibst ;-)

    http://sarasalamander.de/kommentare/vom-umgang-eines-autors-mit-negativer-kritik….2129/

  171. Aline sagt:

    Hallo Myriel

    Das einzige was mich davon abhält dieses Buch zu lesen ist nicht deine Rezi, sondern diese peinlichen Kommentare vom Autor und Verlag.
    Du bist nicht unpersönlich geworden, oder beleidigend. Bleib wie du bist.

  172. Philly sagt:

    Ich hätte wohl nicht als Kommentar schreiben sollen, dass ich Dir die Inhalte der Facebook-Gruppe zugänglich machen werde.

    Inzwischen hat Herr Asht sie gelöscht.

    Allerdings, wer weiß, was er in geschlossenen Gruppen fortan über die kriminelle Bloggerin erzählt? :-(

  173. nomadenseele sagt:

    Das Duo Asht / Roder hat sich nicht das erste Mal selbst ins Knie geschossen, das scheint bei diesen Leuten Standard zu sein. Mich wundert eher, dass der „Verlag“ überhaupt noch existiert.

    ____

    Vermutlich sogar genau deswegen.

    Kritisch gefragt: Was habe ich und viele andere Litblogger mit mir gemacht? – Genau, Werbung für einen unbekannten Autor und einen unbekannten Verlag. Insofern haben wir dem Buch vielleicht wirklich Käufer verschafft, die es sonst nie gehabt hätte.

    Dann gäbe auch das Anheizen auf dem Blog des Autors und die Aussage, das Buch würde sich nun wirklich gut verkaufen einen Sinn.

    Und die Frage ist: Wer ist tatsächlich derjenige, der nicht nachgedacht hat, der Autor / die Verlegerin oder wir Blogger? Schon einmal darüber nachgedacht, dass wir bewegt wurden wie Schachfiguren?

    Unter diesem Aspekt werde ich mir noch einmal überlegen, ob ich mein Post dazu nicht lösche, eben um ihnen keine weitere Aufmerksamkeit zu gewähren.

  174. Aline sagt:

    Oh, sorry. Ich meinte natürlich, das du nicht persönlich geworden bist.

  175. [...] hat, weil es ihr nicht gefiel. In der daraufhin folgenden Rezension erklärt sie, warum dem so war. Hier könnt ihr euch auch davon überzeugen. Danach werden euch sofort die Kommentare auffallen. Die [...]

  176. Asaviel sagt:

    “Geschenke und Gelder an kriminelle Rezensenten”
    *lacht*
    Oh man.. ich amüsier mich hier besetens bei dir Myriel. :-)

  177. [...] Myriel vom Bücherzeit-Blog besprach im November das Buch “Twin Pryx, Zwillingsbrut” von… Zugegeben, eine Meisterwerk ist die Rezension nicht, aber ehrlich und nicht wirklich unsympathisch. So gibt sie zu, dass sie das Buch nicht zu Ende schaffte, da sie Sprache und Ungereimtheiten aus dem Lesefluss brachten. So weit so belanglos. [...]

  178. Wenn hier jemand gerade dabei ist, dem Autor und dem Verlag zu schaden, dann sind das der Autor und der Verlag höchst selbst. Die Argumentation ist lächerlich, die Androhung rechtlicher Schritte fast schon amüsant. Auf seinem Blog empfiehlt der Autor allen Rezensenten mit ihrer Harry Potter-Bibel eine Therapie, wo sie richtige “Jungs” kennen lernen, die ihnen dann zeigen, was das reale Leben bedeutet. Gerade zu irrwitzig, die Therapieempfehlung, wenn man seinen obigen Beitrag liest. Da fragt man sich doch, wer eine Behandlung benötigt.

  179. Ich bin entsetzt von der äußerst unprofessionellen Reaktion von Autor und Verlag.
    Aber es zieht jetzt weitere Kreise als sich Frau Roder und Herrn Asht vorgestellt haben. Na wenn das kein Schuss ins Knie wird!

    http://www.kotzendes-einhorn.de/blog/2012-01/sick-sad-world-autor-und-verlag-drohen-bloggerin-mit-rechtlichen-schritten-wegen-negativer-rezension/

  180. Zornhau sagt:

    Ich habe von dieser Produktbewertung und der nachfolgenden “wenig ausgeglichenen” Art, mit der Autor und Verlag damit umgegangen sind, gerade erst aus meinen Rollenspieler- und Phantastik-Kreisen auf Google+ erfahren.

    Ich bin geradezu ENTSETZT, wie maßlos der Autor und der Verlag hier reagieren, drohen und eine einfache, legitime und vollkommen berechtigte Meinungsäußerung zum Anlaß nehmen hier Drohszenarien, Gesetzesverstoßvorwürfe, ja gar “Kriminaliäts”-Vorwürfe aufzubauen.

    Das ist nicht mehr nur peinlich. Peinlich und unterste Schublade waren die ersten Kommentare hier im Blog seitens des Autors und des Verlags. – Was danach auf dem Blog des Autors geäußert wurde, DAS ist in meinen, nicht juristisch befähigten Augen hart an der Grenze (eventuell schon jenseits) zu rechtlich relevanter übler Nachrede und dergleichen.

    Daher hoffe ich, daß sich diese psychisch eher “grenzwertige” Reaktion des Autors und des Verlags bald wieder legen möge, denn NIEMAND, und schon gar nicht Myriel hier in diesem Blog, hat solch eine Reaktion auf geäußerte Kritik “verdient”.

    Es ist hier leider wieder einmal ein Beispiel dafür, daß jemand nur dann irgendetwas – egal was! – publizieren sollte, wenn er selbst vor der Veröffentlichung durch ein amtsärztlich-psychologisches Gutachten nachgewiesen hat, daß er Kritik überhaupt ertragen kann, ohne sozial auffällig zu werden. – Eine solche “Wesensprüfung” vor professioneller Veröffentlichung im kommerziellen Rahmen per Gesetzgeber vorschreiben zu lassen, würde tatsächlich zu einer erheblichen Gelassenheitssteigerung in unserer Gesellschaft beitragen.

  181. [...] schreibt jemand im eige­nem Blog siehe (http://buecherzeit.wordpress.com/2011/11/16/john-asht-twin-pryx-zwillingsbrut/) einen Ver­riss zu einem Buch, des­sen Lek­türe nur so bis ca. Seite 90 durch­ge­hal­ten [...]

  182. Johetan sagt:

    Abgefuckter Scheiss, am krassesten ist der Blog, deine Kritik ist wie ich finde absolut rechtens und auch bis zum bitteren Ende muss ein Buch wirklich niemand lesen.

    Musste mich auch mal dazu auslassen.

    http://thoughtfein.tumblr.com/post/16236384734/also-das-man-solche-texte-noch-lesen-muss-dass-schreit

  183. Frank Z. sagt:

    Hallo Myriel,
    ich stieß gerade über eine Information auf der Autorenplattform keinverlag.de auf deinen Blog und diese Geschichte.
    Davon abgesehen, dass ich Bücherzeit für sehr interessant halte, las ich als Zaungast die Reaktionen von Autor und Verlag auf deine Rezension von “Zwillingsbrut” mit Staunen und immer angewiderter. Mangel an Stil ist ein Grundübel, aber diese Frechheit ist schon fast beängstigend.
    Zumindest weiß ich, von welchem Autor und Verlag ich in diesem Leben kein Druckwerk lesen werde.
    LG Frank

  184. Jan sagt:

    Unfassbar. Die Reaktion des besprochenen Autors hier, auf Facebook und in seinem Blog sind schon bemerkenswert – um es mal wertneutral auszudrücken, was schwer fällt. Das Gute an der ganzen Geschichte: Für viele sind er und seine Werke unten durch. Die Kehrseite: Es verursacht eine Menge Aufmerksamkeit und vermutlich doch den einen oder anderen zusätzlichen Verkauf. Na ja. Lass dir deine Meinung nicht verbieten.

  185. [...] Verlag Roder haben rechtliche Schritte gegen das Blog Bücherzeit angekündigt, weil ihnen diese Rezension nicht gefällt. Dabei beleidigen der Autor und seine Verlegerin die Bloggerin dreist in den [...]

  186. daMax sagt:

    Hallo Myriel,

    na, da ist ja schon einiges an Kommentaren zusammengekommen. Da werd ich kleiner Mini-Blogger ja ganz grün vor Neid ;) Ich hoffe, dieser Asht und seine Verlegerin haben inzwischen klein beigegeben? Falls nicht wünsche ich Dir viel Kraft für den kommenden Fight, den Du denke ich ziemlich sicher gewinnen wirst. Deine Rezension ist ehrlich und kein bisschen beleidigend. Die Faselei von “Wirtschaftskriminalität” und “Boykott” ist ein echter Brüller, auf sowas muss man erstmal kommen.

    Deine Reaktion zeigt jedoch schon ganz gut, dass Du in der Sache cool bleibst, das ist schon mal das Wichtigste.

    Ich drücke Dir die Daumen!

  187. Vollo sagt:

    Ich bin durch einen Beitrag bei Google+ auf Deinen Blog aufmerksam geworden.
    Es gibt immer noch die Meinungsfreiheit. Und wenn der Herr Asht mit Kritik nicht umgehen kann, dann ist das sein Problem. Und das schlimmste ist, dass sich die Gerichte mit so einem geistigen und peinlichen Schwachsinn, den Asht und Roder hier verbreiten, rumärgern müssen.
    Wer ist eigentlich John Asht?
    Liebe Myriel, lass Dir von solchen Hinterweltlern nicht den Mund verbieten. Es ist einfach nur lächerlich. Und wenn Du der Meinung bist, dass das Buch scheiße ist, dann ist es eben scheiße. Ein Anderer kann eine ganz andere Meinung zu dem Buch haben. Und das ist auch gut so.

  188. Ute sagt:

    ROTFL! Das Beste an Realsatire, das mir seit Monaten untergekommen ist!

    Ich gehe aufgrund seiner Kommentare richtig in der Annahme, daß der Autor nur für studierte Literaturwissenschaftler schreibt und niemand sonst seiner Werke würdig ist? Na dann ist es ja gut, dann muß ich sein Buch ja gar nicht erst zur Hand nehmen. ^^

    Als Wirtschaftswissenschaftlerin lache ich mich jedoch gerade tot über diesen virtuellen Selbstmord von Autor und Verlag. Au Backe, tut das weh! LOL

  189. Siggi sagt:

    Die Grundrechte der Artikel 1-20 schuetzen eigentlich nur den Buerger vor dem Staat und haben wenige Hintertuerchen ins Privat- und Strafrecht…aber hier von Wirtschaftskriminalitaet und Boykott zj faseln, steht nicht gerade fuer professionelle VertreterInnen der gehobenen Literatur und deren Vertrieb…selten so gelacht, echt geilo!

  190. Hi, ich bin hier, weil ich auf John Ashts Blog gelesen habe, dass du jung, weiblich und Single bist. Ach nee, das sollte ich ja nicht ausschreiben. Mist. Also noch ein Versuch:

    Ich verfolge die ganze Geschichte schon eine Weile in einer Mischung aus Amüsement, Schrecken und Faszination. Nach dem Lesen einiger Blogbeiträge des Autoren, der offenbar kaum einen graden Gedanken (geschweige denn Satz) hinbekommt bin ich zunehmend überzeugt, dass die Rezension ganz einfach eine korrekte und angemessene Bewertung des Buches zu sein scheint.
    Ich beglückwünsche dich zur gewonnenen Aufmerksamkeit und vorhandenen Ruhe. Wobei ich inzwischen fast schon Mitleid mit Asht habe – jemand sollte ihm ein Lehrbuch über “Gras über Sachen wachsen lassen” geben. Das welches er momentan benutzt scheint ja eher “Streisand-Effekt: Netzweit verhasst und blamiert in nur 8 Wochen” zu sein.

  191. Wow :) ich bin begeistert über deine ehrliche Rezension wie auch über das fabelhafte Fazit, welches Autor und Verlag daraus ziehen. Selten war ein Eigentor so grandios gespielt wie dieses.

    Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen, das Internet vergisst nie und Herr A. bleibt im Gedächtnis auf das ihn keiner mehr lese *räusper*…. pardon…. rezensiere^^. Nicht das wir Leser uns stillschweigend wie anno Dunnemals im bösen Verlies der Bücherbeurteiler wiederfinden, da kennt er sich ja aus.
    Denn studiert, das muss ich zugeben, habe ich Literaturkritiker nie. Mein Herz gehört Klassikern wie Shakespeare und Lessing, einem Genre dem Herr A. so meilenweit entfernt zu sein scheint wie die Befähigung zu funktioneller Sprache in seinen Büchern.

    Von seiner recht …hmm… deutschen Gesinnung (zu entnehmen seiner eigenen Schreibe auf seinem Blog [praktischerweise ohne Kommentarfunktion^^ ein Schelm, der Übles dabei denkt]) und seiner unqualifizierten Darstellung der Sachlage in Bezug auf deine Rezension mag ich nicht auch noch anfangen. Denn das hieße ihm mehr Bedeutung beizumessen als ihm gebührt.

    Hut ab Myriel! Du hast eine Lawine losgetreten im positvsten Sinne aller Leser, Blogger und Rezensoren.
    Danke.

  192. Tereatra sagt:

    Huhu… bin über Facebook auf diese “amüsante” Geschichte aufmerksam geworden.
    Peinlich wie sich der Autor und der Verlag hier darstellen… Ist das denn nötig?
    Ich habe dann bei Amazon mal in das Buch reingeschaut, und ich habe einen Absatz (vielleicht auch zwei Zeilen mehr) geschafft… Die Schreibe ist sehr gewöhnungsbedürftig, um es mal freundlich auszudrücken

  193. Susanne sagt:

    BTW: Du bist wahrhaftig bis Seite 90 gekommen? Ich habe mir die Leseprobe auf der Verlagsseite angesehen … im dritten Absatz, irgendwo bei der Stelle “denn die Mutter war die Gütige, alles Verstehende und Schlichtende, sie war die Geborgenheit und so warmherzig ” hab ich zwischen Lachkrampf und Kotzanfall das Lesen aufgegeben. Dir gebührt ein Orden für Durchhaltevermögen am literarischen Müllhaufen …

  194. Michelle sagt:

    Mit entsetzen bin ich auf die Kommentare des “angeblichen” Autors gestoßen (man weiß ja nie genau). In Deutschland gilt ja immer noch Meinungsfreiheit, das Buch wurde veröffentlicht und man darf darüber sagen was man möchte, das ist genauso wie bei öffentlichen Personen. Ich lache mich wirklich schlapp, falls dies der echte Autor gewesen sein sollte. Wenn er nicht mals eine negative Antwort erträgt, dann sollte er nichts veröffentlichen. Mit Kritik muss man rechnen. Außerdem, hat eine negative Rezision, noch keinen wirklich interessierten Käufer abgebracht, ein Buch zu kaufen. Ich finde es außerdem mehr als beeindruckend, dass du die das ganze nicht entfernt hast, viele hätten Panik bekommen und es sofort gelöscht, das nenne ich wirklich Mut.

    glg und lass dir nichts gefallen!

  195. hkr sagt:

    Großartig. Und bei seiner rechtlichen Würdigung (http://john-asht.blogspot.com/2012/01/literatur-kriminalitat-im-internet.html) hat Asht dann solch fantasievolle Einschätzungen geäußert, wie ich sie auch in seinen Büchern (nach dem Lesen der Kurzbeschreibung) erwarte. “Niveaulimbo” schrieb einer der Kommentatoren oben schon einmal mit Blick auf diese Geschichte – wie passend.

  196. habe gerade in john ashs facebookstream reingelesen (https://www.facebook.com/Rainhair) und würde anhand dessen sagen, dass das buch richtig schlecht sein muss. ich zitiere, john asht:

    “Manchmal tät (sic) ich sogar sterben, für (sic!) meinen Kopf zwischen die blanken Brüste einer Lady legen zu dürfen – und genau dass (sic!!!) wissen die Hübschen, und haben Angst, dass ich zwischen ihren Glocken tatsächlich verrecken könnte. So’n Ding-Dong aber auch?!
    JA” (quelle: https://www.facebook.com/Rainhair/posts/2495636314304)

    noch fragen offen? glaube nicht. muss ich jetzt ins gefängnis?

  197. [...] Bloggerin und online-Rezensentin hat Mitte November 2011 einem FantasPhantastischen Roman mit dieser Rezension bedacht. So weit, so gut. Also die Rezension – wohl eher nicht der Roman. Es gehört unter [...]

  198. jemandem ist aufgefallen dass diese äußerung von john asht auf seinem blog als Vergewaltigungsaufruf gegen Myriel verstanden werden muss:

    Vielleicht sollte ihnen die Krankenkasse eine Therapie bezahlen: eine Kur in lieblichen Gefilden wo es reale Jungs gibt, die ihnen besorgend beibringen, worum es in diesem Leben überhaupt geht.“ (http://john-asht.blogspot.com/2012/01/literatur-kriminalitat-im-internet.html)

  199. xxxluz sagt:

    mich hat der streisand-effekt hergebracht. nettes h@llo an die verleger.

  200. KChristoph sagt:

    Gerade habe ich, autodidaktischer Bücherliebhaber, bei http://rivva.de/ dieses Thema entdeckt.
    Das erwähnte Buch habe ich nicht gelesen, werde es wohl auch nicht lesen. Die Kommentare habe ich nur überflogen …
    Ich nehme die ganzen Turbulenzen rein gefühlsmäßig auf: … eine rein finanzorientierte Aktion (von der Verlegerin u. ihrem Autor)

  201. Solean sagt:

    Nachdem ich den Blogbeitrag gelesen hätte ohne die Kommentare zu sehen, hätte ich mir das werk gekauft, einfach um zu prüfen, ob mein eindruck subjektiv derselbe ist. Da ich aber über einen Drittbericht hierher gekommen bin und schon von der Antwort des Autors gewusst habe, kann ich nur einmal mehr den Kopf schütteln. Wäre der Autor und deren Verlegerin nicht so extrem arrogant rübergekommen, hätte ich mir das Buch wirklich gekauft. So natürlich nicht.
    @Autor/Verlegerin: Gehts euch noch ganz gut? Ihr habt euch gerade selbst deklassifiziert.. Das ist total lächerlich.

  202. JL sagt:

    Also, da muss ich doch mal den promovierten Literaturwissenschaftler raushängen lassen und allen Ernstes fragen: Lieber John Asht, liebe Antje Roder: GEHT’S NOCHT??? Ich glaube, es hackt!!!

    Und das ist meine höcht wissenschaftliche Meinung dazu.

    @Myriel: Ich trage meine Eine-Brücken-Rezi zu Fairwater von nun an mit Stolz!

  203. [...] der Lesekreis “(…) Am 16. November 2011 hat Myriel auf ihrem Literaturblog “Bücherzeit” eine Rezension zu einem im Februar 2011 im Roder Verlag erschienen Roman von John… veröffentlicht. Da sie sich mit den vielen “Ungereimtheiten” und der “schwerfälligen [...]

  204. Tee Jay sagt:

    Anmerkung einer Nichtjuristin: Die eigentliche Buchkritik ist vollkommen unbedenklich, da wird kein seriöser Anwalt tätig, und sollte es zur Klageerhebung kommen, wird jedes Gericht vorsichtig andeuten, es könne sinnvoll sein, wegen der praktisch nicht vorhandenen Erfolgsaussichten die Klage zurückzuziehen.

    Aufpassen muss man möglicherweise bei den Forenkommentaren. Ein Anwalt könnte möglicherweise versuchen, die teilweise sehr deutlichen Formulierungen anzugreifen und der Forenbetreiberin vorzuwerfen, sie hätte diese Texte löschen müssen. Im Zweifelsfall hätte auch dies vor Gericht schlechte Chancen, aber es könnte als Zermürbungstaktik geeignet sein.

  205. [...] review that started it all: Here (trans­lated below the author's [...]

  206. Die Reaktion des Autors John Asht und die Verlegerin Antje Roder halte ich auch für überzogen, doch muss ich Frau Roder recht geben, wenn sie schreibt, eine Grundregel für eine Rezension ist, dass man das Buch überhaupt gelesen hat. Das sehe ich auch so. Man kann ein Werk in das ein Autor viel Arbeit und Zeit gesteckt hat, nicht bewerten, wenn man nur 90 von insgesamt 900 Seiten gelesen hat. Der Rezensent muss sich auch die Zeit nehmen das Buch vollständig zu lesen, wenn nötig auch mehrmals, um sich eine kompetente Meinung über das Werk zu bilden zu können.

  207. Christian sagt:

    > Außerdem werde ich den Börsenverein des Deutschen Buchhandels
    > informieren, dass Sie auf launische Weise Literaturkritiken veröffentlichen,
    > ohne überhaupt das Werk gelesen zu haben – abgesehen davon, dass
    > Sie es wie oben beschrieben falsch kategorisiert haben.

    Ich frage mich gerade an welchem Punkt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zu einer Institution geworden ist die über freie Meinungsäusserung richten darf.

    Aber wahrscheinlich würde die gute Frau auch den Vatikan einschalten wenn Du geschrieben hättest Du fändest die Bibel schlecht.

    Alles in Allem kann man Frau Roder und Herrn Asht nur die “goldene Guttenberg-Medaille für extremst ungeschicktes Krisenmanagement” verleihen. Würde mich nicht wundern, wenn potentielle Leser die per Suchmaschine auf dem Artikel hier landen von einem Kauf Abstand nehmen -> nicht etwa wegen der negativen Rezension, sondern wegen dem indisuktablen Verhalten von Autor und Verlag. Ich persönlich lese viel und gerne – werde in Zukunft aber definitiv einen grossen Bogen um Produkte des Roder Verlags machen. Einen Verlag der gleich mit juristischen Schritten droht nur weil jemand eine schlechte Rezension schreibt sollte man definitiv nicht finanziell unterstützen – hinterher wird das Geld noch für weitere Klagen benutzt. Nein Danke.

    Lass Dich nicht unterkriegen, Myriel.

  208. Jan Weber sagt:

    Ganz schön krasser Fall. Die Klage hört sich nicht wirklich substantiiert an…

  209. [...] ist die Rezension, um die es geht nicht mal wirklich ein Verriss, sondern eher eine Beschreibung, warum es zu dem Buch eben keine wirkliche Rezension gibt. Autor und Verlag scheinen das in dem Fall aber mal ganz anders zu sehen und drohen gleich mit [...]

  210. Rosa sagt:

    “Achtung MS Niveau, wir sinken!” Die Reaktion des Autors und der Dame an seiner Seite sind für mich einfach nur unverständlich, wenn das Buch doch überall so toll ankommt, dann wäre dieser Aufstand hier doch überhaupt nicht nötig gewesen. Ganz im Gegenteil, man haette deine negative Kritik für sich nutzen können. Stattdessen führt man sich hier auf wie ein Kind im Süßigkeitenladen, das von Mami nichts bekommt. Meiner Meinung nach ein Schuss ins Knie. Schreckt mich eine negative Rezension ab? Nein, da macht mich eher neugierig, allerdings werde ich nach dieser Reaktion hier einen großen Bogen um den Autor und den Verlag machen. Professionalität ist was anderes. Und dir möchte ich meinen uneingeschränkten Respekt aussprechen, Hut a das du in der Situation so cool bleibst. Bleib stark, hinter dir stehen sehr viele Menschen!

  211. kristina. sagt:

    Sag mal, sucht der Autor etwa nach Rezensionen über sein Buch?
    Er war der Erste, der die Rezi kommentiert hat.. Seltsam…

    Ich finde es wirklich ganz toll von dir, das du deine eigene Meinung so vetrittst!

    Ich werde mir NICHT WEGEN DIR, SONDERN WEGEN DER BELEIDIGENDEN KOMMENTARE DES AUTORS, niemals ein Buch von dem Autor kaufen. Auch nicht von diesem Verlag.

  212. Corvus moneduloides sagt:

    Hallo Myriel,

    hat sich in dieser Sache noch irgendetwas ergeben? Ehrlich gesagt tue ich mir schwer damit, die Reaktion des Autors ernst zu nehmen – anfangs dachte ich, es handle sich um den Scherz eines Dritten, der sich als John Asht ausgibt, doch als ich einen Blick in seinen Blog geworfen habe, kamen mir Zweifel, denn wer sollte sich den Spaß erlauben, einen kompletten Blog zu fingieren? Die Thesen, die auf dieser Seite vertreten werden, kann ich jedenfalls kaum ernst nehmen (und damit meine ich nicht nur die beleidigenden Äußerungen im Zusammenhang mit deiner Bewertung) – umso schlimmer, wenn es tatsächlich ernst gemeint sein sollte. Dennoch hoffe ich insgeheim, dass “John Asht” in Wirklichkeit das Pseudonym eines Mitarbeiters des Titanic-Magazins ist, der an einer groß angelegten Realsatire arbeitet. Denn zumindest der Blog scheint wirklich von ihm zu stammen…

    Neunzig Seiten reichen jedenfalls völlig aus, um sich ein Urteil über den Schreibstil des Autors zu bilden. Ich musste nur die Auszüge auf Amazon überfliegen, um zu wissen, dass ich nicht weiterlesen möchte.

    Was ich noch hizufügen möchte: Selbst Literaturpreise wie der Deutsche Buchpreis werden bisweilen vergeben, ohne dass jeder Juror sämtliche vorgeschlagenen bzw. nominierten Bücher gelesen hat. Wie soll das auch funktionieren? Kein Juror kann sich durch Dutzende, wahrscheinlich sogar Hunderte von vorgeschlagenen Büchern arbeiten und zu allen ein fundiertes Urteil abgeben, um auf dieser Basis eine Longlist zu erstellen. Selbst die Bücher der Shortlist werden oft nur angelesen, und die Ermittlung des Gewinners erfolgt nicht selten auf Basis von Exzerpten. Wird die Aussagekraft des dbp deshalb gänzlich in Zweifel gezogen? Ist das vielleicht nicht ein noch viel größeres Verbrechen, da es ja um viel Geld geht und nicht mehr nur um eine persönliche Meinung wie in deinem Blog? Das sollten sich deine Gegner vielleicht mal zu Herzen nehmen. Insgeheim würde ich mich ja köstlich amüsieren, wenn der Roder-Verlag eines von Herrn Ashts Büchern für den dbp vorschlägt, scheitert und dann gegen das Organisationsteam zu Felde zieht, weil das Buch abgelehnt wurde, ohne vollständig gelesen worden zu sein. Das wäre doch mal was!

    Viele Grüße,
    das Krähenvieh

  213. Myriel sagt:

    Hallo Oliver,
    leider hat es mit mir und Fairwater nicht klappen wollen, aber dafür war ich von den Magiern umso begeisterter: Die Magier von Montparnasse
    Vielleicht kann dich das ja etwas trösten. :-)
    (Oder beruhte meine positive Meinung nur auf der Tatsache, dass Du mir das Buch auf der Leipziger Buchmesse signiert hast? *grübel*) ;-)
    Viele Grüße
    Myriel

  214. Myriel sagt:

    Hallo an alle,
    wenn ihr so weiter macht, wird WordPress mir wohl bald eine nette E-Mail wegen Trafficüberschreitung schreiben, so viele Besucher wie mein Blog zur Zeit bekommt. :-)
    Allerdings hat nomadenseele mMn recht, wenn sie zu Bedenken gibt, dass wir alle dem Autor erst die Aufmerksamkeit widmen, die er braucht um seine eigenwilligen Ideen zu verbreiten. Vielleicht wäre es daher an der Zeit, wenigstens von einer Seite aus Gras über die Sache wachsen zu lassen und damit der anderen Seite die Diskussionsgrundlage zu entziehen.
    Viele Grüße & ein schönes Wochenende wünscht die Myriel

  215. JL sagt:

    Und nochmal sachlich hierzu:

    1. Nein, das Verhalten der Verlegerin ist NICHT “verständlich”. Es ist verständlich, wenn sie angefressen von einer schlechten Rezension ist — aber das ist nicht dasselbe, wie jemanden anzugreifen oder den Mund verbieten zu wollen. Das hat NICHTS mit Verlegen oder überhaupt dem Business zu tun. Sondern mit den aller-, aller-, allergrundlegendsten Formen sozialer Kompetenz, die man normalerweise im Kindergartenalter erlernt.

    2. Nur weil ein beliebiges Buch (ich rede hier ausdrücklich NICHT von dem fraglichen Werk) dick ist, heißt das nicht, dass man es auch komplett lesen muss, um sich eine Meinung darüber zu bilden — insbesondere, wenn es nicht nur dick, sondern auch scheiße ist. Das erkennt man gerade mit etwas Übung auch so früh genug.

  216. hans sagt:

    Herrlich! Popcorn!

  217. McEL sagt:

    Zitat: “Ich gehe aufgrund seiner Kommentare richtig in der Annahme, daß der Autor nur für studierte Literaturwissenschaftler schreibt ”

    Nee, der schreibt für studierte LiteraturKRITIKER! Mir ist aber neu, dass es ein Studienfach “LiteraturKRITIK” gibt bzw. gab, bevor er es erfunden hat. LOL! Die Sache ist mittlerweile derart lachhaft, dass ich erwäge, den Autor zu verklagen wegen Zwerchfellschädigung. Seit Tagen tut mir der Bauch weh vor Lachen darüber, wie gekonnt er sich mit seinen “Kommentaren” immer weiter selbst demontiert. Köstlich!!!

  218. Geologe sagt:

    http://www.goodreads.com/book/show/13284027-twin-pryx

    Hoffe, dass amazon auch meinen Leseeindruck veröffentlicht.

    FREE MYRIEL!
    :o)

  219. Kiki sagt:

    Amazon Bestseller-Rang: Nr. 267.899, vier fünf-Sterne-Rezensionen, drei davon geschrieben von Leuten, die keine weitere Renzension zu irgend einem anderen Buch geschrieben haben … alles klar, keine weiteren Fragen.

    Daß es kein Internet braucht, damit jeder veröffentlichen kann, was er will, „egal ob er etwas drauf hat oder auch nur eine frustrierte Niete ist“ beweist der Autor ja selbst sehr eindrucksvoll. Wobei ich es für meinen Teil ziemlich eindeutig finde, zu welcher dieser beiden Gruppen er zu zählen ist. Man lese nur mal folgenden sexistischen, verächtlichen Spruch über seine jungen Kritikerinnen, die er arbeitslos im Harry Potter-Fieber wähnt: „Vielleicht sollte ihnen die Krankenkasse eine Therapie bezahlen: eine Kur in lieblichen Gefilden, wo es reale Jungs gibt, die ihnen besorgend beibringen, worum es in diesem Leben überhaupt geht.“

    Ja, wirklich unfassbar, daß jeder sein Gedöns einfach online und ohne weitere Qualifikationen veröffentlichen kann. Und online ist pfui, aber natürlich gibt’s die eigene Schwarte auch als e-Book, Hauptsache, die Kasse klingelt, was scheren da Prinzipien? Eine aufgeklärte, demoratische Gesellschaft muß jedoch auch solche Typen aushalten können. Und natürlich darf man missliebige Webseiten und Autoren ignorieren. Oder wie es im Netz heißt: „Don’t feed the trolls!“

  220. Lass dich nciht unterkriegen, selbst bücher die auf der Bestsellerliste stehen haben negative Kritiken und die autoren verklagen auch nicht jeden.
    zudem sollte der Autor wissen das man ein buch vllt. auch grade deswegen kauft, einfach weil der Kapptext vielversprechend klingt und man nichts von Bewertungen hällt.

    zudem, sollte man sich auf A**zon mal die Rezis anschauen…. ich möchte mal anregen die ausfühlichste davon zu lesen.
    Hoffentlich wird der Verfassen nicht auch verklagt…

  221. Dangerblood sagt:

    Das ist ja richtig spannend hier. Gut, dass es in unserem immer weniger sozial werdenden “Sozialstaat” noch die Meinungsfreiheit gibt.

  222. Geologe sagt:

    fraeuleinperlon schrieb:
    “……zudem, sollte man sich auf A**zon mal die Rezis anschauen…. ich möchte mal anregen die ausfühlichste davon zu lesen.
    Hoffentlich wird der Verfassen nicht auch verklagt…”

    Fühle mich angesprochen und erwähne gern an dieser Stelle, dass ich quasi vom Fach bin (nicht literarisch, aber juristisch betrachtet).

    Wenn man sich durch das Zitieren der eigenen Sätze verunglimpft fühlt…… mögen die Spiele beginnen!

  223. nomadenseele sagt:

    Man kann ein Werk in das ein Autor viel Arbeit und Zeit gesteckt hat, nicht bewerten, wenn man nur 90 von insgesamt 900 Seiten gelesen hat. Der Rezensent muss sich auch die Zeit nehmen das Buch vollständig zu lesen, wenn nötig auch mehrmals, um sich eine kompetente Meinung über das Werk zu bilden zu können.

    ____

    Das ganze Buch kann man sicherlich nicht bewerten und das macht Myriel auch deutlich. Aber ich sehe kein Problem darin zu schreiben, warum man ein Buch abgebrochen hat.

  224. Nein, dem muss ich vehement widersprechen, nomadenseele. Wenn ein Buch in den Augeneines Lesers so schlecht ist, dass über 90 Seitennicht hinaus kommt (und da hat er schon tapefer durchgehalten!) dann darf er das sagen. Er darf sagen, es hat mich aus dem und dem Grund so gelangweilt/abgestoßen/was auch immer, dass ich nicht weiterlesen mochte. Das ist legitim und nicht unfair.

  225. [...] die eine eigene Meinung haben und diese auch im Internet veröffentlichen. Wer schon immer mal eine Rezension zu John Asht – Twin-Pryx. Zwillingsbrut lesen wollte, sollte mal beiBücherzeit vorbeischauen. Und nein, mich interessiert das Buch nicht [...]

  226. [...] In späteren Zeiten blieben die Waffen dort, wo sie hingehören: Im Museum! Die schweren Säbel hießen Rechtsanwälte, das angestrebte Ergebnis war das Selbe geblieben. „Ha, Schurke! Das nehmen Sie sofort zurück, daß Sie nicht weiter als bis Seite 30, schlimmstenfalls bis zur neunzigsten Seite gekommen sind! Sie haben diesen Schmarrn gefälligst bis zum Ende zu lesen! Sie… wer sind Sie eigentlich, Sie Kofferträger der Literaturkritik!“ Nun könnte man glauben, daß solche hirnlosen Auseinandersetzungen in heutigen Zeiten der Vergangenheit angehören. Daß dies nicht der Fall ist, zeigt die Auseinandersetzung zwischen dem freien Journalisten, Photographen und Schriftsteller John Asht und der Bloggerin Myriel vom Blog „Bücherzeit“. [...]

  227. Myriel sagt:

    @Carla:
    Das, was im letzten Kommentar von nomadenseele zu Beginn steht, ist nicht ihre Meinung sondern ein Zitat aus dem Kommentar von Michael Petrikowski.

  228. Geologe sagt:

    Dass schlichtweg jeder Autor viel Zeit und Arbeit in ein Buch investiert, ist eine nicht belegte Behauptung – eher Wunschdenken (bei so einigen Büchern).
    Der Normalfall sollte so sein.
    Es kann aber nicht sein, dass ein Autor zu Beginn des Buchs nur Grütze schreibt, und sich zum Ende hin auf Nobelpreisniveau befindet.
    Wäre dem so, so würde er den schlechten Beginn korrigieren.
    Also bitte.

  229. Antha sagt:

    Der Laches des Tages ! Ich hab nur die ersten paar Komentare hier gelesen, aber inzwischen macht sich das ja ganz gut im Netz breit – recht eindeutig.

    Das schönste dabei sind aus meiner Sicht: die Uhrzeit zu denen John Asht gepostet hat. Haha, na, das ging uns ja allen auch schonmal so :) Dem Herrn John Asht kann ichs gut nachvollziehen, stolz wie Oskar, dass das Buch endlich draußen ist – macht ja auch viel Arbeit – die Verkaufsphase startet wahrscheinlich lauwarm und dann so ein Kommentar – klar, da ist man enttäuscht – kann ich nachvollziehen – aber die Reaktion ist einfach nur peinlich.

    Zu retten wärs wohl gewesen, wenn der Herr Asht am nächsten Tag den Post löschen läßt, sich bei der Bloggerin kurz per EMail entschudligt und das wars dann – kurz fremdschämen für die, dies schon gelesen haben und gut – hätte keine Wellen gegeben – aber das die Frau Antja Roder vom Roder Verlag dann auch noch postet – oberpeinlich. Fazit: Selber schuld! Prima Lehrstück, was man im Netz / 21. Jh. nicht mehr machen darf ! Haha.

    Eindeutig pro Myriel :)

  230. die Tina sagt:

    FREE MYRIEL :)

  231. Aon sagt:

    Haha – super story – pro myriel!

  232. Booboo sagt:

    Bei so einer Antwort des Autors – auf eine ehrliche Rezension – vergeht einem doch die Lust, überhaupt noch ein Buch von ihm (oder dessen Verlag) in die Hand zu nehmen. Vollkommen unverständlich! Wer mit Kritik nicht zurecht kommt, sollte allgemein keine Werke veröffentlichen.

    An Autor und Verlag: Ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln. Wozu sind Rezensionen da, wenn nicht um seine Meinung zu äußern?

  233. [...] weiter geht der Ärger: Nach Myriel's Rezension und den entsprechenden Kommentaren hat nun auch der Autor einen Blogbeitrag verfasst. Meine Meinung zu all dem wird mir quasi von Cat [...]

  234. Petra Röder sagt:

    Nun kann auch ich mich nicht mehr zurückhalten. Ich selbst habe schon einige Bücher veröffentlicht und komme derzeit aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Sollte ich diesbezüglich Kopfschmerzen bekommen, werde ich mir wohl jemanden suchen müssen, den ich verklagen kann ;-)

    Spaß beiseite. Als Autor sind Rezensionen unheimlich wichtig für mich und ich freue mich über jeden, der sich die Mühe macht, eine solche zu schreiben. Natürlich gibt es auch negative Rezensionen, denn die Geschmäcker sind verschieden, was auch gut ist.

    Selbst Schriftsteller wie Hemingway, Rowling oder Follett haben bei amazon einige 1-Sterne-Bewertungen. Ich habe jedoch nie davon gehört, dass diese (außer Hemingway, der ja leider nicht mehr unter uns weilt), sich die Mühe gemacht und deshalb einen Anwalt konsultiert haben.

    Würde jeder meine Romane lieben, säße ich jetzt nicht hier, sondern auf meiner eigenen kleinen karibischen Insel und würde am Strand in der Sonne liegen.

    Ich kann doch niemanden zwingen, meine Geschichten in den Himmel zu loben, oder diese, bei Nichtgefallen, zu Ende zu lesen. Wenn jemand meine Bücher nicht mag, dann muss ich damit leben. Kritik und Lob gehören nun einmal zusammen. Ein Autor muss beides akzeptieren. Lob bestärkt mich in dem was ich schreibe und Kritik motiviert mich, es noch besser zu machen.
    Klar gibt es auch Rezensionen, die nur unverschämt und beleidigend sind, aber das ist bei Myriel meiner Meinung nach nicht der Fall.

    Ich selbst habe schon einige Bücher beiseitegelegt, weil mir ein Buch einfach nicht gefallen hat. Warum soll ich mich durch einen dicken Schinken quälen, wenn mir der Schreibstil oder die Story nicht zusagt? Schließlich ist es meine wertvolle Freizeit, die ich damit vergeude. Und es wird ja wohl noch erlaubt sein, sich zu einem abgebrochenen Buch zu äußern oder es zu bewerten.

    Waren wir nicht alle schon einmal in einem Restaurant, wo uns etwas serviert wurde, was uns absolut nicht geschmeckt hat? Haben wir brav unseren Teller aufgegessen, obwohl es furchtbar war, oder haben wir nach ein paar Gabeln den Teller zur Seite geschoben? Und wollte man uns anschließend verklagen, als wir dem Kellner mitteilten, dass es uns nicht geschmeckt hat? Wohl kaum!

    Wir leben immer noch in einem Land, in dem Meinungsfreiheit herrscht und wenn ein Autor nicht mit Kritik umgehen kann, sollte er von einer Veröffentlichung absehen.

    Also Myriel, Kopf hoch und nicht einschüchtern lassen!

  235. [...] ich mir diese Story (mehr hier) gebe, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Das ist ein derber Angriff auf die Meinungsfreiheit. [...]

  236. Geologe sagt:

    Zeichen von Souveränität wäre:
    “Was kuemmert / juckt es die (stolze / deutsche) Eiche, wenn sich ein / eine / der / die / das Borstenvieh / Eber / Sau / Wildsau dran / daran / an ihr wetzt / reibt?”
    Hier streift ein Kitz ein Hälmlein….*knick*

  237. Wenn ich in einem Restaurant ein Steak bestelle und mir wird nach dem ersten Bissen so übel, dass ich mich fast übergeben muss und ich dann trotzdem zur Sicherheit noch einen weiteren Bissen zu mir nehme, um ja sicher zu gehen, dann darf der Koch, wenn ich es zurück gehen lasse, nicht mit dem Hackbeil rauskommen und mir vorwerfen, ich dürfe nur Kritik üben, wenn ich es vollständig gegessen hätte und außerdem seit mindestens dreizehn Jahren für mindestens zwei Gourmetzeitschriften in Europa und Asien schreibe. Und auch eine Restaurantleiterin, die mir hinterher mit Rauswurf droht, mir ungefragt meinen Mantel bringt und meine Frau laut brüllend eine Schlampe nennt, wird daran nichts ändern. Wenn der Koch das hinterher dann auch noch in seiner Speisekarte veröffentlicht, mich darin über die Maßen beleidigt, muss sich nicht wundern, wenn niemand seiner Gäste mehr sein Steak bestellt und irgendwann die Gäste überhaupt nicht mehr ins Restaurant kommen.
    Darum: Mach weiter, Myriel, wir Rezensenten stehen über solchen Möchtegernautoren!

  238. Na ja … im Anfang meines Autorenlebens hätten mich Negativrezensionen auch genervt.
    Inzwischen habe ich gelernt, dass Lesen und Empfingen sehr subjektive Eigenschaften sind. Solange Kritiken ohne Beleidigungen vorgetragen werden, habe ich gar keine Probleme damit. Wenn sie beleidigend sind, erwarte ich, dass Roß und Reiter genant werden – ausschließlich, damit ich angemessen zurücktreten kann.
    Ich habe das schon sehr erfolgreich praktiziert.

  239. Johanna sagt:

    So weit kommt’s noch !
    In Deutschland gibt es Meinungsfreiheit, da kannst du schreiben was du willst Muriel!
    Und außerdem hast du ja wirklich nur sein Buch kritisiert, das er ja immerhin veröffentlicht hat, und damit hast du auch ein Recht. Von wegen du sollst dich an deine “Fantasy- Literatur” halten, Twin Pryx gehört ja dazu! Oder wo will man sonst Bücher über Dämonen eingliedern? Und Dracula? Was ist mit sirone? Er kann dich deswegen nicht einfach anklagen. Wenn der Herr Asht mit solchen Rezensionen Probleme hat, dann soll er gefälligst keine Bücher mehr schreiben, er kann ja mit Kritik nicht umgehen.
    Dann kann er auch gleich die Leute von Amazon verklagen, hier gibt es ähnliche Kritiken : http://www.amazon.de/TWIN-PRYX-Zwillingsbrut-John-Asht/dp/3940932094/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1327239922&sr=8-1

    Und die Frau Rode ist auch im Unrecht, schließlich hast du mehr als einmal darauf hingewiesen, das du das Buch nicht ganz gelesen hast. Und jeder der ein Buch schon mal gelesen hat kann etwas dazu sagen, nicht nur Leute aus einem Verlag. Am besten finde ich dieses: ” Artikel 5 des Grundgesetzes gibt Ihnen noch lange nicht das Recht, Wirtschaftskriminalität zu betreiben, indem Sie willkülich den Verkauf eines Produktes boykottieren. ”
    Du boykottierst nicht den Verkauf des Buches, immerhin hat jeder seine eigene Meinung! Trotz schlechter Kritiken habe ich schon großartige Bücher gekauft, und konnt nicht damit überein stimmen. Und das Rode den Börsenverein des Deutschen Buchhandels informieren möchte, ist völliger Blödsinn. Die können auch nichts machen, weil man Deutschland seine Meinung frei veröffentlichen darf. Abgesehen davon ist die Unterscheidung von “fantastischer Abenteuerroman” und “Fantasy- Lektüre” unnötig. In beiden Genres geht es um magische, fantastische Figuren, da soll Frau Rode sich nicht pikiert geben. “Ein Buch mit über 900 Seiten ernsthaft bewerten zu wollen, obwohl man gerade mal 90 Seiten gelesen hat, ist nicht nur höchst unprofessionell, es zeigt auch, dass hier jemand Internetforen missbraucht, um den Autor oder den Verlag anzufeinden” – Wenn sich hier einer unprofessionell verhält, dann ja wohl der Verlag. Bei der Rezension wird keinesfalls der Autor oder der Verlag angefeindet, sie nämlich völlig wertungsfrei was diese angeht. Eigentlich verstehe ich Frau Roder sogar so, dass sie andere Autoren und Verläge anfeindet. Wenn hier jemand rechtlich belangt werden kann, dann der Roder Verlag und John Asht, immerhin kommen von beiden Beleidigungen.

    Ich wollte eigentlich Twin- Pryx lesen, aber nach solchen Kommentaren kann das Buch noch so gut sein, ich werde es mir auf keinen Fall zulegen. Geschweige denn andere Bücher des Roder- Verlags oder von John Asht.
    Wenn man Twin- Pryx Rezension bei Google eingibt, bekommt man viele andere Websides die ähnlicher Meinung sind.

    Liebe Grüße und lass dich nicht einknicken, Myriel!
    Johanna

  240. Geologe sagt:

    Wer beleidigt, deklassiert sich selbst.
    Es zeugt von Grösse, wenn man sich nicht unter Niveau provozieren lässt.

  241. TK sagt:

    Who the f..k is John Asht?

    Bin zufällig über Twitter auf diesen Sachverhalt gestossen und musste laut loslachen. Wenn der gute Herr Asht soviel Ahnung vom Fantasy-Schreiben hat wie von der Juristerei, bei letzterer nämlich keine, dann braucht man es überhaupt nicht zu lesen.

    Das Gericht möchte ich sehen, welches sich anmasst subjetive Kritik in einen wenigstens moralisch normativen Rahmen zu giessen um gegen Myriel wenigsten wegen böser Niedertracht und Rufschädigung (welchen?), zu urteilen.

    Lt. Amazon Biografie war Herr Asht Abenteuerer und wie ich an seinem Blogpost lese, ist er das immer noch.

    Und Frau Roder macht die Jane des Tarzans

    Selten so gelacht …hahahahaha

  242. [...] hat mich in dem ganzen Drama in erster Linie Myriel, die den ganzen Rummel um ihren Leseeindruck sehr gelassen nahm. Chapeau! Ich hätte das nicht so entspannt [...]

  243. Fabian sagt:

    Schönes Beispiel für den Streisand-Efffekt. http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt

    Und: rechtlich kann man dem natürlich sehr gelassen entgegenblicken.

  244. Melanie S. sagt:

    Das Ganze erinnert mich an den Fall Jacqueline Howett. Hier nachzulesen: http://booksandpals.blogspot.com/2011/03/greek-seaman-jacqueline-howett.html (allerdings in englischer Sprache).

    Klar ist negative Kritik schwer verdaulich, aber zum Autorenleben gehört auch das dazu. Und wenn man bereit ist zu veröffentlichen, sollte man auch bereit sein, mit Kritik professionell umzugehen.

    Just my two cents.

  245. Domi sagt:

    Wirtschaftskriminalität, “geschäftsschädigende Verleumdung” wäre, wenn ich behaupten würde, dass John Asht über seine Verhältnisse leben würde, mit seiner Verlegerin ein Verhältnis habe und der Verlag sich mit diesem Buch vor dem Ruin retten wolle. Da ich das aber, auch wenn einiges für diese hahnebüchene Spekulation sprechen würde, nicht behaupte, verleumde ich auch niemanden geschäftsschädigend.

    Literaturkritik ist eine Meinungsäußerung über Literatur, die wiederum ein Produkt der Meinungsäußerung ist. Jedes Gericht würde eine Klage des Verlages ohne Verhandlung und nur mit der nötigsten Beachtung abweisen.

    Hingegen würde eine Klage wegen geschäftsschädigender Verleumdung gegen den Autor selbst sehr wohl Erfolg haben, wenn er wie auf Facebook schreibt: “[...] ich bekomme Inbox soviele Zusprachen von Autoren die es ebenfalls satt haben, Geschenke und Gelder an kriminelle Rezensenten zu zahlen für positive Kritik.” – Hier geht es nicht mehr um eine Meinungsäußerung, sondern um eine (verleumderische) Tatsachenbehauptung im Zusammenhang mit dem Beruf der Rezensenten, also geschäftsschädigend.

    Dann schreibt er: “Die Pseudeliteraten, die sich gegenseitig die Werke loben ohne sie überhaupt gelesen zu haben” – gerade so wirken allerdings auch einige der Rezensionen beim derzeit größten Online-Buchhändler der Welt. Und das wiederum – ist eine Meinungsäußerung.

    Ich kann nur alle Literaturkritiker ermutigen, sich die Courage zur Meinungsfreiheit nicht durch Einschüchterung und zweifelhafter PR-Praktiken nehmen zu lassen. Allein schon rechtlich entbehren sie jeder Grundlage. Ich kann auch an alle Literaturliebhaber nur appellieren, das Werk wegen des Umgangs von Autor und Verlag mit der Meinungsfreiheit (auch als ihre eigene Geschäftsgrundlage!), und auch wegen der Meinung vieler lesender Kritiker, im Zweifel im Regal stehen zu lassen. Bitte unterstützen Sie die Meinungsfreiheit!

  246. Idgie sagt:

    @George Tenner: Jeder darf doch genervt, beleidigt, verletzt, sauer sein… Aber wie man dann reagiert, ist eine ganz andere Geschichte.

    Mich interessiert das Buch nicht (ist nicht mein Genre), aber Meinungsfreiheit schon. Ich befürchte, die peinlichen Kommentare von Autor und Verlag sollen die Verkäufe ankurbeln (schlechte Publicity ist auch Publicity)… Hoffe, die Kritikerin (das ist kein geschützter Begriff) lässt sich nicht einschüchtern. Ich persönlich werde daher diesen Link nicht weiterreichen, um dem Buch keine ungewollte Werbung zuteil werden zu lassen.

    Manche “Argumente” sind schon lustig. Erklärt mal Eurem Lehrer nach einer schlechten Note oder Eurem Trainer nach einer Niederlage, dass die Eure Leistung besser beurteilen sollten, weil Ihr soooo viel Arbeit reingesteckt habt!

  247. Nadine sagt:

    Also der Kommentar des Autors war schon ziemlich hohl (und vor allem peinlich). Ich meine, wie alt sollte man denn bitteschön sein, um sein Buch lesen zu “dürfen”, wenn ja 23 offensichtlich für ihn kein passendes Alter ist. Und woher will die Verlegerin wissen, dass du, Myriel, nicht studiert hast? Und selbst wenn es so wäre, was täte das zur Sache? Ob John Asht sein Buch nur bei Nachweis eines “geeigneten” Alters und bei Vorlage eines Uni-Abschlusszeugnisses herausgibt? Er will ja als Autor offensichtlich, dass sein Buch gelesen wird. Egal von wem. Leser da auch noch zu beleidigen und quasi als unwürdig seiner ach so herausragenden Literatur zu befinden ist ein klarer Fall von Selbstüberschätzung und ungerechtfertigter Arroganz. Beim Kommentar über die “Wirtschaftskriminalität” sowie zu dem angeblichen Aufruf zum Produktboykott (ahja…) habe ich dann auch herzlich gelacht und mich gefragt, ob sich die beiden wohl gemeinsam an illegalen Substanzen berauscht haben. Zudem muss ich noch sagen, man kann auch eine Rezension nach einer Seite schreiben. Wenn einem ein Buch nicht gefällt und dann sogar noch darlegt aus welchem Grund nicht, ist das doch vollkommen legitim. Ich muss mich ja nicht durchkämpfen, wenn ich hinein schon weiß, dass ich es nicht mag. Da fand ich den Vergleich mit dem Steak von Robert Herbig sehr gelungen.

    Mit lieben Grüßen, eine 23-Jährige Fantasyleserin mit Uni-Abschluss.

  248. Hallo Myriel,

    du kannst dich versichern, dass wir alle hinter dir stehen. Egal wie sehr sich Verlag und Autor auf den Schlips getreten fühlen, ist ein solches Verhalten einfach nicht hinnehmbar.

    Mit rechtlichen Schritten wünsche ich ihnen viel Spaß…wir der ein oder andere (vom Fach) hier auch schon geschrieben hat ist das einfach nur lächerlich.

    Da schießt sich sowohl der Verlag, als auch der Autor ein Eigentor. Selbst wenn er durch die Aktion jetzt mehr Bücher verkauft wird ihn diese Geschichte auf kurz oder lang den Kopf kosten….und gerade der Verlag sollte sich über seinen Ruf noch viel mehr Gedanken machen!

    Lass dich nicht unterkriegen!

  249. misa sagt:

    Nun habe ich mich durch die ganzen Kommis ebenfalls gekämpft und kann mich allen anschließen, da ich ebenfalls Bloggerin bin.

    Liebe Myriel, ich wünsche dir ganz ganz viel Kraft. Wie du sehen kannst, stehen wir alle hinter dir, Leser, Mitblogger, Autoren und viele viele andere mehr. Auch andere Autoren bloggen darüber und äußern sich über dieses unmögliche Verhalten.

    Ich drück dich mal ganz lieb.
    Misa♥

  250. Doro Bach sagt:

    Ich habe mich jetzt mit immer weiter runterfallendem Unterkiefer durch diesen Blog gelesen und befürchte, dass das Kopfschütteln, das sich dabei bei mir einstellte, nie wieder weggeht.
    Dieser John Asht (Ja, wer ist das überhaupt? Muss man den kennen, so wie Jules Verne oder Steven King?) ist ja wohl von allen guten Geistern verlassen! Auf eine durchaus sachlich vorgebrachte Kritik dermaßen überzogen und biestig zu reagieren, das ist doch unterste Schublade und zeugt meiner unmaßgeblichen subjektiven Meinung nach nur von einem: Gravierender Mangel an Selbstbewusstsein und Kritikfähigkeit.
    Ich will mich jetzt nicht weiter über Persönlichkeit und Auftreten des Herrn auslassen, denn da ist die Gefahr, unsachlich zu werden, bei mir eindeutig zu groß, aber eines weiß ich: Noch nie im Leben habe ich ein derart klassisches Eigentor gesehen wie in diesem Fall, Vorlage von der Verlegerin.

    Myriel, bleib cool, denn so dumm, wie es unsereiner braucht, kann einem so ein Knilch gar nicht kommen!

  251. Katharina sagt:

    Mensch Myriel!
    Ich hoffe, dass ich demnächst auch mal ein richtig schlechtes Buch erwische, damit ich darüber negativ schreiben kann und mein Blog genauso erfolgreich wird ;-)

    Verstehe mich nicht falsch, ich bin absolut auf deiner Seite und kann es gar nicht fassen, was Autor und Verlag sich hier geleistet haben. Ein einziges Armutszeugnis!

    Ich glaube sowohl einige Verlage, als auch viele, viele Autoren müssen sich noch an das Internet und seine Möglichkeiten gewöhnen. Viele kommen eben nicht damit klar, dass JEDER seine eigene Meinung zu einem Buch veröffentlichen kann, egal ob in einem Blog, bei Amazon, Facebook oder sonstwo. (Übrigens: Euch passt eine Meinung nicht? Vielen Lesern passt es nicht, dass ihr manchmal aus 5-teiligen Reihen mal eben 10 Teile macht, weil das mehr Geld in die Kassen spült. Werdet ihr deswegen angepöbelt und beleidigt?)

    Ich selbst war mal Chefredakteurin eines Literatur-Online-Magazins und mir ist sowas auch mal passiert – dass die Autorin mich wegen eines Verrisses beleidigt und mir mit rechtlichen Schritten gedroht hat. (Wohl gemerkt, hatte ich sogar das ganze Buch gelesen, hihi.) Aber der Verlag hat sich daraufhin bei uns entschuldigt, wie es sich gehört.

    Eigentlich müsstest du den Verlag verklagen, wegen Rufschädigung oder was. Das ist ja wohl eine Frechheit, ohne ersichtlichen Grund jemandem Wirtschaftskriminalität und andere Verbrechen zu unterstellen, kaum zu fassen.

    Ich weiß nur:
    ICH schreibe weiter Rezensionen.
    ICH schreibe weiter auch negative Rezensionen.
    ICH nenne meine Rezensionen auch “Rezensionen”, auch wenn ich nicht Reich-Ranicki mit Nachnamen heiße ;-)

    Lass’ dich nicht einschüchtern und mach’ weiter wie bisher :-)

  252. Debbie sagt:

    Hey Myriel! ;-)

    Nachdem ich mir 75% der Kommentare hier durchgelesen habe (mehr ging einfach nicht xD), möchte ich dir auch noch sagen, dass du natürlich absolut im Recht bist und die Sache schön gemeistert hast. Dein kühler Kopf war ein schöner Kontrast zu den beiden Hitzköpfen! :D Ich habe mich schon lange nicht mehr so dermaßen fremdgeschämt! Der Autor, sowie der Verlag, kommt bei mir aufs schwarze Brett und das nicht wegen deiner Meinung! ;-) Dank der beiden Hitzköpfe konnte ich mir gut meine eigene bilden! :-)

    Jetzt muss ich aber Schluß machen, schließlich möchte ich heute noch ein paar Verlage erpressen. ;-)

  253. Unglaublich! Da ist aber jemand sehr unentspannt… Ich bin über einen Autor (die Verlegerin würde ihn wahrscheinlich eher Märchenonkel nennen) auf diese Geschichte gestoßen. Die Literaturszene wird diesen gelungenen Start von Autor und Kleinverlag mit Sicherheit entsprechend würdigen. Ich habe mal auf Verlags- und Autorenseiten mal reingelesen was die so schreiben. Mir ist folgendes aufgefallen:
    1. Ein Buch kann nach 90 Seiten noch nicht bewertet werden? Der Verlag verlangt eine Leseprobe von 30-40 Seiten, viele Literaturpreise verlangen das in ihrer Vorauswahl ebenfalls. Für eine Vorentscheidung ist dies ja teilweise auch sinnvoll…
    2. 90 Bücher im Jahr zu lesen und zu rezensieren erscheint Herrn Asht unmöglich…Lieber Herr Asht, dass sind alle 4 und nicht 3 Tage ein neues Buch… Das Jahr hat mehr als 270 Tage! Begeisterte Leser schaffen das. Ich hoffe sie lernen solche Leser auch noch kennen…
    3. Dies sei laut § 15 UWG “Geschäftlicher Verleumdung”:
    Liebe Myriel, bitte lass dich nicht einschüchtern. Der Autor schießt hier nur mit Platzpatronen!
    Der von dem Autor zitierte Paragraph passt so überhaupt nicht. (§ 15 UWG) Da geht es um die möglichen Einigungsstellen im Falle einer Verleumdung… Das ganze Gesetz richtet sich eigentlich gegen unlauteren Wettbewett, insbesondere durch irreführende Werbung…

    Ich nehme an, da wird eher versucht eine Werbekampagne aus einer schlechten Rezi zu machen, darauf müsste dann allerdings hingewiesen werden, denn es ist strafbar, wenn jemand “den Werbecharakter von geschäftlichen Handlungen verschleiert” § 4 (3) UWG

    Sollte der Autor jetzt tatsächlich mehr Bücher verkaufen, könntest du ihn dafür gerne verklagen…

    2 Dinge sind hier nun passiert:
    1. Ein Autor und ein Verlag machen sich gerade sehr unbeliebt in der Literaturwelt.
    2. Eine größere Solidarisierung mit einem gelungenen Literaturblock, der dadurch hoffentlich der eigentliche Gewinner sein wird!

    Liebe Myriel, liebe Literaturkritiker,

    alle die in der Szene arbeiten wissen, dass es sehr schwer ist objektiv über ein Buch zu urteilen, sei es bei der Entscheidung von Verlagen, Jurys für Literaturpreise oder einer einfachen Rezi. Hier unterlaufen uns allen hin und wieder Fehler. Das gehört dazu. Nichts desto trotz sind wir alle dankbar für jene, die sich um gute Literatur bemühen. Egal ob sie studierte Germanisten, Journalisten, Verleger oder einfach nur begeisterte Leser sind. Ich bin froh in einer Zeit zu leben in der ich nur auf die Meinung der selbsternannten Bildungselite angewiesen bin…

  254. philila sagt:

    Hab gerade auf Lovelybooks den Link hierzu gesehen – das ist wirklich eine Unverschämtheit! Wie können die sich anmaßen dir wegen deiner Meinung mit einer Klage zu drohen? Und was sie dir nicht alles unterstellen – unmöglich! Jeder hat das Recht seine Meinung zu äußern und dich zu beleidigen, nur weil dir etwas nicht gefällt – wo sind wir denn hier? Wenn der gute Herr mit schlechter Kritik nicht umgehen kann und direkt eine Verschwörung gegen ihn wittert, hätte er sich einen anderen Job suchen sollen! Aber wie man hört hilft ihm das scheinbar seine Verkaufszahlen zu steigern. Dazu kann man nur noch eins sagen: traurig und peinlich.

    Respekt, dass du da so cool drauf reagiert hast – ich hätte mich bestimmt nicht so ruhig verhalten können, wenn man mir all solche Dinge an den Kopf geworfen hätte.

  255. Ju Honisch sagt:

    Heute habe ich das erst entdeckt. Interessant. Als Schriftstellerin freue ich mich über jede gute Rezension, und wenn mal eine nicht so gut ist, dann ärgert das einen natürlich (ganz besonders, wenn man das Gefühl hat, das Buch sei nicht gelesen oder nicht verstanden worden). Das kann ich schon nachvollziehen.

    Ich denke aber doch, man sollte als Autor die Kirche im Dorf lassen. Wer will schon ausgerechnet dadurch seinen Bekanntheitsgrad steigern, dass ihm die Blog lesende Online-Welt – inzwischen schon einen Monat lang – mangelnden Realitätssinn oder Stillosigkeit vorwirft?

    Ich kenne das Buch nicht, um das es hier geht. Aber ich denke, man hat sich rein imagetechnisch keinen großen Gefallen getan, hier ein Fass auf zu machen, denn es sieht so aus, als bekäme man das Spundloch nun nicht mehr zu.

    Bücher können gut sein, auch wenn nicht jeder sie mag. Und Bücher können schlecht sein – und trotzdem internationale Bestseller. Es wäre schön, wenn alle Bücher allen gefallen würden. Aber es ist nun mal nicht so. Damit müssen wir Autoren eben leben.

  256. TeichDragon sagt:

    Liebe Myriel,

    bloß nicht einschüchtern lassen!
    Ich leider erst heute über diese Geschichte gestolpert (Danke an Kai Meyer), aber Du hast meine uneingeschränkte Solidarität.
    Ansonsten stimme ich Zorni zu:
    Es ist hier leider wieder einmal ein Beispiel dafür, daß jemand nur dann irgendetwas – egal was! – publizieren sollte, wenn er selbst vor der Veröffentlichung durch ein amtsärztlich-psychologisches Gutachten nachgewiesen hat, daß er Kritik überhaupt ertragen kann, ohne sozial auffällig zu werden.

  257. Ute sagt:

    @ Michael Petrikowski: Das sehe ich aber anders. Ich muß auch einen Teller Suppe nicht bis zur Neige auslöffeln, um feststellen zu können & dürfen, ob ich die Suppe versalzen finde.

  258. Markus Väth sagt:

    Erstens: vielen Dank für die Wortkreation “Niveaulimbo”! Made my day…

    Zweitens: Beide Seiten machen sich hier lächerlich. Eine Rezensentin, die ein Buch nicht einmal fertig liest? Und ein Autoren-/Verleger-Tandem, das testosterongesättigt mit Kanonen auf Spatzen schießt? Hier setzen alle ihren Ruf aufs Spiel.

  259. piubella sagt:

    Liebe Myriel
    dein Blog gefällt mir, und nicht nur mir:-)
    Über dieses, eigentlich lächerlich gewordene Thema bin ich durch eine Diskussion bei Lovelybooks und die FB-Seiten von andere Autoren gestoßen.

    Im Allgemeinen sind sämtliche Beleidigungen, die hier seitens des sogenannten Autors und des Verlages an uns, die “dumme Leserschaft” verteilt werden, allein schon eine Sammelklage wert.
    Ob ein so unbedeutender Autor und ein so unbekannter, junger Verlag das finanziell verkraftet, sei dahingestellt.

    Lass dich nicht einschüchtern!
    Hinter dir steht eine geballte Leserschaft, die nicht so dumm ist, sich für dumm verkaufen zu lassen durch geistloses Geschwätz eines von allen guten Geistern verlassenen Autor:-)
    LG

  260. Geologe sagt:

    Zu Markus Väth:
    das sehe ich anders (schrieb ich schon 14.20 Uhr heute):
    Es kann aber nicht sein, dass ein Autor zu Beginn des Buchs nur Grütze schreibt, und sich zum Ende hin auf Nobelpreisniveau befindet.
    Wäre dem so, so würde er den schlechten Beginn korrigieren.
    Also bitte.

    Und zur anderen Fraktion: bei Hunden sagt man dazu Angstbeisser.
    Wo ist Martin Rütter wenn man ihn so bitter nötig hat?
    :o)

  261. [...] Asht, der zutiefst gekränkt in seiner Ehre in seinem Blog zu einer neuerlichen Retourkutsche gegen Myriel ausholt. Und sich vollends lächerlich macht, unter anderen mit der Nennung des Paragraphen 15 [...]

  262. @ Richard Haxel:

    Der Autor bezieht sich in seinem Blog augenscheinlich auf den § 15 der alten Fassung des UWG, die bis 2004 in Kraft war. Der Gesetzgeber hat in seiner Novelle 2004 diesen § 15 gestrichen und die Nummer 15 neu zugewiesen, da nach seiner Auffassung die Vorschriften in StGB § 187 (“Verleumdung”) auch für wettbewerbsrechtliche Angelegenheiten ausreichend sind.

    In § 15 UWG alt und § 187 StGB ist jedoch von “Verleumdung wider besseren Wissens” die Rede, d. h. der (potentielle) Schädiger muß von der Unwahrheit seiner getätigten Behauptungen überzeugt sein.

    Die Rezension beinhaltet jedoch weder unzutreffende objektive Tatsachenbehauptungen noch sog. “Schmähkritik”, auch ein “Aufruf zum Warenboykott”, wie ihn der Kommentar von Antje Roder vermutet, ist nicht ersichtlich; negative Geschmacksurteile sind von Autor und Verlag hinzunehmen.

  263. Leseratte sagt:

    Kaum zu glauben was hier ab geht …
    Ich kann Autor und Verlag nicht verstehen!
    Myriel Viel Glück!

  264. sarah sagt:

    Ich mag deinen Blog gerade weil du so ehrlich bist. Sind leider nicht alle. Von daher lass dich nicht unterkriegen..

  265. nomadenseele sagt:

    Ich habe den Artikel auf meinem Blog zurückgezogen, weil ich zu dem Schluss gekommen bin, dass ich weder für den Autor, die Verlegerin noch den Verlag die Werbetrommel rühren möchte – jedes Buch, welches deswegen gekauft wird, weil Leser über die Empörungsartikel darauf aufmerksam werden, ist eines zu viel.

    Ich möchte anderen nicht reinreden, was sie zu bloggen haben, aber vielleicht sollten sie einmal darüber nachdenken, dass es ein Riesenfehler ist, das Buch bekannt zu machen.

  266. nomadenseele sagt:

    Ich meine, wie alt sollte man denn bitteschön sein, um sein Buch lesen zu „dürfen“, wenn ja 23 offensichtlich für ihn kein passendes Alter ist. Und woher will die Verlegerin wissen, dass du, Myriel, nicht studiert hast? Und selbst wenn es so wäre, was täte das zur Sache? Ob John Asht sein Buch nur bei Nachweis eines „geeigneten“ Alters und bei Vorlage eines Uni-Abschlusszeugnisses herausgibt?
    _____

    Ich finde es erschreckend, wieviele auf die Äußerung des Autors abfahren, man müsse Literaturwissenschaften, Kreatives Schreiben ect. studiert haben, um eine Rezi schreiben zu können.

    Ja, viele meine Rezis sind sehr dünn, einige sich recht gut gelungen, denke ich. Ich lasse mir da gar nichts an den Kessel flicken und ich fühle mich durch diese Aussage auch nicht beleidigt.

    Habt einfach mal ein bisschen mehr Selbstbewußtsein!

  267. Susanne sagt:

    OMG – Leute! Niemand muss ernsthaft ein Buch zu Ende lesen müssen, bevor er es bewerten darf. Hallo? Kein Verlag, der ein Manuskript kauft, lässt sich das ganze Werk zuschicken und liest es erstmal zu Ende – der erste Eindruck der Leseprobe – im Allgemeinen 30 Seiten – reicht dafür vollkommen aus. Im Fall von Herrn Asht bitte ich mal jeden, der hier “man muss doch erst mal auslesen” kräht, sich die Leseprobe auf der Seite des Roder Verlages mal anzusehen. Und wer dann noch behauptet, man müsse mehr als dreißig Seiten davon konsumieren, der hat den Schuss nicht gehört. MIR reichen für ein “O Gott, NEIN!” drei Absätze!

  268. Rocio sagt:

    Hallo Myriel, ich habe deinen Blog gerade eben entdeckt und wollte nur sagen, dass ich es super finde, dass du dich nicht von solch unverschämten Drohungen einschüchtern lässt! Weiter so!

    Und an Herrn Asht:
    eine schlechte Rezension hätte mich nicht vom Kauf ihres Buches abgehalten. Ihre Kommentare auf dieser Seite führen allerdings dazu, dass ich eine großen Bogen um all ihre Bücher machen werde.

  269. Josephine sagt:

    Jeder potenzielle Käufer, der zuerst die Leseprobe liest, wird sich den Kauf wohl zwei Mal überlegen. Myriels Leseeindruck war ehrlich und subjektiv, basiert aber auch nicht auf nichts!

    Nachdem ich bereits vor der Hälfte der Leseprobe (!) gescheitert bin, weil der Text bis dahin einfach unlesbar ist, bin ich umso mehr beeindruckt, dass hier überhaupt bis Seite 90 gelesen wurde.

    Ich denke, hier ist diese magische Grenze erreicht, wo sich ein Autor – selbst wenn er gute Bücher schreiben würde – selbst ins Aus bugsiert hat und viele, viele Menschen seine Bücher nicht kaufen wollen, alleine wegen seines Benehmens. Oder Mangel desselben.

  270. Wowwww, also ich bin etwas sprachlos. Ich bin durch einen Bericht eines Forums auf das ” Drama”hier aufmerksam geworden und ich bin etwas baff über einen solch unprofessionellen Autor und die Frechheit die er und seine Verlegerin besitzen.
    Ich habe deine Meinung zu dem Buch gelesen und mich würde dieser “Verriss” nun nicht unbedingt davon abhalten ein Buch zu lesen wenn es mich interessiert. Was mich allerdings davon abhalten würde, wäre der Kommentar des Autores und die weiteren Kommentare auf seinem Blog, Facebook und und und.
    Bei Amazon sind 7 Rezis verfasst worden, davon 4 Rezis mit 5 Sternen und 3 Rezis mit einem Stern. Amazon Bestseller-Rang: Nr. 293.765
    Das hört sich doch sehr nach einem erfolgreichen Buch an.
    Das der Autor leider keinerlei Kritik verträgt macht es auch nicht besser. Aber schön das er es Positiv sieht und er sich einbildet das dieses Theater ihm gute Erfolgzahlen bringt.
    Hoffen wir mal das er nicht weiter unter einem anderem Namen Bücher schreibt und wir “pubertierende Hobbyleser und Kritiker” sie lesen und wieder negative Beiträge darüber auf unseren Blogs verfassen ;)
    So nun lese ich mal den Blog des Autor durch.
    Übrigens bin ich nun auf deinen Blog aufmerksam geworden und werde ich natürlich weiter verfolgen
    Liebe Grüsse Steffi
    Lass sich nicht unterkriegen

  271. TeichDragon sagt:

    @nomadenseele:
    Bei dieser Art von “Reklame” habe ich eigentlich keinerlei Angst das Aufgrund der hier vorliegenden Fakten auch nur irgendjemand mit halbwegs gesundem Menschenverstand jemals auch nur noch ein einziges Buch dieses sog. “Autoren” oder dieses Verlages kauft.

    In diesem Falle dürfte der Spruch “Jede Reklame ist gute Reklame” nicht greifen. Und man darf solche Dinge nicht einfach totschweigen, insbesondere nachdem der “Autor” dermaßen persönlich wird, unter der Gürtellinie argumentiert und meines Erachtens fast den Aufruf zu einer strafbaren Handlung online gestellt hat.

    Da halte ich lieber mit Martin Niemöller.

  272. PhantaNews sagt:

    Sehr schöne und souveräne Reaktion, Myriel. Laß’ Dich nicht unterkriegen. Die Texte der beiden sprechen für sich – sie qualifizieren sich darin bereits mehr als hinreichend selbst ab.

    Witzig ja auch, dass nun nahezu die gesamte Buch-Blogosphäre laut den meiner Ansicht nach auf schweren Realitätsdefiziten einzustufenden Aussagen des Herrn gekauft ist. Bin gespannt, was er als nächstes raushaut. Wo ist nur mein Popcorn? :)

    Ich denke jetzt mal darüber nach, wie ich einen Artikel verfasse, ohne dadurch Werbung für Verlag oder Autor zu machen. :)

  273. PhantaNews sagt:

    basierenden … da fehlt ein basierenden hinter einzustufenden. Ich sollte langsamer absenden, oder zumindest versuchen, mein Gelaber nochmal gegen zu lesen… ;)

  274. Deborah C Winter sagt:

    Hey :)
    Mensch, habe auch über Facebook das ganze hier erfahren. Ich bin geschockt! Ich bin selbst Autorin und wäre das mein Buch gewesen, hätte ich es zwar schade gefunden (dich vielleicht angeschrieben um dich nochmal neugierig zu machen ;) ) aber so eine Reaktion? Ich bin wirklich schockiert! Und anstatt das der Verlag den Autor zurückpfeift wird hier noch gedroht, ich kann es einfach nicht glauben.
    Deine Rezension hätte mich eher neugierig auf das Buch gemacht, da du ja dennoch von der Geschichte erzählt hast. Aber nach DEN Reaktionen werde ich einen Kilometerweiten Bogen um den Autor und den Verlag machen. Das geht ja mal gar nicht! Meinungsfreiheit :)!!!!!!!!!

  275. nomadenseele sagt:

    @nomadenseele:
    Bei dieser Art von „Reklame“ habe ich eigentlich keinerlei Angst das Aufgrund der hier vorliegenden Fakten auch nur irgendjemand mit halbwegs gesundem Menschenverstand jemals auch nur noch ein einziges Buch dieses sog. „Autoren“ oder dieses Verlages kauft.

    ______

    Meine ganz persönlichen Erfahrungen (und ich erkenne leider sehr viele Parallellen zwischen Herr Asht und dem Typen, der unbedingt meine Aufmerksamkeit wollte), sagen mir, dass man solche Leute am besten totschweigt.

    Ich möchte diesen Schmutz auch nicht mehr in meinen Blogs haben, dass hatte ich in meinem WoW-Blog schon für meinen Geschmack zu lange. Auch mein Literaturblog ist sicherlich nicht das tiefsinnigste, aber ich habe mir vor einiger Zeit vorgenommen, mich nicht mehr zu anderen Blogs oder Personen zu äußern werde und ich ich ärgere mich mehr über mich selbst, wenn ich mich dazu hinreißen lasse, als über die entsprechende Person.

    Ich bin auch niemand, dem es etwas bringt, mit der Meute zu heulen. (Obwohl ich es schrecklich finde, was Myriel passiert ist). Ich gebe zu, dass war 1-2 Tage ganz witzig, aber damit habe ich mein Pulver verschossen. Ich empfinde inzwischen mehr Mitleid für Leute wie den Autor und die Verlegerin, die sich auch nicht selbst gemacht haben.

    Ich fühle mich desweiteren auch nicht angegriffen – we wohl viele hier – wenn Herr Asht schreibt, ich wäre nicht würdig genug (seine) Bücher zu lesen und zu rezenieren.

    Ich möchte noch einmal ausdrücklich betonen:

    Ich stehe hinter Myriel, die etwas erleben musste, was sich hier niemand wünscht und wenn die Facebook-Gerüchte stimmen, bis in den strafrechtlichen Bereich hinein.

    Aber ich bin niemand, der sich in einer Meute wohl fühlt und ich komme mich mißbraucht vor, wenn ich für dieses Buch indirekt Werbung mache.

  276. Ich habe mir nun mal den Blogeintrag des Autors durchgelesen und muss sagen, Wow was hat er eine Fantasy.
    Vielleicht sollte auch er einen Bagatellroman veröffentlichen oder sich mit einem neuen Namen, vergessen, er hat ja noch 4 Andere, am Genre Humor versuchen. Wer die Kommentare hier verfolgt hat, weiß wohl auch das Myriel beim versenden ihrer Adresse nicht auf Buchpakete oder Präsente hoffte. Leider hat er vergessen zu erwähnen das er die Bloggerin durch freche, ablassende Kommentare die Bloggerin beleidigt hat. Und leider kann man dies auch noch hier lesen. Im Gegensatz zu ihm und seiner unprofessionellen Verlegerin ist Myriel neutral geblieben.
    Gut finde ich diesen Satz ” Vor allem aber wird sie darauf aufmerksam gemacht, dass sie ein Buch von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen habe (sorgfältig), bevor sie überhaupt eine Kritik zu veröffentlichen gedenkt. Es wird der Möchtegern-Literatur-Kritikerin ein Termin gestellt, ihre Rezension nach branchentypischen Richtlinien umzugestalten.”
    Dann schreibst du einfach das du das Buch super toll fandest, es aber leider nicht weiterlesen konntest, da du von den Protagonisten, dem Schreibstil und der Geschichte sooooo begeistert warst. :)))) Jiepie yeah
    Wenn dies zu seiner Verkaufsstrategie gehört, dann Prost Mahlzeit. Ich glaube kaum das auch nur ein Buchblogger jemals wieder ein Buch von ihm in die Hand nimmt.

  277. WolfBooks.de sagt:

    Hallo :)

    Zum einen, jetzt kennen noch mehr Leute deinen tollen Blog, zum anderen: wow, was gibt es doch für armselige Autoren! Fand deine Rezension richtig und ich kann selber auch nicht jedes Buch “durchstehen”. Herr Asht sollte einmal darüber nachdenken, ob sein Köder / Buch den Fischen/Lesern schmeck, bzw. seine ungefestigte Persönlichkeit.

    Egal ob du das Buch jetzt überlobt oder zerissen hättest, so ein Autor ist doch einfach durch und seine Verlegerin auch, ich würd das Buch nicht mal wegen der schlechten Presse lesen! Wenn das jetzt ein BOD-Autor gewesen wär, aber von Roder hätt ich mir mehr erwartet…

    Lieber Herr Asht, Sie verfolgen bestimmt diese Kommentare, vielleicht wäre der Titel des nächsten Buches “Fremdschämen” und handelt von einem überspannten Autor, der mit seiner Verlegerin die Leser verfolgt?

    Einfach mal Tee trinken, entspannen und dann bei Myriel entschuldigen. Eine Schande für alle Autoren!

  278. merzmensch sagt:

    Myriel, Du hast meine volle Unterstützung!

    Also, abgesehen von all diesen absurden Klagedrohungen… – was für Stil hat der Herr Autor, mannomann… “Ein Lächeln huschte über ihr Antlitz und vertrieb die Anspannung aus ihrem Gesicht, die noch vom Traum verblieben war” (Seite 21) etc. etc. etc. Und dann schreibt er hier über “gehobene Literatur”… Zum Glück gibt es so etwas wie Leseproben heutzutage…

    Solche Figuren rufen gerne bei BILD an und warnen über Rubikon. Viel sympathischer sind mir Autoren, die mit Kritik leben können. Die sich an ihren Büchern konzentrieren, und nicht an sich selbst.

  279. nomadenseele sagt:

    Entschuldigung für die Rechtschreibfehler, ich sollte noch einmal gegenlesen oder meine Beiträge in Word tippen ;-) .

  280. [...] sehr empfindlich bin, aber ich habe das Gefühl das es tierisch brodelt in der Bloggerwelt. Eine Bloggerin wird von Autor und Verlag angegriffen weil sie ihre gut begründete Meinung zu einem Buch schreibt. [...]

  281. streuner sagt:

    Bin auch gerade über dieses Thema gestolpert und komme aus dem Grinsen nicht mehr raus :)
    Wie kann man als Autor und Verlag absichtlich eine solche Lawine lostreten? Weil man hofft, dadurch noch ein paar Bücher mehr zu verkaufen? Na – der Schuss ging aber voll nach hinten los.
    Meine Hochachtung an Myriel, nicht nur für die Rezension, sondern auch für ihre besonnene Reaktion auf die herabwürdigenden Worte durch Autor und Verlegerin. Ein Recht auf Klage hat hier ganz bestimmt nur die Rezensentin.

    Herr Asht nennt sein Werk gehobene Literatur?
    Die Leseprobe sagt mir da eindeutig was anderes!

    Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass überhaupt noch irgendjemand, der um die Vorgänge hier weiß, das Buch kaufen wird.

    In meinem Regal ist dafür kein Platz – weder für das Buch, noch für den Autor und auch nicht für den Verlag.
    Und das keineswegs wegen der negativen Rezension!

    Autoren und/oder Verlage, die der Meinung sind, dass ihre Leser und Rezensenten durch Drohungen oder grobe Beleidigungen eingeschüchtert werden müssen, sollten sich ein anderes Betätigungsfeld suchen.

    O Gott! Kann man mich dafür verklagen?
    Ich nehms gelassen und vertraue auf unsere immer noch herrschende Meinungsfreiheit!

  282. TeichDragon sagt:

    @nomadenseele:
    Keine Bange, ich wollte Dich auch in keinster Form irgendwie angreifen.
    Du hast ja zu einem gewissen Teil auch recht, dass man manche Dinge nicht weiter erwähnen sollte.

    Aber nachdem der Autor nochmal richtig heftig nach getreten hat in seinem Blog, auf eine Art und Weise die ich nur noch als ekelig beschreiben kann, dann sollte man auf so etwas hinweisen.

    Ach – er hat seinen Eintrag editiert. Doof nur, dass ich mir den weg gesichert habe, da ich so etwas schon vermutet habe.

  283. nomadenseele sagt:

    Aber nachdem der Autor nochmal richtig heftig nach getreten hat in seinem Blog, auf eine Art und Weise die ich nur noch als ekelig beschreiben kann, dann sollte man auf so etwas hinweisen.
    _____

    Ich möchte mich nicht in Einzelheiten verlieren, die hier nichts zu suchen haben, aber ich hatte mal jemanden an der Backe, dem keine Niveaulosigkeit zu tief war, nur um meine Aufmerksamkeit zu erregen.

    Ich möchte hier auch nicht Herrn Asht persönlich angreifen (und es steht mir auch nicht zu, über ihn bzw. seinen Charakter ein Urteil abzugeben), indem ich detaillierte Vergleiche anstelle, aber mir kommt das, was an Reaktionen und Gegenreaktionen aufläuft, sehr bekannt vor.

    Und ich wage vorauszusagen – immer unter der Prämisse, das ich mit meinen Vermutungen richtig liege – , das er keine Ruhe geben wird; der von ihm neu ins Netz gestellte Artikel ist so viel harmloser auch nicht und evtl. auch wieder nur ein weiterer Versuch, im Gespräch zu bleiben.

    Ich weiß, dass es für viele hier nicht glaubhaft ist, aber es gibt Menschen, die sind so ziemlich zu allem bereit (und dazu gehört auch, von anderen verachtet zu werden), wenn sie nur Aufmerksamkeit erregen.

  284. Philly sagt:

    Du hast den Blogartikel gesichert?

    Ich habe Screenshots von der (öffentlichen!!) Facebook-Seite gemacht, deren Beiträge inzwischen herausgelöscht sind.

    Wir ergänzen uns gut :)

  285. nomadenseele sagt:

    Nachtrag:

    Ich habe auch keine Lust, meine Zeit länger mit Herrn Asht und mit Gedanken über ihn zu vergeuden.

    Ich habe in seinem Blog keinen einzigen Gedankengang und keine einzige Erzählung gefunden, die ich auch nur ansatzweise nachvollziehen oder als intelligent bezeichnen kann. Es bereitet mir große Mühe, seine Texte überhaupt zu verstehen, da sie für meine Begriffe total wirr sind. Wenn das Buch auch so ist – und alleine die Inhaltsangabe spricht dafür – hätte ich es auch abgebrochen.
    Und damit ist für mich auch klar, wie es zu den Angriffen gegen Myriel kommen konnte. Und ich weiß auch, dass ich – wie weit auch immer entfernt – mit ihm keine Verbindung haben möchte; was wiederum fürs Totschweigen spricht.

  286. Hallo Myriel,

    ich bin auf deine Seite durch einen anderen Blog gestoßen, welcher über die Rezension berichtet hat. Auch habe ich mir fast alle Kommentare durchgelesen :) Ich bin eigentlich keine Leserin von Bücherrezensionen, wenn mich der Titel, der Autor und der Klapptext anspricht, lese ich kurz in ein Buch hinein und schaue nicht erst im Internet nach, ob es zu diesem Buch Meinungen gibt, denn jeder hat andere Interessen.

    Eher finde ich es dreist, was der Autor für miese Stimmung macht. Eben las ich auf Facebook, wie er die Behauptung aufstellte, dass du niemals das Buch gelesen hättest und es auch nicht vor gehabt hättest. Mir kommt es eher vor, als ob der Autor wenig Leser hatte (ich habe bei Amazon Rezensionen gelesen, ist der Autor dagegen vorgegangen?) und er mit deiner Rezension Angst hat, die Letzten könnten auch noch gehen. Wobei ja deine Rezension gute Werbung gewesen wäre und es vielleicht den einen oder anderen gegeben hätte (man weiß es ja nicht), welchem das Buch gefallen hat/ hätte. Aber so wie sich hier, auf seinem Blog und bei Facebook der Autor äußert (und nicht nur dieser), hat er sich selbst ins Aus gestellt.

    Ich danke jedenfalls für den Lesestoff und liebe Grüße aus Chemnitz!

  287. Wenn du mein nächstes Buch rezensieren möchtest, ich bin risikofreudig.^^
    Mail genügt und mein kompetenter und realitätsliebender Verlag schickt ein Rezex raus.

  288. tigercat666 sagt:

    Ich bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen, da ich normalerweise weder Fantasy noch Phantastische Literatur lese. Ich habe einige deiner Rezensionen gelesen *Hut ab* so würde ich das auch gern können.
    Wie sich Autor und Verlag in deinem Fall verhalten, zeugt nicht gerade von guter Kinderstube.
    Zum Thema * Bücher nicht zu Ende lesen*
    Maximal 100 Seiten gebe ich persönlich einem Buch, wenn es mich bis dahin nicht überzeugt, wird es abgebrochen.
    Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher.

  289. Hi Myriel,

    ich kann es kaum fassen (und bin nicht der erste, ich weiß …), dass ein “Autor” und ein “Verlag” so etwas schreiben kann zu einer Rezi. Für mich heißt das dreierlei: a) Autor wird gemieden b) Verlag wird gemieden c) Mach du weiter so! :-)

    Ein Armutszeugnis von Autor und Verlag, wie man es sich selbst heftiger nicht ausstellen könnte.

    Als ???- und Perry Rhodan-Autor hoffe ich, dass du mal eins meiner Bücher rezensieren wirst! Und wenn die negativ ausfällt, ist auch recht :-)))

  290. Ute sagt:

    Pardon, aber ich lache immer noch über Ashts absurde Argumentation. Man stelle sich vor: Stiftung Warentest, die kriminelle Vereinigung mit ihren geschäftsschädigenden Methoden – und keiner hat’s bisher gemerkt. *g*

    Inzwischen habe ich mal einen Blick in die Leseprobe geworfen. Furchtbares, klischeehaftes Geschwurbel. Da wollte sich einer gehoben ausdrücken, dessen Sprachgefühl dafür schlicht nicht ausreicht. Bis Seite 90 wäre ich da im Leben nie gekommen.

    Absolut zum Schießen ist ja der neue Nachsatz unter Ashts eigenem Blogeintrag zu dem Thema. Jou, ich nehme demnächst dann auch mal eine Hypothek auf und investiere das Geld in einen Laden, in dem ich selbstgebackene Kekse verkaufe. Und wenn die Käufer dann nicht die ganze Tüte leeressen und auch ihren Freunden vom Kauf abraten, weil die Dinger steinhart und fade sind, dann drohe ich ihnen mit dem Anwalt. Denn die sind dann schuld, wenn ich mit meiner Geschäftsidee pleite gehe! LOL

    Hätte er doch nur BWL studiert, statt Religionsdingsbums… ^^

  291. Fäntessi Laffä sagt:

    Das Agieren des Autors wird wohl bei vielen einen ähnlichen Reflex wie bei mir auslösen: igmorieren, den guten Mann. Schuß ins Knie.

  292. Wie hieß der Verlag noch mal? Ich möchte auch darüber bloggen. ;-)

  293. Jennifer sagt:

    Hi Myriel,

    ich hab nun viele der Kommentare gelesen über pudelmützes bücherwelten bin ich erst auf diese Geschichte aufmerksam geworden.

    Ja, vielleicht sollte von Seiten der Blogger “Gras über die Sache wachsen”. Ich wollte dir aber auch noch sagen, dass ich deine Bewerung des Buches sehr sachlich fand, nur weil jemand ein Buch schlecht findet gilt es nicht gleich für die ganze Welt. Ich fand auch schon Bücher gut oder schlecht, die andere viel besser oder schlechter fanden.

    Mach weiter und lass dich nicht unterkriegen. Von dem Verhalten des Autors und des Verlages würde ich mich nicht beeindrucken lassen, wenn sein Buch so gut verkauft werden würde, hätte er deine Bewerung einfach nur belächeln können.

    Viele Grüße
    Jennifer

  294. [...] voll und ganz auf Myriels Seite, sie hat sich korrekt und überlegen gezeigt. Bei mir selbst wäre mein innerer Vulkan [...]

  295. Liebe Myriel,
    da man dir ja jegliche Kompetenz abspricht, ein Buch zu rezensieren, möchte ich dir germanistische Schützenhilfe leisten (ich schieße also wie eine Zecke aus dem Busch). Morgen ist meine Abschlussprüfung (Literaturwissenschaft!) und danach würde ich gerne mein anstudiertes Wissen zur Anwendung bringen und mir das Buch zu Gemüte führen. Allerdings: Noch weigere ich mich, das Buch zu kaufen. Hast du vielleicht noch ein Exemplar, das du verleihen würdest? Ich verspreche auch hoch und heilig, mir ein eigenes Exemplar zu kaufen, falls ich nach intensiver Lektüre überzeugt bin :)
    Viele Grüße,
    Conny

  296. André sagt:

    Oh man, wie krass ist das denn bitte?? Hätte ich auch nur ein Buch vom Roder-Verlag, dann würde ich die jetzt alle zum Verkauf anbieten. Aber der gute Herr Asht und sein Verlag werden garantiert jetzt wissen, was ein Shitstorm ist ;)

  297. Beobachter sagt:

    Das Positive an der Geschichte: Das Web 2.0 bekommt mittlerweile die Aufmerksamkeit, die ihm zusteht. Wenn ein Verlag allerdings so aggressiv auf eine Rezension regiert, dann hat er die Mechanismen im Network noch nicht ganz durchdrungen.
    Zu jeder Meinung gibt es meist auch eine Gegenmeinung. Und jeder kann sich frei zum Werk äußern. Das ist der Unterschied zum Kritiker-Betrieb früher. Daß dieser heute nicht mehr ganz so einfach zu überschauen und vielleicht auch zu manipulieren ist, müssen einige Marktteilnehmer offenbar erst noch lernen.

  298. Myriel sagt:

    Hallo Cornelia,
    bist Du dir sicher, dass Du das wirklich möchtest? Vielleicht reicht ja auch schon die Leseprobe auf Amazon aus? ;-)
    Ich werde in jedem Fall mal sehen, ob ich das Bookcrossing-Exemplar, das mir zur Verfügung gestellt wurde, wieder auftreiben kann. Falls ich erfolgreich bin, melde ich mich bei dir.
    Viele Grüße
    Myriel

  299. Die Reaktion des Autore und des Verlages kenne ich bisher nur von verquasten Verschwörungstheoretikern. Passt ihnen Kritik nicht oder Argumente, wird schnell mit Klage gedroht.

    Vielleicht sollten Autor und Verlag sich einmal mit den Begriffen »Shitstorm« oder »Streisand-Effekt« vertraut machen.

    Denn auch wenn eine solche – hanebüchene – Drohung eine kurze Bekanntheit hervorrufen kann, marketingtechnisch gesehen geht so etwas fast immer nach hinten los. Schon jetzt könnte man wohl sagen, dass Autor und Verlag sich keinen Gefallen damit getan haben und sich besser auf Weiteres geschlossen halten sollten.

    Einziger Kritikpunkt, den ich ansatzweise nachvollziehen kann: Du hast das Buch nicht zu Ende gelesen. Sieht man sich aber Textproben des Herrn so an, kann man sich glatt vorstellen, warum du es nicht geschafft hast, diesen Ziegel zu Ende zu bringen. Es wundert mich, dass sich für solch schlechte Sprache überhaupt ein Verlag gefunden hat.

    Mist muss man auch als Mist bezeichnen dürfen. Nur meine Meinung. :-)

    Du hast gut reagiert. Es wird auch nichts weiter als dumme Drohungen kommen, das kennt man schon.

  300. Hallo Myriel,
    ich habe mir die Leseprobe bei Amazon schon quer durchgelesen. Aber: Morgen ist Prüfung und ich hab eigentlich grade anderes zu tun ;) Ich möchte nicht unbedingt am Rechner lesen, da ich da erstens die letzten Monate verbracht habe und ich zweitens lieber ein Buch in der Hand halte und mir ein schönes Plätzchen suche. Wir wollen ja nicht, dass eine unbequeme Leseposition zu einem negativen Gesamteindruck führt ;)
    Lg,
    Conny

  301. Wolf sagt:

    Hallo,

    na da hat der Herr Ash(?) ja mal den Streisand Effekt am eigenen Leibe entdeckt. Ein Autor, an welchem Hungertuch er bedauernswerterweise auch immer nagen mag (so stellt der Arme sich ja auf seiner HP dar), den ich mit Sicherheit auch in Zukunft links liegen lassen werde!
    Nicht wegen der Rezension, sondern wegen seiner Reaktion!

    Und:

    “[...]Meine postalische Anschrift habe ich Ihnen soeben per E-Mail übermittelt, so dass Sie Ihre Ankündigungen umsetzen können.
    Da dieser Sachverhalt somit ab morgen bei den Gerichten liegt, sind weitere Diskussionen auf dieser Seite unnötig und werden von mir unterbunden[...]”

    RESPEKT! So eine Reaktion finde ich höchst unterhaltsam. Was ich mich nur Frage, weil das alles schon etwas älter ist: Ist es bei Gericht? Oder nur heiße Luft?

    Viele Grüße

  302. Ha! Jetzt hab ichs. Roder Verlag. Dann ist wohl die Person selber die Chefin? *facepalm*
    BTW: Der Schriftsteller hat eine Seite bei Amazon:

    http://www.amazon.de/John-Asht/e/B005CZP8DW/ref=ntt_dp_epwbk_0

    … weil jemand den Echtnamen wissen wollte. Vielleicht kann man das Bild des Gesichtes Picasa vorwerfen, welches eventuell andere Namen dazu findet.
    Und nochmal BTW: Weil jemand nach Inhalt fragte, Amazon bietet einen Blick ins Buch:

    http://www.amazon.de/gp/reader/3940932094/ref=sib_dp_pt#reader-link

  303. PS: die Textproben sowie die negativen Rezensionen auf Amazon sprechen Bände.

    Die positiven Rezensionen aber erst recht. Verlage und Autoren, die so offensichtlich arbeiten, disqualifizieren sich so schon, da braucht es keine Drohungen :-)

  304. Ich möchte an dieser Stelle noch hinzufügen, dass ich nicht der Meinung bin, dass dir die Kompetenz fehlt, ein Buch zu beurteilen oder zu rezensieren. Literaturverständnis hat zum großen Teil mit Erfahrung und einer gewissen Empfindsamkeit zu tun und nicht mit einer spezifischen Ausbildung!
    Zudem darf man auch nicht den Aspekt Geschmack vergessen. Beispiele für negative Rezeptionsgeschichten gibt es doch viele. Die “Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten” – der Startschuss für die deutsche Novelle – wurden anonym in den “Horen” veröffentlich und vom Publikum zerrissen und Goethe hat es dennoch irgendwie zu ein bisschen Bekanntheit gebracht. “Maria Stuart” wurde kritisiert, zensiert und verboten, doch ich bezweifle, dass Schiller deshalb 4 Jahre später den Tod fand. Kopf hoch, lieber Herr Asht, vielleicht wird Cyan Grünauge in 200 Jahren ebenfalls Abiturienten schlaflose Nächte bereiten, auch wenn jetzt das Publikum noch nicht bereit ist… ;)

  305. Observer sagt:

    Hui! Hier erfährt man ja interessante Sachen. Lest selbst

    “(…) Aber eigentlich heißt er gar nicht John Asht, das sei nur sein Künstlername. Wie er richtig heißt, wollte er mir nicht verraten. Nur, dass er ca. nach jedem fünften Buch sein Pseudonym wechselt, und er an die 30 Bücher geschrieben hat (…)”

    Quelle: http://chronographics.wordpress.com/2011/06/07/maag-mell-die-friedlichen-gefilde

    So viel zum Thema Pseudonym. Übrigens, kleiner Tipp am Rande: John Asht hat weder ein Impressum auf seiner Seite, noch eine Datenschutzerklärung trotz beruflicher Nutzung!?! Na wenn das mal nichts ins Auge geht.

  306. Thursday Next sagt:

    Vielleicht wäre es das Beste, dem Verlag direkt mitzuteilen, wie man die Äußerungen des Autors und der Verlegerin sowie ihren Umgang mit Kritik findet. Die E-Mail-Adresse findet sich auf der Homepage des Verlags.

  307. pantoufle sagt:

    Wo man sich hier gerade um Exemplare des Schinkens reißt: Ich wollte nur sagen, daß ich dieses hohe Werk NICHT will! Ich würde es ablehnen, ein Buch zu beurteilen, das man nach Aussage der Verlegerin nach Gewicht und nicht nach Inhalt beurteilen soll :-)
    Dem Autor und seiner Verlegerin stände es gut an, leise weinend vor einer einsam brennenden Kerze zu sitzen und “Stumme Tränen ihre Wangen hinunter laufen zu lassen”. Sollten die beiden sich allerdings dazu entschließen, ihrem grandiosen Rohrkrepierer noch weitere Blindgänger hinterher zu feuern, würde ich mich schweren Herzens genötigt sehen, 20 Thaler zu opfern, um mich ebenfalls an dieser “hohen Literatur” zu versuchen.
    Ich bitte darum, mir Bescheid zu sagen, wenn dieses Opfer nötig sein sollte.
    Gruß
    das Pantoufle

  308. Bullet sagt:

    Streisand-Effekt Banzai!

    Der Autor dieses da oben nicht rezensierten Buches hat jetzt Aufmerksamkeit. Wie Streisand. Wie JAKO. Und so weiter. Herzlichen Glückwunsch.

    Myriel: gab es schon weitere Reaktionen seitens Verlag/Autor?

    Ich lach immer noch …

  309. Heike sagt:

    Ich bin gestern Nacht vom Stuhl gefallen als ich das hier alles gelesen habe. Und ich habe JEDEN EINZELNEN Kommentar gelesen. Ohne Witz. Und allein die schon die Krönung! Teils sehr kreativ! Und das ganze ist eine Geschichte wie sie nur das Internet schreiben kann. <3
    Screenshots machen, echte Rezensionen schreiben, Links posten – dieser Support ist großartig! Und auch mich wird das Thema wohl in meinem Blog beschäftigen.

  310. Heike sagt:

    Hier ist übrigens nicht nur die Person selbst die Chefin, sondern er hat ihr unter anderem schon eine Reise auf die Malediven ans Herz gelegt, sie Schatzi genannt (Facebook). Und ganz ehrlich, es liegt doch NAHE, dass er da finanziell tiefer drinhängt in diesem Verlag. Sonst würde er ja nicht DAS hier schreiben:

    “Nachtrag:
    Was diese rücksichtslosen Wichtigtuer(innen) nicht wissen, ist, dass so mancher Kleinverleger sein ganzes Hab und Gut als Sicherheit bei der Bank hypothekiert hat, nur um einige ausgewählte Manuskripte zu Büchern zu machen, in der Hoffnung, dass ein Broterwerb daraus enstehe, für ihn und seine Autoren.”

    Vielleicht schreibt er alle Bücher für den Verlag?Der Verlag hat zum ein Muster aus dem Internet als Impressum. Spricht nicht für eine gute Rechtsabteilung.
    Dranbleiben. ;-)

  311. ImTat2 sagt:

    Ich gebe zu das ich mir die Fülle der Kommentare nicht durchlas. Aber wozu auch? Mir stellen sich eher Grundsätzlich Fragen.
    Kann man es eine Rezession nennen wenn besagtes Buch nicht mal gelesen wurde? Es gilt doch als negativ belegtes Sprichwort : “Das Buch nach seinem Umschlag beurteilen”. Und in diesem Fall soll genau dieses als Rezession deklariert werden. Das ist nach meinem Dafürhalten eine mehr als fragwürdige Vorgehensweise. Da sie einzig von Vorurteilen getragen ist.
    Viele Bücher großer Autoren hätte ich so garnicht erst zuende gelesen, da sie mir anfänglich zu langatmig erschienen. Was mir auch auffällt, ist das hier scheinbar die Genre verwechelt werden. Man kann Phantasy in der Art von Tolkin wohl nicht vergleichen mit der Mystik eines Edgar Allan Poe. Unter solch falschen Voraussetzungen kann die Rezession doch nicht dem Buch gerecht werden. Mir geht es hier nicht um den Autor, ( dessen Reaktion ich nicht gut heissen kann ) sondern um die Rezession die ich als solche nicht sehen kann. Das große freie Internet gibt jedem seinen Spielraum. Da ist es leicht die Grenzen der guten Sitten und des Anstandes zu vergessen. Schon das Gebot der Fairness hatte es verboten sich über ein Buch auszulassen das man nicht vollends gelesen hat. Das dies aus meiner Sicht fehlende Seriösität bedeutet versteht sich wohl von selbst. Ich lese gern “Leserrezessionen”, denn aus der Fülle dieser Aussagen versuche ich mir ein Bild zu machen ob mich ein Buch ansrechen wird, und es ist als Kaufentscheid für mich von Bedeutung. Da kann man nur drumm bitten als solcher auch gelesen zu haben. Ich würde mich über kein Buch, Film oder was auch immer auslassen wenn ich mir kein fertiges Bild gemacht habe. Bedauerlicher weise denkt heute nicht mehr jeder so. Mich hat diese “Rezession” eher dazu angehalten dieses Buch zu erwerben, um mir ein Bild darüber zu machen. Welches ich von der Rezession habe, dürfte wohl deutlich sein.
    mfG
    ImTat2

  312. MacOss sagt:

    Im heutigen Nachtrag zu seinem Blogeintrag spricht John Asht davon, dass für ihn “die Organisierte Literatur-Kriminalität im Internet” (…) bewiesen” sei und sein Blogeintrag ihm “letztendlich den erhofften Beweis erbracht [habe], dass es tatsächlich so etwas wie ‘Rezensenten-Mafia für geistig Arme’ gibt”.

    So langsam glaube ich, dass er ärztlichen Beistand benötigt. Er zeigt für mein Empfinden ganz deutliche Anzeichen von Realitätsverlust und Verfolgungswahn…

  313. [...] Myriel rezensierte also ein Buch. Ihr gefiel es nicht. Gar nicht. Sie kämpfte sich aber durch 90 Seiten und brach dann ab. Warum, das begründet sie in ihrem Blog “Bücherzeit”. Die Rezension könnt ihr hier lesen. [...]

  314. Heike sagt:

    Oh, ich wollte auch gerade verlinken…Aber ist ja schon hier erschienen. ;-) Also ich würd mich freuen wenn du, du weißt schon… ;-)

  315. [...] schon gut finden und das ist sein gutes Recht. Peinlich wird es nur, wenn er den anderen Menschen direkt beleidigt und nicht ernst nimmt: Na ja, von einer 23-jährigen Fantasy-Leserin, die mit gehobener Literatur überhaupt nichts [...]

  316. @ ImTat2:

    Meiner Meinung nach darf man manchen Schinken durchaus beurteilen, wenn man ihn nicht ganz durch- oder nur quergelesen hat. Es ist ein gewaltiger Unterschied zwischen »langer Einstieg aber außerordentlich gut geschrieben« wie z.B. »Der Herr der Ringe« und »langatmig und sprachlich schlecht«. Dass man wegen Punkt 2 keinen Einstieg in ein Buch finden will, ist nachvollziehbar. Dies öffentlich zu schreiben, berechtigt und bedarf eigentlich keiner Diskussion.

    Ich frage mich, zu welch vernichtendem Urteil Myriel gekommen wäre, hätte sie die Schundschwarte zu Ende gelesen. Es wäre sicher noch schlimmer ausgefallen. Liest man die Textproben auf Amazon, schaudert es einen wegen der schlechten Sprache des Autors und der offensichtlich plump gefälschten positiven Rezensionen. Zwei Gründe, das Buch nicht zu erwerben (vom verfolgswahnbehafteten Verhalten eines offenbar realitätsfremden Autoren und seiner Verlegerin mal ganz abgesehen).

    Myriel hat eine Meinung zu einem Buch. Diese darf sie äußern, ohne Drohungen und Einschüchterungsversuche seitens Autor und Verlegerin erwarten zu müssen. Ich finde nicht, dass Myriel es an Anstand und guten Sitten hat vergessen lassen, im Gegenteil.

    Übrigens:

    Rezession = wirtschaftlicher Abschwung

    Rezension = Kritik

  317. nomadenseele sagt:

    Ein Artikel hat es inzwischen zu den meistgelesenen Artikel in der WordPress-Statistik geschafft: http://schrottpresse.wordpress.com/2012/01/22/john-asht-zieht-blank/

    Wundert mich, dass ich das Original noch nicht in der Liste entdeckt habe :-) .

  318. Merowech sagt:

    Is ja interessant:

    Sitz des Roder Verlages: ERLANGEN
    Quelle: http://www.roder-verlag.de/kontakt.html

    Soweit so gut. Nun: Seite 6 der Leseprobe
    Quelle: http://www.amazon.de/gp/reader/3940932094/ref=sib_dp_pt#reader-link

    Na ? Was seht ihr da auf der Karte als Station des TWIN-PRYX ? Richtig: ELRANGEN !

    heheheh. Gut….ist jetzt nix rechtlich relevantes. Aber doch irgendwie…..lustig.

    Ach ja….um mal die bereits angenommenen Dimensionen dieses Falles zu verdeutlichen: Ich habe weder mit dem Verlag, noch mit dem Autor noch mit diesem Blog etwas zu tun. Wurde von einem SCIENCE Blog hier her verwiesen.

  319. [...] John Asht demontiert sich gerade fröhlich selbst, nach eine Bloggerin es gewagt hat, sein Buch als nicht lesenswert zu empfinden und ihren entsprechenden Versuch nach 90 Seiten abgebrochen hat. Nun droht er mit Klage, [...]

  320. @Imtat2: Sie sollten eigentlich wissen, dass Sprache wie ein Fingerabdruck ist – der einen fast immer verrät.
    Sie haben eine Ausdrucksweise, die mich sehr an die des Herrn Asht erinnert.

  321. ImTat2: Rezession? REZESSION? Himmel, und Du willst andere darüber aufklären, was man eine Rezension nennen darf und was nicht?
    Ach ja: Und natürlich darf man der Meinung sein, dass man nach den ersten 90 Seiten eines Buches genug gelesen hat, um zu wissen, dass man das Buch nicht komplett lesen will. Und ja, diese Meinung darf man nicht nur haben, sondern auch in sein Blog schreiben. Dolle Sache, diese Meinungsfreiheit – man muss halt damit leben, dass es Menschen gibt, die andere Meinungen haben.

  322. J.P. Ling sagt:

    Als Redakteur und gelegentlicher Feuilletonist kann ich nur sagen, das literarische Weltbild von Asht und Roder ist schon sehr befremdlich; “Der Herr der Ringe” fällt demnach in die Literatur für weibliche Twens, die nix von der Welt wissen, während er selbst eine Art neuer Jules Verne ist (dass Science-Fiction auch etwas anderes als Phantastik ist, scheint bei dem Verlag allerdings nicht bekannt zu sein). Und dass man ein Buch ganz durchgelesen haben muss, um es Rezensieren zu dürfen, ist eine Illusion der sich Autoren zwar gerne hingeben, ich persönlich halte aber die Aussage “ich konnte es nicht zu Ende lesen” für ziemlich treffend.
    Nachdem ich in den Roman kurz hineingeschaut habe (nein, nicht komplett gelesen), kann ich außerdem bestätigen, dass Asht kaum Grund hat, sich literarisch über die Zwergen-und Elfen-Trivialliteratur erhaben zu wähnen.
    Und ein Buch, in dem auf der ersten Seite ein Dämon mit einer magischen Flöte beschworen wird, ist auch für mich ganz klar Fantasy.
    In diesem Sinne: weiter so!

  323. nomadenseele sagt:

    @tat2

    Rezession (Abschwung)

    Rezession bezeichnet die kontraktive Konjunkturphase, in welcher ein Abschwung der Wirtschaft verzeichnet wird. Nach der am meisten verbreiteten Definition liegt eine Rezession vor, wenn die Wirtschaft in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen im Vergleich zu den Vorquartalen nicht wächst oder ein Rückgang zu verzeichnen ist (sinkendes Bruttoinlandsprodukt).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Rezession#Rezession

    (Weitergeleitet von Rezension (Literatur))

    Die Literaturkritik oder Literaturbesprechung als Feld der Literaturdiskussion macht es sich anhand von Rezensionen zur Aufgabe, Werke der Literatur zu bewerten und einzuordnen. Sie erörtert aktuelle Neuerscheinungen, unterwirft aber auch immer wieder Werke weit älteren Datums kritischen Neubewertungen. Dabei bezieht sie gegebenenfalls in Vergleichen die Tendenzen landesweiter oder/und internationaler Literaturen in ihre Diskurse mit ein.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Rezension_%28Literatur%29

  324. [...] So handhabte es auch die Bloggerin Myriel von Bücherzeit. Im November 2011 schrieb sie eine Rezension über das Buch Twin-Pryx. Zwillingsbrut von Josh Asht.   Zwei Chancen gab sie dem Buch, aber beide Male schaffte sie es nicht weiter als bis zur 90. [...]

  325. [...] vom Blog Bücherzeit hatte den Roman “Twin-Pryx: Zwillingsbrut” des Autors John Asht rezensiert. Sie bringt dabei, so meine Auffassung, sachlich ihre Meinung zum Ausdruck, und diese war alles [...]

  326. nomadenseele sagt:

    @Imtat2: Sie sollten eigentlich wissen, dass Sprache wie ein Fingerabdruck ist – der einen fast immer verrät.
    Sie haben eine Ausdrucksweise, die mich sehr an die des Herrn Asht erinnert.

    —–

    Das kann Myriel über die IP blitzschnell rausfinden: http://www.utrace.de/

  327. LMB sagt:

    @ImTat2

    Sie fragen:

    “Kann man es eine Rezession nennen wenn besagtes Buch nicht mal gelesen wurde?”

    Ad 1: Nein, kann man nicht.

    Wenn schon, dann könnte man es “Rezension” nennen.

    Bzw. eben nicht. ;)

    Ad 2.: Das Buch wurde nicht “gar nicht” gelesen, sondern “nur” zu 90 Seiten. Was sooo wenig nun auch wieder nicht ist.

    Dies zu beschreiben und zu begründen ist ja an sich durchaus ein Kommentar zu der Wirkung, die das Buch auf die Rezensentin persönlich hat.

    Und mehr wäre ja auch eine Rezension nicht, die das ganze Buch umfassen würde.

  328. Nobelix sagt:

    Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich das Ganze bis jetzt verfolgt – Schade eigentlich, dass Herr Asht keine Kritik an seinem Werk (nicht einmal an seiner Person) nicht gelten lassen kann.
    Schade auch, dass er reagiert, wie ein kleines Kind – eines dem man seinen Lutscher weggenommen hat.

    Nicht aufgeben – wenn da tatsächlich rechtliche Schritte kommen sollten, such Dir einen Anwalt. Aussicht sollte das nicht haben.

    Ansonsten empfehle ich aussitzen und grinsen :-)

  329. Observer sagt:

    Ach, das wird ja jetzt immer besser! Jetzt hat Mr. John Asht auch noch schnell seine literarisch meisterlichen Blog-Beiträge zum Teil gelöscht und geändert?!

    Das was da mal stand, steht nun plötzlich nicht mehr da – sondern wurde ersetzt durch eine neue Fassung seiner vormals katastrophalen selbstvernichtenden und diskriminierenden zum Teil geschlechtsrassistischen Äußerungen:

    http://john-asht.blogspot.com/2012/01/literatur-kriminalitat-im-internet.html

    Einige hatten doch noch Screenshots der Joh Asht-Seite gemacht bzw. von den entsprechenden Passagen, wo gab es diese?

  330. Nils Müller sagt:

    @John Asht
    Und so was schimpft sich Autor,
    ich, mit meinen getrost an die tausend Bücher, von denen die Hälfte “phantastische Literatur” ist, kann ihnen nur sagen dass ihr Buch einfach nur ein großes Klischee ist. Eine Story wie es sie zu tausenden gibt und dann einfach nur einfallslose Dialoge. Lesen sie erst ein paar Romane aus diesem Genre bevor sie etwas schreiben. Außerdem, als “Autor” sollte man doch wenigstens ein bisschen Kritik vertragen, oder?

    @Antje Roder
    Sind sie sicher das sie ihren Beruf richtig gewählt haben? Wenn man nicht einmal weis was heutzutage “Fantasy” heißt….
    Außerdem, ist das hier ein Privat Blog, die Autorin kann also schreiben was sie will. Ach ja, und wer sagt denn das sie nicht von unserem, ach so hoch heiligen, John Asht bezahlt werden, jetzt über eine einfache Bloggerin herzufallen.

    Jetzt mal ganz im Ernst,
    im welchen Jahrhundert sind sie beide eigentlich stehen geblieben?

    Gruß
    Nils Müller

  331. micha sagt:

    “Das wird teuer, Lady!”

    Ja, für dich John! Es lacht ja jetzt schon alle Welt über den Schrott, den du da schreibst. Unerträgliches Geschwurbel. Denk besser noch mal über die Hypothek nach und wer Maurer, oder so. Dürfte erfolgversprechender sein.

  332. Susanne sagt:

    @Carla Berling: Du nimmst mir die Worte aus der Tastatur. Ausdrucksweise, hanebüchene Orthografie, falsche Verwendung von Fremdworten, unterschwelliger Verfolgungswahn: ImTat2 klingt wie ein geklonter Asht.

  333. Susanne sagt:

    Okay, hier ist des Rätsels Lösung aus der Feder des Autors selbst “gerieselt”: Der Mann denkt mit dem Arsch.
    ZitatL: D”a komme ich jetzt wohl nicht ‘rum, zu argumentieren, wieso ich „hübsches Köpfchen“ aus der Feder rieseln ließ: weil es mittlerweile bewiesen ist, dass das eigentliche Denk- und Empfindungsorgan des Menschen eigentlich der Dünndarm ist – das Hirn ist ledigich eine motorische Schaltzentrale. Aber es ist dieser empathische Blick der Erkenntnis, der beim Erfassen eines Gedankens so signifikativ durch die schönen Augen eines hübschen Frauenköpfchens in die Welt hinaus strahlt. Im Kopf wird nicht gedacht – weder bei Weiblein noch Männlein – aber Frauen können ihre Gedanken eben durch ihren hübscheren Kopf imposanter aussenden.”

    Gefunden hier: http://chronographics.wordpress.com/2011/06/26/twinpryx-zwillingsbrut/

    LOL

  334. @ Herrn Asht: Epic Fail. Als Autor hätte ich persönlich erst den Fahler bei mir selbst gesucht. Habe ich etwas falsch gemacht? Hat sie vielleicht Recht? Sollte ich mein nächstes Buch wohl besser schreiben? Sie haben an dieser Stelle kindisch gehandelt und genau das getan, was Sie Myriel vorwerfen: Verriss.
    Das das nicht funktioniert hat, liegt wohl auch an Ihren sofortigen Drohungen.
    Wie Christian Schmidt auf Klopfers Web treffend bemerkt, haben Sie literarischen Selbstmord begangen. Für Ihr nächstes Buch sollten Sie sich wohl besser ein Pseudonym zulegen, denn jeder, der Sie hier gelesen hat, wird ihre Bücher je lesen. Um Sie selbst zu zitieren: “Schreib’s dir hinter die Ohren!”

    @ Frau Roder: Anstatt ihren merkwürdigen Autor ein wenig zu bremsen und zu vermitteln, drohen auch Sie mit rechtlichen Konsequenzen. Naja, selbst schuld und Epic Fail.

    @ Myriel: Ich bewundere dich, dass du ruhig geblieben bist. Respekt. Und mach dir keine Sorgen, denn deine zitierten Gesetze treffen hier absolut zu.

    Mit freundlichen Grüßen, Philip

  335. ich ahbe mein glück auch mit dem autor probiert, weil cih es nur fair finde ihm eine chance zu geben mir seinen standpunkt zu erklären und tja.. folgenden post hat er dann gelöscht:

    also ich weiß nicht welchen blog sie meinen aber ich habe den gelesen auf dem sie und die Verlegerin? sich verewigt habe ich und bitte nach wie vor darum genau zu lesen das dort vor Ihnen niemand das wort Rezension genannt hat. Es ist nur ihr leseeindruck den sie hatte.Ich würde wirklich wirklich gern wissen wo sie das alles gelesen ahbe, denn sie schimpft weder auf sie als autor noch auf den verlag, noch rät sie davon ab das buch zu kaufen.

  336. PoisonIvory sagt:

    Hallo Myriel!

    Respekt für deine Haltung. Ich habe mich wirklich durch alle Kommentare gekämpft und kann nur sagen: Hut ab und mach weiter so! Wer keine Kritik vertragen kann, sollte sich keiner aussetzen- dh. keine Bücher schreiben. Wer von der Qualität seiner eigenen Werke überzeugt ist, steht ohnehin über Kritik. Wie heißt es so schön: Wem der Schuh passt, der zieht ihn sich an…
    Ich wäre an die Decke gegangen und hätte den beiden eine passende Antwort geschickt und die ganze Sache damit eskalieren lassen. Du gehst wesentlich souveräner damit um als diese beiden selbsternannten Literaturexperten. Ich wünsche dir alles Gute und weiterhin viel Erfolg mit deinem Blog!
    Autor und Verlag landen ab sofort auf meiner Boykott-Liste.

  337. samea sagt:

    Warum zurück Rudern?

    “Was ist eigentlich eine Rezension?

    Eine Rezension äußert Kritik zu einem Medium, zum Beispiel zu einem Buch. Anders als bei der Buchempfehlung geht es nicht darum, nur die positiven Seiten eines Buches zu erwähnen, sondern zu beschreiben, was einem an dem Buch gut gefallen hat und was nicht. Der Rezensent bringt in der Rezension seine persönliche Haltung gegenüber einem Buch zum Ausdruck. Diese persönliche Haltung muss der Rezensent begründen, damit sie der Leser seiner Rezension nachvollziehen kann. Auf diese Weise möchte der Rezensent die Öffentlichkeit über das Buch informieren und potentielle Leser auf das Buch aufmerksam machen.

    ‘Der Brockhaus Literatur gibt unter dem Stichwort “Rezension” folgende Erklärung:
    Buchbesprechung, kritische Betrachtung und Wertung literarischer und wissenschaftlicher Werke; (zitiert aus: Brockhaus Literatur, 2. Auflage, 2004.)’ ”

    http://www.liesoderstirb.de/howto.php

    Myriels Äußerung ist nach dieser Definition ein Rezension. Und meiner Meinung nach eine, die völlig OK ist. Ich konnte verstehen, was ihr an dem Buch nicht gefallen hat und nachvollziehen, warum sie es abgebrochen hat. Es ist ihre persönliche Haltung gegenüber diesem Buch, die sie sachlich dargelegt hat. Warum sollen wir, die wir keine Literaturwissenschaftler sind sondern – nur – Leser, uns das Recht absprechen lassen ein Buch zu rezensieren? Das sehe ich gar nicht ein.

  338. Kathrin sagt:

    Ich bin heute erst auf deinen Blog gestoßen, nachdem ich von allem in den letzten Wochen nur am Rande etwas mitbekam. Dass es so schlimm ist, hätte ich wahrlich nicht erwartet!
    Ich selbst bin seit Jahren im Journalismus tätig, habe studienbedingt mit Kultur, Medienrecht und Journalismus zu tun, weiß, was Rezensionen im professionellen Journalismus ausmacht. Und natürlich, das hast du ja selbst auch geäußert, kann man ein Buch nach so wenigen Seiten nicht vollkommen beurteilen, sondern nur den Eindruck zum Gelesenen äußern. Doch du hast nie Gegenteiliges behauptet.Du hast deine Meinung geäußert und das ist dein Recht. Auf Amazon und Co. werden die Meinungen der Kunden ja auch als Rezension betitelt und da kräht kein Hahn danach,wenn diese subjektiv sind oder eine negative Meinung dabei ist.
    Ob eine Rezension/Kritik auf einem Blog nun subjektiv oder objektiv ist, muss jeder Blogger für sich entscheiden.
    Nichtsdestrotrotz bist du, Myriel, im Recht. Niemand darf dir deine Meinung verbieten. Deutschland ist nicht China – hier gibt es keine Zensur (zumindest nicht offiziell). Mit Rufmord hat eine negative Rezension nicht im Entferntesten zu tun und jedes Gericht wird diese Klage belächeln. Das hier ist Kindergarten und mehr nicht. Natürlich ist es enttäuschend für einen Autor oder Verlag, eine negative Meinung zu einem Werk zu hören/lesen. Doch Rufmord oder Aufhetzung zu unterstellen ist das eigentlich Schlimme. Wer hier Rufmord betreibt, bist nicht du, sondern Autor und Verlag für diese Unterstellungen, die keinerlei Hand und Fuß haben!

    Mich als Leserin, Bloggerin, Medienpädagogin, -wissenschaftlerin und Redakteurin enttäuschen und verletzen solche Unterstellungen und die gewollte Meinungsunterbindung seitens Autoren und Verlagen einfach. Demnächst führen wir wohl am besten noch die staatliche Kontrolle aller Medien ein und Diktatur wieder ein -.- Zum Glück sind solche Autoren und Medienschaffenden die Ausnahme! Andernfalls müsste man sich für die deutsche Buchlandschaft wahrlich schämen!

    Doch Myriel, du hast ja mittlerweile gemerkt, dass – außer Autor und Verlag – jeder auf deiner Seite steht. Das hat nichts mit Bloggersympathie zu tun, Herr Asht und Frau Roder, sondern damit, dass die Mehrheit der belesenen Bevölkerung zwischen subjektiver Meinung und professioneller Rezension unterscheiden kann und sich vor allem der Grundrechte bewusst ist. Wenn Myriels Meinung sie verletzt hat, so ist das natürlich schade. Doch ihr Rufmord zu unterstellen, die Meinung unterbinden zu wollen und eigentlich selbst Rufmord begehen, ist wahrlich traurig!

  339. Hunchback sagt:

    der Streisand-Effekt lässt grüßen :D

    http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt

  340. Maggi sagt:

    Hallo Myriel,

    ich bin über Lovelybooks hier her gelangt und habe meinen freien Nachmittag, hatte ich gar nicht vor ;) , zum großen Teil nun mit deiner Meinung zu Herrn Ashts Buch, seinem Blog und den ganzen Kommentaren hier und auf FB verbracht.
    Ich bin einfach hängen geblieben, weil ich einfach nicht glauben konnte, dass eine kurz und bündig geäußerte Meinung solche Wellen schlagen kann. Man findet diese Story mittlerweile ja schon total oft (ich habe die links oben größtenteils auch angeklickt).
    Ich selbst bin keine BLoggerin, veröffenliche aber seit über 4 Jahren selber Rezensionen auf lovelybooks. Dort habe ich auch schon Leseexemplare gewonnen und an Leserunden teilgenommen. Zwei dieser Bücher habe ich nie zu Ende gelesen, weil ich sie so furchtbar fand, und jeweils nur 1 Stern (von möglichen 5) vergeben. Ich habe, genau wie du oben, die Gründe für Nicht-Gefallen und Abbruch dargelegt. Weder von den entsprechenden Autoren (einer war ja in der Lesegruppe mit dabei und hat alles, was ich an Kritik geschrieben habe, lesen können, sowie meine abschließende Rezension) noch von den Verlagen wurde mit Konsequenzen gedroht.
    Wie hier schon gefühlte 1000Mal geschrieben steht: Ein Armutszeugis!

    Herrn Ashts Blog lässt sich mit einem gewissen Sinn für Satire mit Vergnügen und Kopfschütteln lesen.
    Besonders amüsamt finde ich, dass seiner Meinung nach das Gehirn von Frauen anders entwickelt ist als das der Männer und diese daher besser nicht nach einer Karriere streben sollten!
    Nachzulesen in diesem reizenden (Vorsicht: doppeldeutig!) Artikel aus seiner Feder: http://john-asht.blogspot.com/2011/10/gar-nicht-witziger-blog.html

    Ganz ehrlich, wer so etwas im 21. Jahrhundert in einem vergleichsweise aufgeklärten Land wie dem unseren noch erst meint und sogar damit an die Öffentlichkeit geht, der schießt sich selbst ins Knie!
    Ich denke, diese “Affäre” wird nachhaltige Folgen haben, allerdings nicht für dich, sondern für Autor und Verlag!

    Bleibt mir nur, dir zu der unverhofft erlangten Popularität zu gratulieren!

    Freundlichst,
    Maggi

    *Pro Myriel*

  341. Kathrin sagt:

    Ich habe im Übrigen gerade einen kurzen Abstecher auf Ashts Blog gemacht. Und zunehmend frag ich mich, inwieweit dieses Verhalten an Paranoia grenzt … Oder ist das Ganze gar nur eine Marketingmasche, um ja Aufmerksamkeit zu bekommen. Denn wie heißt es doch so schön: Schlechte Publicity ist gute Publicity. Und wie schon “Feuchtgebiete” und “Axolotl Roadkill” zeigten: Spalte die Meinungen, werde Gesprächsthema und dein Buch verkauft sich.

    Hach, ich könnte mich nur noch aufregen, da ich bei Themen wie Presse- und Meinungsfreiheit nun mal sehr empfindlich bin. Aus historischen und auch aus beruflichen Gründen.

  342. ImTat2 sagt:

    Hallo, mit einem gewissen Humor nehme ich die vielfachen Berichtigungen zu meinem Schreibfehler Rezension = Rezession hin. Ist doch jedem Leser klar gewesen was ich meinte. Zu vermuten es könnte sich bei mir um John Asht handeln brachte allerdings schallendes Gelächter hervor. Ich denke einem Schriftsteller wäre ein derartiger Fehler wohl nicht untergekommen. das Tat2 in meinem Nick bedeutet Tattoo was als Hinweis darauf zu werten ist das ich Tätowierer bin. Also weit von der schreibenden Kunst entfernt.
    Gleichwohl bin ich immer noch der Auffassung, das eine Kritik an einem Buch auch nach “Querlesen” für mich nicht glaubhaft oder berechtigt ist. Hätte die Verfasserin der REZENSION ( man beachte das ich es hin bekommen habe :-) ) das buch gänzlich gelesen, und es auch dem richtigem Genre zugeordnet, hätte ihre Kritik nach meinem F´´Dafürhalten auch noch böser sein dürfen so es ihrer Überzeugung entspricht.
    Kritiken sind nie objektiv, das liegt doch in ihrer Natur.
    Nur, man beurteilt kein Buch nach seinem Umschlag.
    Zitat:
    >>Ausnahmsweise greife ich an dieser Stelle auf den Klappentext zurück, da ich nicht weit genug gekommen bin, um mehr als die Ansätze der darin geschilderten Handlung zu erleben:>>
    Genau das ist mein Stein des Anstoßes. Ich habe bissher keines der Bücher des Autors gelesen, werde mir aber mein Bild machen.
    Angeregt durch diesen Disput der mich amüsiert.
    Gruß ImTat2

  343. wobo sagt:

    köstlich ;)
    jedenfalls gelungene “werbung” von john asht für bücherzeit…

  344. Jürgen sagt:

    Und dann geriet dieser Vorgang in Amazon Kundendiskussionen / Diskussion Mondphase – “Hallo, ich bin die Mondphase und schreibe Kinderbücher” und nun gibt es weitere Rezensionen bei Amazon auf der Autorenseite, denen das Buch ebenfalls nicht gefällt.

    Myriel, Sie sind mit Ihrer Meinung nicht allein.

    Beste Grüße

    Jürgen

  345. die Tina sagt:

    Er hat einen gewaltigen Nachtrag geschrieben und ersteren Eintrag abgeändert!!

    http://john-asht.blogspot.com/2012/01/literatur-kriminalitat-im-internet.html

  346. veracologne sagt:

    Herrlich, herrlich! Ich bin über einen der Blogs, die über das Drama hier geschrieben haben, hierhin gekommen und habe mich köstlich amüsiert.

    Über den Autor und die Verlegerin wurde hier in den Kommentaren schon alles gesagt, was ich zu sagen hätte, aber dein Blog gefällt mir insgesamt, hab gleich mal auf den Follow-Button geklickt :)

  347. So ein Mist, oder? Kommst Du überhaupt noch zum Lesen vor lauter Blog-Moderation? Und das alles wegen so einer Nullnummer…

    Zum Runterkommen empfehlen wir eine Woche Baltrum ohne Internet! Sollte das Geld nicht reichen melde Dich!

  348. Noldor sagt:

    Ich nehme an, dass der Autor und der Verlag nach dem shitstorm wieder unter “ferner liefen” anzutreffen sein wird.

  349. Jens sagt:

    Wie geil ist das denn? Erst ein Stuhlgewitter (© Sascha Lobo) lostreten und dieses dann als Bestätigung der eigenen Vorwürfe heranziehen? Da hat wohl jemand Ursache und Auswirkung verwechselt.
    Ich überlege ja gerade ernsthaft, mir auch mal ein Blog zu klicken, nur um dann als einzigen Artikel meine Meinung über diesen mir bis vorgestern völlig unbekannten Autor zu veröffentlichen.

    Neben tiefen Einblicken in die Psyche des Autors (Verdacht auf kognitive Dissonanz drängt sich auf) zeigen seine Facebookschreibereien und Blogartikel zwei Dinge:
    1. Mit Schaum vorm Mund schreibt sich’s nicht so schön.
    2. Die deutsche Sprache ist kompliziert. So viele Regeln und fremde Wörter, die man verwechseln kann.

    Nun ja, ich habe mich beim Schreiben dieser Zeilen jedenfalls dazu entschlossen, keinen Blog zu erstellen. Das Wichtigste hab ich hier geschrieben. Des weiteren möchte ich nicht wegen Körperverletzung verklagt werden, weil das Anfertigen der Screenshots einen Krampf im Klickfinger ausgelöst hat.

    Frei nach Beys: “Jeder ist ein Autor!” auch wenn ich diese Bezeichnung in Bezug auf John Asht von jetzt an nur noch in Gänsefüßchen setzen werde.

  350. Philly sagt:

    Google-Alert des Autors meldet über 700 gehässige Rezensionen, schreibt er auf seinem Blog.

    Hat er es vielleicht mit der Kommentar-Benachrichtigung verwechselt?
    Hier erscheinen ja auch automatisch Rückkopplungen, wenn jemand einen Artikel mit entsprechenden Schlagworten schreibt…

    Ich bin irritiert, denn ich ich den Autor auch bei google eingegeben und keine Rezensionen gefunden, nur Artikel, die über das Auftreten des Autors über einen schlechten Leseeindruck berichten.

  351. [...] Der Artikel über den Vorfall bei Bücherzeit steht nicht mehr zur Verfügung, ich danke allen Lesen und Kommentatoren. Nach reiflicher [...]

  352. nomadenseele sagt:

    Sein Blog zieht mich wider besseres Wissen an wie ein schwerer Autounfall. Und er beharrt immer noch auf seinem Gesetz, obwohl dort eindeutig bei Wikipedia steht:

    Das Recht des unlauteren Wettbewerbs wird gelegentlich dem gewerblichen
    Rechtsschutzes zugerechnet, obwohl es wesentliche strukturelle Unterschiede zwischen den beiden Rechtsmaterien gibt. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass im gewerblichen Rechtsschutz bestimmte Ausschließlichkeitsrechte wie Patente oder Marken als (immaterielles) Eigentum geschützt werden, während es im Wettbewerbsrecht darum geht, bestimmte Verhaltensweisen im Absatz- oder Nachfragewettbewerb als unlauter und damit unzulässig zu verbieten.

    Das Gesetz beginnt nunmehr in § 1 UWG mit der Definition des gesetzlichen Schutzzwecks. Danach sollen Mitbewerber, Verbraucher und sonstige Marktteilnehmer vor unlauteren geschäftlichen Handlungen geschützt werden und dabei dem Interesse der Allgemeinheit an unverfälschtem Wettbewerb Rechnung getragen werden
    Welche Wettbewerbshandlungen noch unlauter sind, ist beispielhaft in den folgenden Vorschriften geregelt. Im Einzelnen regeln:

    § 4 UWG
    unsachliche Beeinflussung
    Ausnutzung der geschäftlichen Unerfahrenheit oder einer Zwangslage, Angstwerbung
    Verkaufsförderung durch Gewinnspiele
    getarnte Werbung (so genannte Schleichwerbung)
    Herabsetzung des Konkurrenten (so genannte Anschwärzung)
    ergänzender wettbewerbsrechtlicher Leistungsschutz
    Rechtsbruch
    § 5 UWG
    irreführende Werbung
    § 6 UWG
    vergleichende Werbung
    § 7 UWG
    unzumutbare Belästigung (unaufgeforderte Telefonwerbung, unangeforderte Newsletter, Spam-E-Mail etc.)
    Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_gegen_den_unlauteren_Wettbewerb

    Da verweist er selbst auf Wikipedia, versteht aber ganz offensichtlich den Artikel nicht einmal im Ansatz. Vielleicht sollte er doch versuchen, mit dem Hirn zu denken, anstatt mit dem Dünndarm (auch wenn dessen Ergebnisse passender sind). Inwieweit ein Blog, eine Rezi-Zeitschrift ect. Mitbewerber wie andere Verlage, Autoren, ect. sind, wissen wohl nur er und seine *Verlegerin*.

    Denn (ich zitiere noch Wikipedia):

    Die Literaturkritik oder Literaturbesprechung als Feld der Literaturdiskussion macht es sich anhand von Rezensionen zur Aufgabe, Werke der Literatur zu bewerten und einzuordnen. Sie erörtert aktuelle Neuerscheinungen, unterwirft aber auch immer wieder Werke weit älteren Datums kritischen Neubewertungen. Dabei bezieht sie gegebenenfalls in Vergleichen die Tendenzen landesweiter oder/und internationaler Literaturen in ihre Diskurse mit ein. (Siehe hierzu auch unter Literatur den Abschnitt: Geschichte des Diskussionsfeldes)

    Eine Literaturkritik zu verfassen kann wiederum synonym gebraucht werden u. a. für das Verfassen einer monografischen oder essayartigen Abhandlung, beispielsweise über das Gesamtwerk eines Autors. Häufiger bezeichnet die Formulierung jedoch die allein ein literarisches Werk würdigende Literaturkritik, die auch Literaturrezension, Buchrezension, Buchbesprechung und Buchkritik genannt wird.

    Literaturkritiker bzw. Rezensenten literarischer Werke sehen sich häufig als im Dienst des Publikums und/oder der Literatur stehend und bewerten die Werke im Hinblick auf implizite oder explizite Kriterien, die gegebenenfalls wie in der Literaturwissenschaft auch mit Verweisen auf entsprechende Literaturtheorien argumentieren. Die im Deutschen übliche Trennung zwischen Literaturkritik und Literaturwissenschaft ist in den angelsächsischen Ländern weniger ausgeprägt, der dort gebräuchliche Begriff literary criticism umfasst beides.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Literaturkritik

    Ich glaube langsam immer mehr, dass ich Recht habe und seine *Aufregung* ein Fake ist, so blöd kann eigentlich niemand sein.

  353. Anne E. sagt:

    Langsam aber sicher nimmt das Gebaren des Herrn Asht Ausmaße an, die mir persönlich schon fast Angst machen. Fast könnte man den Eindruck bekommen, es hier mit einem Psychopathen zu tun zu haben…
    114 Rezensionen will er bei Amazon zu seinem Buch gesehen haben, die alle bis auf 14 von den Verfassern wieder gelöscht wurden (“ja, ja, die haben angefangen sich selber zu löschen, nachdem sie meine letzten Ankündigungen gelesen haben – gestern Früh waren es noch 114 – habe sie alle auf Screenshot”). Na denn. Wo Screenshots ja auch so ein unanfechtbares weil absolut nicht manipulierbares “Beweismittel” sind…

    Bei dem angeblich für morgen geplanten Treffen mit dem Anwalt wäre ich jedenfalls gerne dabei – als Fliege an der Wand.

  354. Heike sagt:

    Er ist doch ein GENIE! Als Konsequenz des PR-Desasters hat er jetzt eine eigene Fanpage bei Facebook!

    https://www.facebook.com/pages/John-Asht/301822666501702

    Es hinterlässt mich weiter sprachlos…

  355. Frauke sagt:

    Ich bin erst heute über die Sache gestolpert und weiß noch immer nicht, ob ich lachen, weinen oder beides gleichzeitig tun soll. Ich verkneife mir an dieser Stelle alles Aufregen über diesen Herrn und seine Verlegerin.
    Amüsant ist aber, dass der gute Herr Asht heute Vormittag gerade einmal vier negative ein Stern Kritiken auf Amazon hatte, heute um 19.00 aber schon zehn.

    Aber mich würde interessieren, wie die Sache mit dem Anwalt weitergegangen ist. Die Drohung kam ja am 18. Dezember, falls Autor und Verlegerin das tatsächlich ernst meinten müsste ja inzwischen was passiert sein (vorrausgesetzt, sie sind nicht von jedem Anwalt ausgelacht worden, den sie mit diesem Fall behelligt haben).

  356. nomadenseele sagt:

    Langsam aber sicher nimmt das Gebaren des Herrn Asht Ausmaße an, die mir persönlich schon fast Angst machen. Fast könnte man den Eindruck bekommen, es hier mit einem Psychopathen zu tun zu haben…

    Wie geil ist das denn? Erst ein Stuhlgewitter (© Sascha Lobo) lostreten und dieses dann als Bestätigung der eigenen Vorwürfe heranziehen? Da hat wohl jemand Ursache und Auswirkung verwechselt.
    ____

    Und genau diese Assoziationen gepaart mit meinen Erfahrungen lassen mich sehr befürchten, dass Myriel noch lange Spaß an ihm haben wird. Und genau deswegen bin ich auch so für totschweigen; der einzige Weg ist, diesen Personen keine Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

    Das ist ein Typus Mensch, der sich immer mehr in seinen Wahn verrennt bzw. , und wenn da dann noch jemand im Hintergrund die bestärkt, dann ist das ziemlich böse. – Einfach mal folgende Stichwörter bei Google eingeben, um einen Eindruck meiner Erfahrungen zu bekommen: Lunahexe, mein Stalker.

  357. nomadenseele sagt:

    Nachtrag:

    Nach Auffassung von Herrn Asht dürfte sich niemand über andere Unternehmen austauschen. Ich dürfte z.B. einem Freund keinen besseren Anwalt, Versicherung ect. empfehlen und nirgendwo etwas Negatives schreiben. Ich dürfte bei Quype nicht schreiben *Die Tische waren so verschmiert, dass ich ohne etwas zu essen aus dem Lokal gegangen bin.* Ein Restaurantkritiker dürfte nie etwas schreiben, bevor er nicht alle Gerichte durchprobiert hat. (möglichst noch an verschiedenen Tagen, den der Koch / die Bedienung hätten schließlich einen schlechten Tag haben können.

    Vielleicht liest Herr Asht hier mit, und vielleicht geht ihm – sollte seine Empörung wirklich echt sein – ein Licht auf und er merkt, wie absurd seine Forderungen sind. Nur, da – ich schrieb es bereits – ich noch nicht einen stringenten Gedanken gefunden habe, befürchte ich fast, dass dies nicht passieren wird und er und seine *Verlegerin* sich gegenseitig weiter befeuern werden.

  358. lala sagt:

    Das ist vermutlich nur ein PR Gag eines Autors der sein Buch verkaufen will. Vergesst ihn einfach.

  359. Liebe Myriel!
    Natürlich kann ich nichts dem hinzufügen, was dir hier schon die Kollegen gesagt haben, aber ich finde deine Rezension eher gemäßigt. Ich habe das Buch angelesen und wenn ich eine Rezension dazu hätte schreiben sollen, wäre sich der Autor des bösesten Spotts sicher gewesen.
    Aber auch wenn es nicht “meine” Rezension ist: eine schöne Rezension.
    Weiter so!

  360. [...] Myriel schreibt in ihrem Blog Bücherzeit eine Rezension von Twin-Pryx Zwillingsbrut von eben jenem John Asht. Offensichtlich war das Buch nicht ihres, denn nach 90 Seiten bricht sie [...]

  361. Alonso sagt:

    Was hier passiert ist traurig, denn entweder:
    1. Hier ist jemand ganz schön Welt/Realitätsfremd (Asht, Verlag) oder
    2. er ist clever genug und hat jeden hier reingelegt, schließlich verbreitet sich sein Name durch diesen einen Kommentar in Windeseile, viele lesen sich die Probeauszüge aus seinem Roman usw. Virales Marketing eben

  362. nomadenseele sagt:

    Abschließende Worte meinerseits, ich hoffe, es kommt nichts mehr und ich möchte Myriel weitere Arbeit ersparen:

    An die Kommentartoren / Blogger

    Legt den Sumpf trocken und macht keine Werbung für Herrn Asht oder den Roder-Verlag. Überlegt euch noch einmal, ob ihr wirklich wollt, dass diese Leute Aufmerksamkeit bekommen. Wenn ihr es nicht wollt, dann denkt
    darüber nach, keine neuen Artikel über den Vorgang hier zu schreiben, und geschriebene evtl. zu löschen. Ich möchte niemanden etwas unterstellen, aber ich sehe, welcher Traffic hier erzeugt wird und natürlich ist es reizvoll, sich ein Stück vom Kuchen abzuschneiden. Aber ich denke in Myriels Interesse und es kann nicht in ihrem Interesse sein, wenn andauernd Reaktion und Gegenreaktion erfolgen.

    An Myriel

    Ich bewundere deine Nervenstärke wirklich, aber du solltest dir überlegen, ob du hier noch lange Kommentare zu diesem Thema zulassen möchtest. Du nimmst dir selbst zu viel Lebensqualität, ich merke schon bei mir, dass ich kaum noch zu etwas anderem komme, weil ich hier nichts verpassen möchte; bei dir wird es wesentlich schlimmer sein und letztendlich sehe ich in der Diskussion auch keine neuen Aspekte. Solche Probleme muss man austrocknen, dann sind Herr Asht und sein Verlag ziemlich schnell genauso bekannt wie vorher und außer schlechten Amazon-Rezis und einem miesen Ruf wird ihnen von ihrem Gepöbel nichts bleiben.

    Frau Roder / Herr Asht
    Ich habe wirklich Achtung vor Verlegern, die unter großen persönlichen Einsatz Nischengeneres hoch halten, seien es Gedichtbände, christliche Literatur oder die Lebensläufe afrikanischer Buschläufer. Aber sollte es stimmen, dass Sie eine Hypothek auf ihr Haus aufgenommen haben, um so einen Schund zu veröffentlichen, dann haben sie sich den finanziellen Ruin redlich verdient (wenn er kommen sollte). Es ist mir absolut unverständlich, wie man so ein Geschreibe in sein Programm aufnehmen kann.

    Und stellen Sie sich einfach mal (für die nächste negative Kritik) folgende Fragen:

    1. ) Muss ich bei McDonalds alle Burger essen, um qualifiziert schreiben zu können, dass es sich dabei nicht um ein 5-Sterne-Lokal handelt?
    2. Hat Günther Grass damals Reich-Ranicki verklagt, oder den Spiegel, als dieser Reich-Ranicki ein Grass-Buch zerreißend abbildete?
    3. Glauben Sie den Quatsch mit der Wettbewerbsverzerrung wirklich? Wenn ja, dann ist ihnen wohl bewusst, dass Die Zeit, FAZ, Süddeutsche ect. wohl nicht jeden Tag *Wettbewerbsverzerrung* betreiben?

    Und werden Sie einfach ein wenig selbstkritischer, was das Einschätzen von Kritiken angeht. Nicht jeder, der ihre Bücher großartig findet, hat einen guten Literaturgeschmack, auch wenn Sie dies als Kommentar überall bestätigen und nicht jeder, der ihre Bücher nicht mag, ist eine Nulpe. Wenn Sie den Sachverstand – den Sie von anderen fordern – selbst hätten, würden Sie von sich aus nichts mehr veröffentlichen.

    Bilden Sie überhaupt erst einmal einen Literaturgeschmack aus, rein von dem Werk ausgehend ist es so, als wenn ein Blinder eine Kunstgalerie führte.

  363. Myriel sagt:

    Hallo an alle Mitleser und Kommentatoren,

    ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich nochmals für die vielen positiven Rückmeldungen bedanken. Diese Unterstützung bedeutet mir viel und macht das Ganze leichter auszuhalten.

    Allerdings hat nomadenseele mMn vollkommen Recht mit ihrem letzten Kommentar. Daher werde ich hier erstmal zumachen. Die Kommentarfunktion bleibt weiter verfügbar, aber ich werde keine weiteren Kommentare zu diesem Thema freischalten (soweit sie nichts Weltbewegendes enthalten sollten). Über Kommentare zu allen anderen Büchern würde ich mich aber sehr freuen.

    Für alle Neugierigen: bisher habe ich immer noch keine Post von der Staatsanwaltschaft bekommen und auch Herr Asht oder Frau Roder haben mich nicht wieder kontaktiert. Anscheinend bevorzugen sie den Stellungskampf im Internet (auch wieder nur mein Eindruck!).

    Viele Grüße
    Myriel

  364. [...] Blog Bücherzeit bespricht das Buch “Twin-PRYX. Zwillingsbrut”. Die Bloggerin Myriel gibt offen zu, nur 90 Seiten des 900 Seiten starken Werks gelesen zu haben: “Denn auf diesen [...]

  365. [...] zugrundeliegende Kommentar Ashts hätte mich ja wieder mal auf die Palme bringen können mit der unterschwelligen Behauptung, [...]

  366. [...] großartige Show live bewundern möchte: Bei dem Blogbeitrag handelt es sich um eine Rezension von «Twin-Pryx: Zwillingsbrut» von John Asht. Unbedingt die ersten Kommentare lesen. Eine weitere Reaktion hat der Autor des Buches auf seinem [...]

  367. [...] that’s right. But let’s start from the beginning. Blogger Myriel [again, only German, sorry] got hold of a copy of Asht’s “Twin-Pryx”. She tried [...]

  368. [...] John Asht letzten Dezember in einem Bücherblog einer Leserin mit seinem Anwalt gedroht hat, damit, dass es teuer für sie werde, hatte er für [...]

  369. [...] gesäten Shitstorm erntet. Als Ausdruck meiner Sympathie und Solidarität mit Myriel (hier der Original-Post mit derzeit rund 370 Kommentaren) und aus Ärger über den Vorwurf, Literaturblogger seien allesamt [...]

  370. [...] von euch, dass Theater eines Autors aufgrund einer Meinungsäußerung zu seinem Buch mitbekommen. Wenn nicht, ist es lohnenswert es  nachzulesen (Es geht nur um die ersten drei Kommentare – sonst wird es zuviel. Wer gar nicht nachlesen [...]

  371. [...] 4Myriels Bücherzeit Teilen Sie dies mit:Gefällt mir:LikeSei der Erste, dem dieser post gefällt.   [...]

  372. Flo sagt:

    Ich weiß, dass die Kommentare eigentlich dicht sind, aber das ist vielleicht eine interessante Info: Aus irgendeinem Grund scheint “John Asht” zu glauben, dass sich an Myriels Posting irgendwas verändert hat, denn er hat in seinem eigenem Blog-Posting folgendes ergänzt:

    Der Großteil der über 700 Negativ-Rezensionen wurde gelöscht, andere wiederum positiv verändert, wie auch jener Rezensionsblog über “TWIN-PRYX, Zwillingsbrut”, welcher Stein dieses Anstoßes war.

    Stimmt nur überhaupt nicht. Ich zumindest finde hier keine Änderung. Auch die meisten anderen Blog-Postings, die sich auf die Sache beziehen, sind noch online und – zumindest vom Tenor her (den Wortlaut kann ich schlecht prüfen) – nicht verändert. Ein Posting wurde wieder gelöscht – aber das schon vor mindestens einem Tag, eher mehr, weil der Autor John Asht keine gratis Werbung gönnen wollte.

  373. [...] Wahrscheinlich bin ich wieder die Letzte, die davon etwas mitbekommen hat. Aber das Internet ist nicht so meins… Gerade habe ich in einem Forum einen Link zu folgendem Bücherblog erhalten: http://buecherzeit.wordpress.com/2011/11/16/john-asht-twin-pryx-zwillingsbrut/ [...]

  374. Silverwing sagt:

    Hi Myriel,

    nur zur Info:
    Gepostet von Hr. Asht in seiner FB Group “Schreiben & Lektorieren & Verlegen” (http://www.facebook.com/groups/slv.redor/?ref=ts)

    John Asht: Was ich hier noch abschließend betonen möchte: Der besagte Rezensionsblog gegen den ich vorgegangen bin, wurde von seinem Verfasser gleich nach Reklamation (also vor Wochen schon) abgeändert – vor allem der ganz gehässige Absatz, der ganz klar zum Boykott meiner Literatur aufruft, wurde gelöscht, noch bevor er so richtig publik war. Daher jetzt die Entrüstung, wieso man sich über normale schlechte Kritik überhaupt aufregen könne – aber normal war jener Absatz nicht – der war kriminell.
    6 hours ago

  375. Myriel sagt:

    Hallo Silverwing,
    danke für das Zitat von Herrn Asht.
    So langsam fange ich an, mir um seine Wahrnehmungsfähigkeiten Sorgen zu machen. Laut meiner Blogsoftware, die alle “Revisionen” automatisch mittrackt, habe ich den Artikel nach seiner Veröffentlichung am 16.11.2011 (um 11:42 Uhr für alle, die es genau wissen wollen), nicht mehr geändert. Welchen nicht vorhandenen kriminellen Absatz habe ich anschließend seiner Meinung nach völlig spurlos wieder gelöscht? Und warum wissen weder meine Blogsoftware noch ich etwas davon? Ich kann mich echt nur noch über diesen Herrn wundern …
    Viele Grüße
    Myriel

    P.S. Nein, immer noch keine Post von der Staatsanwaltschaft. Sollte ich mal vorsorglich bei der Dt. Post nachfragen, ob kürzlich irgendwelche Postsäcke verschwunden sind?

    P.P.S Wenn dieser mysteriöse Absatz in meinem Post sofort nach der Reklamation durch Herrn Asht verschwunden sein soll, worüber regt er sich dann eigentlich so auf??

  376. Nicole sagt:

    Hallo Myriel,

    man kann sich eine Geschichte so hindrehen, das sie einem gefällt bzw. sich erklärt warum man nicht juristisch vorgegangen ist (zu FB Äußerung).

    Du wirst von dem Herrn wohl nichts mehr hören (juristisch zumindest), denn auf seinem Blog unter seinem “berühmten” Artikel schrieb er:

    “Mein Kriegspfad endet jetzt mal hier – ich wasche meine Waffen in Sühne, und begrabe das “Beil aus geworfenen Wörtern.”
    Bis zum nächsten Mal!
    JA”

  377. [...] jawoll, ich traue mich, das zu sagen, obwohl man ja weiß, wohin eine kritische Buchbesprechung führen kann Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in [...]

  378. jeamy sagt:

    rezension von jemanden der das buch gelesen hat.

    http://www.fictionfantasy.de/twin-pryx

    fällt auchnicht positiver aus.

  379. nomadenseele sagt:

    Falls du es noch nicht wusstest: Du bist von Geologe zu der rezi aufgehetzt worden:

    Das Resultat der Nachforschungen ergibt, dass als Drahtzieher der Literaturkriminalität im deutschsprachigen Internetraum, ein gewisser Herausgeber einer zwielichtigen, literaturkritischen Onlinezeitung in Frage kommt. Der Mann läuft über die Buchmessen und verlangt von den Verlegern Rezensionsexemplare. Wer dann aber bei ihm keine Rezensionen in Auftrag gibt und auch nicht kräftig dafür bezahlt, wird niedergemacht, mittels gehässiger Literaturkritiken. Dabei bedient er sich eines Konsortiums aus ca. 700 bis 800 Rezensions-Bloggern, die ihm gehorsam folgen und ihre Accounts als Werkzeuge für seine kriminellen Machenschaften hergeben.

    In Google tarnt er sich als GEOLOGE und schaltet bei Amazon Destruktiv-Rezis, die dann (wie im Falle TWIN-PRYX) binnen weniger Stunden mit 374 Hilfreich-Klicks bestärkt werden – ebenfalls von ihm angestiftet. Somit hat er mein TWIN-PRYX, von den höchsten 5 Sternen zum tiefsten 1 Sterne-Rang herunter gedrückt. Kaufempfehlung Null. Das ist Kriminalität wie sie im Buche steht.
    (Das Organisieren so vieler Hilfreich-Klicks ist ein echtes Gaunerstück, denn man kann pro Amazon-Kunden-Account jeweils nur einen Klick setzen – definitiv.)
    Nun wird sich die Polizei um ihn kümmern – und um seine Helfershelfer ebenfalls!

    http://john-asht.blogspot.com/2012/01/literatur-kriminalitat-im-internet.html

    Ich kann bei so viel Realitätverweigerung nur den Kopf schütteln.

    Hier eine Rezi zu dem Buch: http://www.fictionfantasy.de/twin-pryx

  380. Myriel sagt:

    Irgendwie habe ich bei dem ganzen Verschwörungschaos den Überblick verloren …
    Also bin jetzt nicht mehr ich diejenige, die ihren hörigen Bookcrosser dazu animiert hat, Reziexemplare zu organisieren, um dann gezielt Wirtschaftskriminalität zu begehen, indem sie den Verkauf des Buches boykottiert, sondern Geologe ist der Drahtzieher (gegrüßt seist Du, mein Herr und Meister) und er hat mich dafür benutzt, den Verlag in den Ruin zu treiben???

    Oh bewundernswürdiger Meister, wie habt ihr nach Amazon auch noch Google auf unsere Seite gezogen? Ich knie in Demut nieder vor eurem Genie. Würdet ihr mir Unwürdigen gnädigerweise offenbaren, warum ihr zur Ausführung eures Plans auf zwei völlig verschiedene Tarnidentitäten aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands zurückgegriffen habt? Geschah dies in weiser Voraussicht für den Fall, dass ein ebenbürtiger Gegner das Feld betreten sollte?

    @Geologe: Wenn Du dich zu den neusten, gewohnt kreativen Ergüssen von J.A. äußern möchtest, nur zu. :-)

  381. Geologe sagt:

    Hat Sherlock Humbug eigentlich einen Blindenhund?

  382. [...] die Auszeichnung, der sein Beleidigtsein nicht religiös begründet. Asht empörte sich über die Rezension seines 912 Seiten dicken Wälzers Twin-Pryx: Zwillingsbrut durch die Autorin des Buchblogs [...]

  383. [...] musste John Asht lernen, als er sich der Blogger-Gemeinde entgegenstellte. Myriel vom Blog „Bücherzeit“ rezensiert schon eine ganze Weile jedes Buch, das sie liest und hat somit viele Leser und Freunde [...]

  384. [...] Fandom Observer hat die Affaire um die Angriffe gegen die Autorin Myrien aufbereitet und dazu ein Interview mit John Asht [...]

  385. nomadenseele sagt:

    Fandom Observer hat alles noch einmal recherchiert und auch mit Frau Roder und Herrn Asht gesprochen: http://www.fandomobserver.de/pdf/272.pdf

    Ergebnis: Man kann sich die Aufregung sparen, beide stehen zu ihrer Meinung. Womit das Thema wohl endgültig erledigt wäre.

  386. http://www.gedankenspinner.de/?p=3917#more-3917

    Habe ich vorhin im Web gefunden. Man beachte bitte den Link zum Thema “hochwertige Texte” ;-)

  387. Geologe sagt:

    Mahlzeit – ab heute soll es fortlaufend witzig werden. Alle mampfen Popcorn oder Nachos, da ich beides nicht mag, knacke ich lieber Nüsschen :o)
    Realsatire ist eine wundervolle Unterhaltung und wir werden herrlich verwöhnt.
    Freue mich auf den heiteren und weiteren Niveaulimbo…… let’s dance!

  388. Masumi sagt:

    hallo myriel, hallo liebe blogger-gemeinde! anbei mein bescheidener beitrag zur voran gegangenen diskussion:

    http://dasseitenfresserchen.blogspot.com/2012/02/wer-andern-arger-rauf-beschwort.html

    grüße, masumi

  389. Geologe sagt:

    Wurde degradiert – vom Drahtzieher zum devoten Befehlsempfänger *heul* ….da ist aber jemand flexibel in seinen Äusserungen und legt knallhart recherchierte Fakten dar….. muahahahahahaha

  390. [...] 2011: Im Blog „Bücherzeit“ veröffentlicht die Autorin „Myriel“ eine Rezension/Kritik/Meinung, die nicht positiv ausfällt. Sie gibt zu, das Buch nur bis Seite 90 (von über 900) gelesen zu [...]

  391. Myriel sagt:

    Armer Geologe *Taschentuch reich*
    Die knallhart recherchierten Fakten sind garantiert so solide und unnachgiebig wie eine Pusteblume. ;-)

    P.S. Was sind “Rezensionierungen”? Und was ist ein “Infraktionssklave”?

  392. Geologe sagt:

    “……Und so sind nun die ersten 90 Fälle, durch die Anwaltskanzlei zur Fahndung ausgeschrieben worden…..”

    http://john-asht.blogspot.com/p/die-literatur-mafia-journal.html

    Diese Gewaltenteilungssache ist kaum kompliziert; dass nun die Fahndungsersuchen auf die Rechtsanwälte übertragen worden sein sollen, wird die (bislang zuständigen) Richter bestimmt interessieren……
    Trifft mein Komikzentrum

  393. [...] zwei Tage bevor Asht seinen erzürnten Beitrag unter Myriels Rezension/Kritik/Meinung setzt, kommentiert Stopp eine Rezension von “Gedankenfreiheit” (=Ursula Prem) über das [...]

  394. [...] Sicherlich habt auch Ihr von der Berichterstattung in der letzten Zeit gehört, in der ein Autor eine Bloggerin verklagen will, weil sie sein Buch nicht toll fand. (Zum genaueren Hintergrund bitte hier klicken: http://lesekreis.org/2012/01/21/das-wird-teuer-lady-autor-und-verlegerin-drohen-literaturblog-mit-klage/ und hier: http://buecherzeit.wordpress.com/2011/11/16/john-asht-twin-pryx-zwillingsbrut/) [...]

  395. Geologe sagt:

    Wann kommt denn der Fahnder?
    Es besteht doch Fluchtgefahr!
    Da geht man jeden Tag (wie eine Hochschwangere kurz vor der Niederkunft) nur noch mit gepacktem Köfferchen (Zahnbürste, Feile…. muahhahahaha) aus dem Haus, hat die Bude noch aufgeräumt und feucht durchgewischt, den Kühlschrank von Verderblichem befreit….
    Und?
    Still waiting – so geht das nicht Herrschaften!

  396. Geologe sagt:

    Es ist enttäuschend.
    Da fiebert man täglich den neuen knallhart recherchierten Fakten entgegen, und bereits nach gut 1 Woche geht dem geschätzten Autor die Journalistenluft aus.
    Nun wird der grosse Wurf angekündigt (denken wir uns einen Trommelwirbel nebst Feuerwerksraketen und Revuegirls; Cocktails mit Schirmchen und Gurkensandwiches, Lachshäppchen….).
    Hoffentlich wird die Krake nicht zur lächerlichen Octopussy……

  397. [...] sich das Ganze selber mal ansehen möchte hier der Link zum besagten Blog. Gefällt mir:LikeSei der Erste, dem dieser post gefällt. Hinterlasse einen Kommentar [...]

  398. Nomadenseele sagt:

    Gerade gefunden:

    Der Verriss des jüngsten Romans von Christian Kracht im “Spiegel” hat zu heftigen Autorenprotesten geführt. Gibt es Anstandsregeln, die ein Kritiker niemals verletzen darf?

    http://www.zeit.de/2012/09/Kracht-Radisch

  399. [...] to be a new interest in literary criticism. I first stumbled over the “problem” with a blog who’s author did not like a book and the author of the book started attacking her for trying [...]

  400. [...] wie ein Sachsenhausen-Krimi (Selbstverlag) oder in Kleinstverlagen wie das inzwischen recht berüchtigte Buch von John Asht. Wobei die Edition Octopus laut Wikipedia auch ein BoD – Verlag [...]

  401. Hallo Myriel, ist die Geschichte letztlich eigentlich (wie erwartet) im Sande verlaufen oder kam noch irgendwas nach?

  402. Myriel sagt:

    Hallo Graugrüngelb (und alle anderen Interessierten),
    wie erwartet ist die Geschichte völlig im Sand verlaufen und ich habe nie wieder etwas vom geschätzten Herrn Asht oder seiner Verlegerin gehört. Man kann also die ganze Geschichte mit den Worten William Shakespeares zusammenfassen:
    Viel Lärm um nichts!
    Grüße
    Myriel

  403. [...] Zeit die Literaturblogszene stark beschäftigt: In ihrem Blog Bücherzeit hat sich die Rezensentin negativ über einen Roman geäußert, was den Autor und später auch eine Verlagsmitarbeiterin zu Reaktionen veranlasste, die [...]

  404. […] macht es auch Myriel, die in ihrem Blog “Bücherzeit” über von ihr gelesene Bücher berichtet. So auch im letzten November, als sie über “Twin-Pryx. Zwillingsbrut” von John Asht berichtete. Und das nicht gerade […]

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